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Katholisches SARS-Zentrum in Taiwan eröffnet

21. Mai 2003 in Chronik, keine Lesermeinung
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Kardinal Shan forderte die Menschen auf, einander nicht zu meiden.


Taipeh (kath.net/Fides)
Während sich die Fälle der an der gefährlichen Lungenkrankheit SARS (Severe Acute Respiratory Syndrome) auf der Insel mehren, eröffnete die katholische Kirche in Taiwan ein "KatholischesSARS-Zentrum" zur Bekämpfung von SARS. Das Zentrum unter Schirmherrschaft des Vorsitzenden der Bischofskonferenz und Bischof von Kaohsiung, Kardinal Paul Shan, verfügt über die Abteilungen Gesundheitswesen, Erziehung, Solidarität und Öffentlichkeitsarbeit. In Zusammenarbeit mit den Gesundheitsbehörden und anderen zuständigen Stellen möchte die Kirche damit einen Beitrag zur Eindämmung von SARS leisten.

In einem solchen Moment der Krise gebe die Gemeinschaft den katholischen Gläubigen halt, unterstrich Kardinal Shan in einem Schreiben zur SARS-Epidemie mit dem Titel "Nächstenliebe als Kraft zur Bekämpfung von SARS". "DieBarrieren, die in den zwischenmenschlichen Beziehungen existieren, die Furcht, die dazu führt, dass man sich gegenseitig meidet, werden nicht dazu beitragen, uns aus dieser Krise heraus zu führen. Im Gegenteil: Sie hinderndie ganze Gesellschaft an der Bekämpfung von SARS." Außerdem füge ein solches Verhalten "den Patienten oder Menschen, bei denen Verdacht auf Infizierung besteht, zusätzliches Leid zu", heißt es in dem Dokument. Die Liebe könne helfen, "solidarisch gegenüber den Bedürftigen zu sein, die von SARS betroffen sind".



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