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'Planned Parenthood': New Hampshire und Alabama streichen Steuergelder

7. August 2015 in Chronik, 3 Lesermeinungen
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Der Bundesstaat Lousiana hat bereits die Streichung von Steuergelder für die umstrittene Abtreibungsorganisation umgesetzt, weitere US-Bundesstaaten prüfen dies derzeit


USA (kath.net)
Der US-Bundesstaat New Hampshire hat am Donnerstag beschlossen, der umstrittenen Abtreibungsorganisation Planned Parenthood die Zuschüsse aus Steuergeldern in der Höhe von $650,000 zu streichen. Die Gelder werden jetzt an drei andere Gesundheitsgruppierungen verteilt. Besonders bemerkenswert an der Entscheidung ist, dass Christopher Sununu, der sich selbst der "Pro Choice"-Fraktion zuwendet, im zuständigen Verwaltungsrat der Regierung dafür gestimmt hat. Sununu hatte immer für die Förderung der Gruppierung gestimmt. Jetzt meinte er: "Hier geht es nicht über Pro-Choice oder Pro-Life." Hier gehe um möglicherweise kriminelle Aktivitäten der Gruppierung. Daher ziehe er die Unterstützung zurück. Auch in einigen anderen Bundesstaaten wird derzeit überlegt, die Fördermittel für Planned Parenthood zu streichen. New Hampshire Right to Life sprach am Mittwoch von einem “bedeutenden Tag" für die Ungeborenen.


Am gestrigen Donnerstag hat auch der Bundesstaat Alabama die Zusammenarbeit mit "Planned Parenthood" beendet. Robert Bentley, der Gouverneur von Alabama, meinte in einer Stellungnahme, dass für ihn als Mediziner die Angelegenheit des Lebens von der Empfängis bis zur Geburt sehr wichtig sei. "Ich respektiere das menschliche Leben und ich möchte nicht, dass Alabama mit einer Organisation steht, die das nicht tut."

Vor einigen Tagen hatte bereits Bobby Jindal, Gouverneur des Bundesstaates Louisiana, angekündigt, dass in seinem Bundesstaat der umstrittenen Gruppierung die Gelder gestrichen werden.

Diese Woche hat das Center for Medical Progress ein weiteres Video rund um den Abtreibungsskandal bei Planned Parenthood und den Verkauf von Teilen von ungeborenen Kindern veröffentlicht. In dem jüngsten Video gibt ein Mitarbeiter der umstrittenen Organisation zu, dass Abtreibungsärzte manchmal intakte Körperteile für Organforschung und Untersuchungen zur Verfügung stellen. Im jüngsten Video werden Körperteile von einem 20-Wochen alten, abgetriebenen Kind gezeigt. "Es war ein Zwilling. Machmal kommen sie wirklich intakt raus." , sagt eine Angestellte, als sie die Körperteile aus dem Kühlschrank holte." Das Center for Medical Progress hat angekündigt, dass man Material für ingesamt 12 Filme habe. Es dürften daher in den nächsten Wochen weitere Filme veröffentlicht werden.




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Lesermeinungen

 Ebu 12. August 2015 
 

Dankbar für jede Entwicklung gegen Abtreibung

ist man ja derzeit. Für Lebensrechtler gibt es ja meist wenig Grund zur Hoffnung. Dass nun diese USA-Bundesstaaten sich von einer Zusammenarbeit mit der Abtreibungsorganisation Planned Parenthood getrennt haben, gibt nun Anlass zur Freude. So schlimm der Handel mit Organen abgetriebener Föten auch ist - wenn dessen Aufdeckung endlich in der Bevölkerung ein Umdenken bewirken sollte, ist es ein weiteres Zeichen dafür, dass Gott auf krummen Zeilen gerade schreiben kann.
Beten wir dafür - und lassen wir vor allem auch nicht nach, auf den Marsch für das Leben am 19.9. in Berlin aufmerksam zu machen. Auch in unserem Land muss es endlich ein Umdenken geben.


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 Ehrmann 10. August 2015 

@miriamvonabelin

Leider wurde immer ein Geschäft daraus gemacht und es wird weiter eines gemacht werden - sonst hätte nicht Hippokrates seinen Eid schören lassen müssen. Wichtig aber und zu hoffen ist, daß die Eionstellung zur Abtreibung eine andere wird, daß sie in der Allgemeinheit als Verbrechen angesehen wird, der Wert der vorgeburtlichen Kindes wieder erkannt wird. Ein Gesetz kann nur dagegen helfen, Verbrechen werden aber immer begangen - nur Gewissensbildung und Einstellung auf den Willen Gottes ("Gerechtogkeit" in diesem Sinn) kann wirklich helfen - dazu können wir alle beitragen.


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 mirjamvonabelin 7. August 2015 
 

Schöpfen wir neue Hoffnung

aus diesem Bericht,
und verstärken unser Gebet und Opfer.
Solange Abtreibung nicht auf der ganzen Welt strafbar ist,werden sich immer wieder Menschen finden, die ein Geschäft daraus machen.


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