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USA: Satanisten sorgen für Rauswurf von betendem Football-Trainer

6. November 2015 in Aktuelles, 3 Lesermeinungen
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Der «Satanische Tempel» hat für einen Skandal gesorgt.


Seattle (kath.net/KNA/red) Die US-Glaubensgemeinschaft «Satanischer Tempel» hat im Schulbezirk Bremerton in der Nähe von Seattle für Aufruhr gesorgt. Auslöser des Skandals war Medienberichten zufolge der Football-Trainer einer Highschool-Mannschaft. Weil dieser nach dem Schlusspfiff stets ein Gebet auf dem Spielfeld gesprochen habe, hätten die Satanisten angekündigt, dort ebenfalls religiöse Zeremonien abzuhalten.

Um die geplante «satanische Beschwörung» zu verhindern, untersagte die Schulbehörde den Berichten zufolge jedwede religiöse Betätigung auf dem Rasen. Der Football-Trainer, der sich dem Verbot nicht habe beugen wollen, sei daraufhin suspendiert worden. «Wir haben die Pflicht, die Rechte aller Schüler zu schützen», so die Begründung der Verwaltung.


Während der Fall nun landesweit für Empörung sorgt, sind die Satanisten mit dem Resultat zufrieden: «Die Behörde hat die klare Botschaft ausgesandt, dass sie an der Trennung von Staat und Religion festhält», hieß es in einer Pressemitteilung.


TST glaubt nicht an ein übernatürliches Wesen, sondern an die Wissenschaft, den gesunden Menschenverstand und die Gerechtigkeit. Doug Mesner hat wiederholt zu verstehen gegeben, dass er mit seiner Initiative vor allem evangelikale und katholische Christen persiflieren möchte. Hinter der satanistischen Rhetorik scheint eine atheistische oder agnostische Geisteshaltung zu stehen. Auf der Internetseite von TST ist zu lesen, der „Satanist soll aktiv daran arbeiten, das kritische Denken zu verbessern und einen vernünftigen Agnostizismus in allen Dingen an den Tag legen“, kath.net hat berichtet.

(C) 2015 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


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Lesermeinungen

 kmh 6. November 2015 
 

Was wollten sie denn dann beschwoeren?

Die Gerechtigkeit? Das kommt ihnen bestimmt nicht.


1
 
 Perpetua79 6. November 2015 
 

Gott lässt seiner nicht spotten!

Der Trainer hat gut daran getan an seinem Beten festzuhalten. Diese Treue wird Gott nicht unbelohnt lassen.


7
 
 Antas 6. November 2015 
 

Hier ist man so sehr links, dass man wieder rechts ist. Wie kann es sein, dass Teufelsanbeter geschützt werden?


6
 

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