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Heiligsprechung von vier Ordensfrauen

17. Mai 2015 in Aktuelles, keine Lesermeinung
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Franziskus: Zeugen der Auferstehung Christi. In Christus und seiner Liebe bleiben. Das Beispiel der Heiligen. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) Heiligsprechung von vier seligen Ordensfrauen. Neben der Französin Jeanne Emilie de Villeneuve und der Italienerin Adelaide Brando wurden die beiden Palästinenserinnen Mariam Baouardy und Marie Alphonsine Danil Ghattas zu den Ehren der Altäre erhoben. Die Heiligsprechung der beiden palästinensischen Ordensfrauen führte die Spitzenvertreter der Kirche des Heiligen Landes und der Autonomieregierung in Ramallah nach Rom.

Mahmoud Abbas war bereits am Samstag von Papst Franziskus in Audienz empfangen worden. Als Gastgeschenk überreichte der Papst dem Präsidenten eine Pontifikatsmedaille, auf der ein Friedensengel abgebildet ist, „der den bösen Geist des Krieges zerstört“. Dabei habe Franziskus an Abbas gedacht. Der Papst forderte den palästinensischen Präsidenten auf, „dass Sie ein Engel des Friedens sein mögen“. Seinerseits überreichte Abbas dem Papst eine Perlmuttschatulle mit Reliquien der beiden palästinensischen Ordensfrauen.


Auch der Vorsitzende des lateinischen Patriarchats in Jerusalem, Fouad Twal war anwesend. Neben tausenden von Pilgern aus Europa und der Diaspora wurden rund 2000 Christen aus dem Heiligen Land erwartet.

In seiner Predigt unterstrich der Papst, dass die Verkündigung des auferstandenen Christus keine individuelle Aufgabe sei, sondern gemeinschaftlich gelebt werden müsse, mit dem Kollegium der Apostel und der Gemeinde. Die Apostel hätten die direkte uns wunderbare Erfahrung der Auferstehung gemacht. Aus dem Glauben an den auferstandenen Christus „entstehen ständig christliche Gemeinden“. Auch wir heute gründeten unseren Glauben im Zeugnis der Apostel, das auf uns durch die Sendung der Kirche überkommen sei, in einer ununterbrochenen Kette der Generationen von Christen.

Es sei daher notwendig, im auferstandenen Christus und in seiner Liebe zu bleiben: vereint mit ihm wie die Reben mit dem Weinstock, um reiche Frucht zu tragen, die nichts anderes sei als die Liebe. Dies erläuterte Franziskus am Beispiel der vier neuen Heiligen.

„In Christus und in seiner Liebe bleiben“, so Franziskus, „um mit dem Wort und dem Leben die Auferstehung Jesu zu verkündigen und die Einheit unter uns und die Liebe zu allen zu bezeugen. Das haben die vier Seligen getan, die heute heiliggesprochen wurden“.

Ihr Beispiel solle auch unser christliches Leben ansprechen: „Wie bin ich Zeuge des auferstandenen Christus? Wir bleibe ich in ihm, wie bleibe ich in seiner Liebe? Bin ich fähig, in der Familie, im Umfeld der Arbeit, in meiner Gemeinde den Samen jener Einheit zu säen, den er uns geschenkt hat, indem er uns an ihr aus dem Leben der Dreifaltigkeit Anteil nehmen lassen hat?“.




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