Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Tohuwabohu im Bistum Chur: Liturgiemissbrauch und Messsimulationen durch Gemeindeleiterin
  2. Salzburger Erzbischof Lackner verteidigt Jungfrauenweihe im Dom
  3. „Das ging selbst einigen CSD-Fans zu weit und sorgte für Aufregung innerhalb der Homo-Szene“
  4. Maria 1.0 schreibt offenen Brief an DBK-Vorsitzenden Bischof Bätzing
  5. Papst Franziskus empfängt zum vierten Mal Transsexuelle
  6. Georgia ermöglicht steuerliche Begünstigungen für ungeborene Kinder
  7. 'Weihe ist Signal gegen die Gottvergessenheit'
  8. Potsdam: Vergünstigte Sondertarife für Katholiken und Protestanten bei Strom und Gas
  9. Theologe: Christen sollten sich bei Kommentaren in den Sozialen Medien zurückzuhalten
  10. Maria 1.0: „Schreiben aus dem Sekretariat der Bischofskonferenz beantwortet „Offenen Brief“ NICHT
  11. FAZ: „Die Sprachgemeinschaft erziehen zu wollen ist eine Anmaßung der öffentlich-rechtlichen Sender“
  12. Das Feuer der Liebe Gottes
  13. Nein, Doch, Oooooh!
  14. GENDERIRRSINN bei Audi: "Der_die BsM-Expert_in ist qualifizierte_r Fachexpert_"
  15. Die Synodale Parallelgesellschaft

Prognose: 2030 ist China das Land mit den meisten Christen

27. Juli 2016 in Weltkirche, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Missionsgesellschaft OMF: In 14 Jahren sollen es 200 Millionen sein


Washington (kath.net/idea) In 14 Jahren wird China das Land mit den meisten Christen weltweit sein. Davon ist der Direktor für Mitarbeitergewinnung bei der evangelikalen Missionsgesellschaft OMF International (früher: China-Inlandmission), Rodney Pennington (Littleton/US-Bundesstaat Colorado), überzeugt. Er sagte gegenüber der Internetzeitung „Christian Post“ (Washington), dass in dem kommunistischen Land im Jahr 2030 200 Millionen Christen leben werden. In der fast 1,4 Milliarden Einwohner zählenden Volksrepublik China soll es derzeit Schätzungen zufolge bis zu 130 Millionen Christen geben. Damit übertreffen sie die Zahl der 83 Millionen kommunistischen Parteimitglieder. Die USA sind derzeit das Land mit den meisten Christen (rund 226 Millionen). Die Zahlen sind aber seit Jahren rückläufig: 2010 waren es noch 247 Millionen.
Viele Chinesen glauben der maoistischen Ideologie nicht mehr
Die „Christian Post“ berichtet ferner von einem steigenden. Das hänge mit zwei geschichtlichen Ereignissen zusammen: der am 16. Mai 1966 begonnenen Kulturrevolution Mao Tse-tungs (1893–1976) und dem Massaker auf dem Platz des Himmlischen Friedens in Peking im Jahr 1989. Millionen unschuldiger Menschen verloren während der Mao-Herrschaft ihr Leben. Daraufhin hätten viele Bürger nicht mehr der marxistisch-leninistischen und der maoistischen Ideologie geglaubt. Chinesische Christen seien bis heute der Meinung, das bei zunehmender Verfolgung auch die Erweckungen größer werden.
Die Christenverfolgung hat einen neuen Höchststand erreicht
Nach Angaben des China-Experten der Gesellschaft für bedrohte Völker (Göttingen), Ulrich Delius, hat die Christenverfolgung aktuell einen neuen Höchststand seit der Kulturrevolution (sie endete 1976) erreicht. Auch tibetische Buddhisten und muslimische Uiguren müssten Einschränkungen ihrer Glaubensfreiheit hinnehmen. Die Kommunistische Partei verfolge die zunehmende Hinwendung der Chinesen zur Religion mit Sorge. Deswegen habe sie im Februar eine Richtlinie erlassen, nach der Mitglieder und ehemalige Funktionäre der Partei keine Religion praktizieren dürfen. Insbesondere in der Provinz Zhejiang (Südostchina), in der besonders viele Bürger Christen seien, stünden sie massiv unter Druck. Seit Januar 2014 seien mehr als 1.800 Kreuze von offiziell anerkannten Kirchen gewaltsam entfernt worden.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

China

  1. Chinas Kommunisten schränken Religionsfreiheit weiter ein
  2. Chinesisches Regime verhaftet katholischen Bischof
  3. "Ich bin sicher, dass Kardinal Parolin ihm gesagt hat, mich nicht zu sehen. Unfassbar!"
  4. Taiwan: China-Abkommen gefährdet Beziehungen mit Vatikan nicht
  5. Kritik an Disney wegen Dreharbeiten in China
  6. Parteizeitung: Peking und Vatikan werden Abkommen erneuern
  7. China: Wie es der regimetreuen und der Untergrund-Kirche zwei Jahre nach dem Abkommen ergeht
  8. China geht gegen christliche Inhalte in sozialen Medien vor
  9. Hackerangriff auf Vatikan: China spricht von "Spekulationen"
  10. "New York Times": Vatikan wurde vor Gesprächen mit Peking gehackt







Top-15

meist-gelesen

  1. „Das ging selbst einigen CSD-Fans zu weit und sorgte für Aufregung innerhalb der Homo-Szene“
  2. Tohuwabohu im Bistum Chur: Liturgiemissbrauch und Messsimulationen durch Gemeindeleiterin
  3. Salzburger Erzbischof Lackner verteidigt Jungfrauenweihe im Dom
  4. Maria 1.0 schreibt offenen Brief an DBK-Vorsitzenden Bischof Bätzing
  5. BITTE um Ihre Sommerspende für kath.net - DANKE!
  6. 'Weihe ist Signal gegen die Gottvergessenheit'
  7. "Das ist definitiv falsch – wir haben nicht nach einem Drehbuch Dritter gehandelt!"
  8. Merz als Cancel-Kandidat
  9. Papst Franziskus empfängt zum vierten Mal Transsexuelle
  10. LGBTQ-Anbiederung – Ralf Schuler hat genug und verläßt „Bild“
  11. Maria 1.0: „Schreiben aus dem Sekretariat der Bischofskonferenz beantwortet „Offenen Brief“ NICHT
  12. Malteser aus aller Welt appellieren an Papst wegen Ordensreform
  13. Nein, Doch, Oooooh!
  14. GENDERIRRSINN bei Audi: "Der_die BsM-Expert_in ist qualifizierte_r Fachexpert_"
  15. Potsdam: Vergünstigte Sondertarife für Katholiken und Protestanten bei Strom und Gas

© 2022 kath.net | Impressum | Datenschutz