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Streit um freikirchliches Bauprojekt geht weiter

13. November 2015 in Deutschland, 5 Lesermeinungen
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Stadt Osnabrück will einen alternativen Standort suchen – Die freikirchliche Gemeinde lehnt ab


Osnabrück (kath.net/idea) Die Auseinandersetzungen um ein Großbauprojekt der Pfingstgemeinde „Lebensquelle“ in Osnabrück gehen weiter. Sie plant auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs ein Versammlungszentrum mit bis zu 1.100 Sitzplätzen sowie ein Kulturzentrum. Die von befreundeten Christen geleitete Immobilienfirma „Zion“ hatte das 22 Hektar große Areal erworben und die alte Güterabfertigung an die Gemeinde verkauft. Doch die Freikirche erhält von der Stadtverwaltung keine Genehmigung ihres Bauantrags. Stattdessen will die Stadt nun auf die Suche nach einem alternativen Standort gehen. Wie die Osnabrücker Zeitung am 5. November berichtete, stimmte der Rat einem Vorschlag von SPD und Grünen mit knapper Mehrheit zu. Die Lebensquelle wies dieses Vorgehen in einer Stellungnahme zurück. Wörtlich heißt es: „In den wenigen Gesprächen, die geführt wurden, hatten wir ausdrücklich erwähnt, dass wir an einer Alternative beziehungsweise einem Grundstückstausch nicht interessiert sind. ... Bedauerlicherweise mussten wir wieder einmal feststellen, dass unsere sachlich und argumentativ begründete Meinung nicht ernst genommen ... wird.“ Ein fairer Dialog finde nicht statt. Pressesprecherin Elena Lenz sagte der Evangelischen Nachrichtenagentur idea, dass das Vorgehen der Stadt einer Diskriminierung von Christen gleichkomme: „Die Stadt hatte uns dieses Gelände ja selbst angeboten. Und jetzt will sie das Zentrum verhindern, indem sie uns keine Baugenehmigung erteilt.“


Scheiben der Gemeinde wurden eingeschlagen

Um das Bauprojekt gibt es seit langem Auseinandersetzungen. Auf dem von Zion erworbenen Gelände befinden sich auch alternative Kultureinrichtungen und Diskotheken, die den Angaben zufolge weitergeführt werden sollen. Insbesondere Schwule und Lesben befürchten gleichwohl, dass ihre Freiheiten künftig eingeschränkt werden. Sie empören sich, weil Zion-Geschäftsführer Ralf Gervelmeyer homosexuelle Praktiken als „Sünde“ bezeichnet hat. Laut Lenz ist die Gemeinde Ziel von Anfeindungen geworden. So sei beispielsweise die Güterabfertigung im Juni mit ausländerfeindlichen Bemerkungen beschmiert worden, und im Frühjahr seien Scheiben eingeschlagen worden. Die „Lebensquelle“ gehört zum Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden (BFP). Derzeit umfasst sie 274 erwachsene Mitglieder, 135 Kinder und 40 Jugendliche. Zu den Gottesdiensten am Sonntag und Mittwoch kommen rund 650 Besucher. Die Gemeinde will am neuen Standort auch ein Parkhaus errichten, das der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen soll. Einnahmen erwartet die Gemeinde aus den Parkgebühren wie auch aus der Vermietung von Gewerbeflächen auf dem Areal des ehemaligen Güterbahnhofs.


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Lesermeinungen

 girsberg74 13. November 2015 
 

Man darf nicht vergessen,

dass Osnabrück sich als Friedensstadt versteht, das fängt schon am Ortsschild an.
Manche Leute passen vielleicht nicht unbedingt ins Bild der Vorbereiter und der Entscheider.


1
 
  13. November 2015 
 

Die Homolobby glaubt, dass erst, wenn alle Christen ausgerottet sind

endlich niemand mehr durch sein bloßes Leben=Dasein sie an die Wahrheit erinnert=ausgelebte Homosexualität ist Sünde, weil sie die Menschen zerstört.
Sie haben vergessen, dass sie ein Gewissen haben, dies wird nie ruhen, aber dies wollen sie ja durch Drogen betäuben bis zum Selbstmord. Wie dämonisiert kann man nur sein.


6
 
 Schimmelreiter 13. November 2015 

Sünde

wird mit oder ohne "Kirch"bau als Sünde bezeichnet. Wie hohl ist dieses Argument der Homolobby!? Wie sollen denn ihre Freiheiten eingeschränkt werden? Außer, dass jeder sein Ding macht, kann doch nichts passieren. Oder ist es das Unterbewusstsein, dass ihnen da einen Streich spielt?
Das Mit dem Moscheebau war auch mein erster Gedanke. Dabei vertreten die Muslime in puncto Homosexualität bestimmt keine anderen Positionen. Aber wenn es mit Liebe nciht geht, dann eben mit Gewalt. Kopfschüttel....


6
 
 nemrod 13. November 2015 
 

Hmmm - einem Moscheeneubau würden gewisse Ratsmitglieder zustimmen.....


9
 
 Theobald 13. November 2015 
 

Baurecht

Wenn das Zentrum in die Bauleitplanung passt (Flächennutzungsplan muss bekannt und seinsehbar sein), dann hat die Freikirche einen Rechtsanspruch auf die Baugenehmigung und die Stadt kann gar nichts dagegen machen.
Wenn das nicht der Fall ist, dann wird es natürlich schwierig und man hätte sich vorher schlau machen müssen.


4
 

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