Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  2. „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
  3. "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  4. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
  5. Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
  6. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  7. BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
  8. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  9. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  10. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  11. Wien: Rund 20.000 Teilnehmer bei ökumenischem "Marsch für Jesus"
  12. Tausende Teilnehmer bei Pro-Life-Kundgebungen in Berlin, Köln und Zürich
  13. Gender-Ideologie: Katholische Familie kämpft um ihre Tochter
  14. Fast der gleiche Glaube?
  15. Bemerkenswerte Geste: Wenn Papst Leo nach Frankreich kommt, werden alle Kirchenglocken läuten

Limburg und kein Ende

25. März 2015 in Deutschland, 31 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Limburger Rebellion nimmt auch nach erfolgreichem Wegmobben des Bischofs kein Ende. Jetzt stehen der Apostolische Administrator und sein Stellvertreter im Visier. Gastbeitrag von Peter Winnemöller


Limburg (kath.net/katholon Blog) Die Limburger Rebellion nimmt auch nach erfolgreichem Wegmobben des Bischofs kein Ende. Jetzt stehen der Apostolische Administrator und sein Stellvertreter im Visier.

Die Durchstechereien nehmen ebenfalls kein Ende. So berichtet der Spiegel in seiner Printausgabe unter Berufung auf “interne Protokolle, die Versammlungen in der Bistumszentrale wieder geben und dem Spiegel vorliegen” (DER SPIEGEL 13/2015) von Dissens zwischen kirchlichen Mitarbeitern und ihren neuen Chefs.

Ein Schelm, wer Arges dabei denkt. Die Forderungen sind die ewig alten nach Transparenz und Zurückgewinnung von Vertrauen. Wann denn jemals so ein Vertrauen vorgelegen haben mag, wird nicht so ganz ersichtlich. Deutlich sichtbar wird jedoch, welch schwierige, vielleicht sogar unlösbare Aufgabe dem Paderborner Weihbischof Manfred Grothe übertragen wurde. Es geht darum, wer in einem Bistum “das Sagen” hat, der Bischof oder die Funktionäre. Da nun allerdings der Apostolische Administrator keinesfalls die Revolution von oben umsetzen wird und man durchaus auch in Limburg kapiert haben wird, dass ein Bistum nicht mal eben seinen Bischof davon jagen kann und dann sofort einen neuen nach eigenem Gutdünken bekommen kann, geht nun das Hauen und Stechen wieder aus der Verborgenheit an die Öffentlichkeit.


Auf diesem Wege wird Rom noch sehr lange kein grünes Licht für die Wahl eines neuen Bischofs geben. Denn es ist abzusehen, dass in einer Situation von hintergründigem Hauen und Stechen, sowie einer erneuten Indiskretion seitens haupt- oder ehrenamtlicher Bistumsmitarbeiter, jeder neue Bischof auch scheitern müsste.

Das Bistum Limburg wird vermutlich noch sehr lange auf einen neuen Bischof warten müssen. Die Katholiken, die in diesem Bistum wohnen, sind zu bedauern, denn sie werden Opfer einer unendlichen Geschichte eines Jahrmarktes der unkatholischen Eitelkeiten.

Bleibt nun zu hoffen, dass der Apostolische Administrator weiterhin konsequent und zielgerichtet den Kurs der internen Aufarbeitung verfolgt und sich von den erneuten Durchstechereien nicht aus der Ruhe bringen lässt. Ja, Weihbischof Grothe zeichnet sich durch eine sanfte, freundliche und einnehmende Sprache aus, doch es mache sich niemand Illusionen, er kann durchgreifen. Die erneute Indiskretion wird sicher Folgen haben, auch wenn die Öffentlichkeit davon nicht unmittelbar erfahren dürfte. Nicht immer ist Transparenz das Mittel der Wahl. Diskretion ist in vielen Fällen vorzuziehen.

Das Bistum Limburg stellt das Bischofshaus in einem ausführlichem Video vor


Hessenschau: Limburger Bischofshaus öffnete Journalisten die Pforten - kurzer Rundgang


Führung durch das diözesane Zentrum St. Nikolaus in Limburg - Amateurvideo vom 5.9.2013 direkt vor Ort



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Bistum Limburg

  1. Möchte Herr Bätzing die Schweizer Gardisten gegen Giorgia Meloni ausrücken lassen?
  2. Wenn Jesus gar kein Thema mehr ist
  3. LGBT-Veranstaltung ‚Christopher-Street-Day’ in Limburg von BDKJ mitorganisiert
  4. Bätzing, Marx + Co: Desaster mit Ansage!
  5. Kein Grund zum Rücktritt?
  6. Kirchenkritischer Kabarettist Reichow beim Kreuzfest des Bistums Limburg
  7. Bistum Limburg unterstützt umstrittene 'Seenotrettung' mit 25.000 Euro
  8. Bistum Limburg ließ Vertuschungsstrategien bei Missbrauch rekonstruieren
  9. Marx-Bätzing-Kurs: Neuer Rekord an Kirchenaustritten in Deutschland!
  10. "Pfingstbotschaft" von Bätzing: Segnet Schwule!







Top-15

meist-gelesen

  1. ‚Trinkt auch ihr aus dieser Quelle!’ Der Durst, den nur Christus stillt
  2. Programm für Lateinamerika-Reise des Papstes veröffentlicht
  3. "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  4. Präsident Trump nominiert Tochter von Franklin Graham zur Sonderbotschafterin für Religionsfreiheit
  5. Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
  6. Fast der gleiche Glaube?
  7. Gender-Ideologie: Katholische Familie kämpft um ihre Tochter
  8. Slowakei: Papst Leo XIV. grüßt die Teilnehmer des Nationalen Marsches für das Leben in Bratislava
  9. Kardinal Koch zu Israel und Gaza: Ehrlich miteinander sprechen
  10. Wenn die Liebe das Gesetz des Kalküls durchbricht…
  11. Stanislaus-Kostka-Wallfahrt von Wien nach Rom erreicht ihr Ziel
  12. Papst: In der Seelsorge auf das Wesentliche konzentrieren
  13. Bruder von Leo XIV.: Papst hilft bei der Steuererklärung
  14. Bischof an Jugend: "Licht des neuen Afrikas liegt in euch"
  15. Wien: Rund 20.000 Teilnehmer bei ökumenischem "Marsch für Jesus"

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz