Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Tohuwabohu im Bistum Chur: Liturgiemissbrauch und Messsimulationen durch Gemeindeleiterin
  2. Salzburger Erzbischof Lackner verteidigt Jungfrauenweihe im Dom
  3. Maria 1.0 schreibt offenen Brief an DBK-Vorsitzenden Bischof Bätzing
  4. Papst Franziskus empfängt zum vierten Mal Transsexuelle
  5. 'Weihe ist Signal gegen die Gottvergessenheit'
  6. Georgia ermöglicht steuerliche Begünstigungen für ungeborene Kinder
  7. Potsdam: Vergünstigte Sondertarife für Katholiken und Protestanten bei Strom und Gas
  8. Theologe: Christen sollten sich bei Kommentaren in den Sozialen Medien zurückzuhalten
  9. Maria 1.0: „Schreiben aus dem Sekretariat der Bischofskonferenz beantwortet „Offenen Brief“ NICHT
  10. US-Theologe kritisiert jüngste Buchveröffentlichung der Päpstlichen Akademie für das Leben
  11. FAZ: „Die Sprachgemeinschaft erziehen zu wollen ist eine Anmaßung der öffentlich-rechtlichen Sender“
  12. Das Feuer der Liebe Gottes
  13. Nein, Doch, Oooooh!
  14. Deutsche Ärzte wehren sich gegen mögliche Maskenpflicht in Schulen ab Oktober
  15. 'Aussetzen der Kirchenbeiträge wäre ein Zeichen aktiver christlicher Nächstenliebe'

Oben-ohne-Protest im Kölner Dom kommt vor Gericht

23. Oktober 2014 in Deutschland, 7 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Das Amtsgericht Köln hat das Hauptverfahren gegen die inzwischen 21-Jährige eröffnet - Die Staatsanwaltschaft Köln hatte im Sommer gegen die in Hamburg lebende Frau Anklage wegen Störung der Religionsausübung erhoben


Köln (kath.net/KNA) Wegen ihres Oben-ohne-Protests beim Weihnachtsgottesdienst im Kölner Dom muss sich eine Femen-Aktivistin nun vor Gericht verantworten. Das Amtsgericht Köln hat das Hauptverfahren gegen die inzwischen 21-Jährige eröffnet, wie Gerichtssprecher Marcus Strunk am Donnerstag der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) in Köln mitteilte. Die Hauptverhandlung sei auf den 3. Dezember terminiert. Bislang sei nur dieser eine Verhandlungstag angesetzt; Zeugen seien nicht geladen. Die Staatsanwaltschaft Köln hatte im Sommer gegen die in Hamburg lebende Frau Anklage wegen Störung der Religionsausübung erhoben.

Die Femen-Aktivistin Josephine Witt war am ersten Weihnachtstag während einer Messfeier mit dem inzwischen emeritierten Kardinal Joachim Meisner an dessen 80. Geburtstag auf den Altar gesprungen. Sie entblößte ihren Oberkörper, auf dem «Ich bin Gott» stand. Zudem skandierte sie antireligiöse Parolen. Laut Anklageschrift wird der damals 20-Jährigen vorgeworfen, damit absichtlich und in grober Weise den Gottesdienst gestört zu haben. Da die Beklagte noch unter das für 18- bis 21-Jährige geltende Heranwachsendenrecht fällt, habe zunächst die Jugendgerichtshilfe gehört werden müssen, sagte Strunk.

Die Störung der Religionsausübung nach Paragraf 167, Absatz 1 des Strafgesetzbuchs kann bei einem Erwachsenen mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden. Ob bei der Beschuldigten das Recht für Heranwachsende angewendet werden kann, werde sich erst bei der Hauptverhandlung entscheiden, sagte der Gerichtssprecher. Dies hänge von der geistigen Reife der Beklagten ab.
Femenstöraktion im Kölner Dom 25. Dez. 2013


(C) 2014 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 zwergchrist 24. Oktober 2014 
 

Wichtig für die Verhandlung

ist zu erfahren bzw. zu klären, wer genau die Bezahlung für die Hass-"show" von Frau Josephine Markmann alias Witt auf dem Altar des Kölner Domes bereitstellte. Merkwürdig, dass professionelle Fotos und Filmaufnahmen zur Verfügung standen. Wer sind die Hintermänner? Hat tatsächlich Alfred Neven DuMont diese Aktion bezahlt, denn der Kölner Express mit Udo Gottschalk besaß vollständig sämtliche Abbildungsrechte, die weltweit vermarktet worden sind!


5
 
 jadwiga 24. Oktober 2014 

Unfall mit 144.000 Toten: Möglicher Unfallverursacher ist ein deutscher Bischof, der keinen Geistführerschein hatte.

So stelle ich mir vor die Titelseiten in einer Zeitung, die irgendwann in der "neuen Welt" gedruckt wird:-)

Diese Aktivistin, die zweifellos Schreckliches getan hat, ist für mich auch ein Opfer.


@Mary Joe, Auto fahren kann inzwischen jeder, aber an Grundlagen des geistigen Lebens mangelt es sogar bei der Kirchenführung. Wie endet nochmal die Geschichte mit dem Blinden, der einen anderen blinden Mann führen sollte?


3
 
 jadwiga 24. Oktober 2014 

@Weinberg

Natürlich meinte ich damit nicht alle deutschen Bischöfe, aber die konkreten Beispiele behalte ich für mich. Man sollte beten, nicht lästern!


2
 
 MaryJoe 24. Oktober 2014 

Geistige Reife

Wenn als Kriterium für die Höhe der Strafbemessung das Vorhandensein eines bestimmten Grades geistiger Reife vorausgesetzt wird, bracucht man sich doch nur erkundigen, ob die "Dame" einen Führerschein besitzt und einen normalen Schulabschluss hat - eine akademische Ausbildung für das Schänden eines Altares wird wohl nicht vonnöten sein.


9
 
 Weinberg 24. Oktober 2014 
 

@ jadwiga

Das ist aber schon eine überhebliche Entgleisung Ihrerseits, wenn Sie Kardinal Wölki und anderen Bischöfen die geistige Reife absprechen. Im Übrigen halte ich es natürlich für sehr berechtigt, dass die Studentin Josephine Markmann ("Künstler"-Name: Josephine Witt) juristisch zur Rechenschaft gezogen wird, besonders aber auch die Werbe-Agentur, die ihren blasphemischen Auftritt vermarktet hat.


9
 
 Kurti 23. Oktober 2014 
 

Die Frau gehört kräftig verurteilt, denn sie wusste was sie tat.

Selbst wenn jemand aus welchen Gründen auch immer mit der Kirche wenig oder nichts anfangen kann, so hat er zumindest ihre Gottesdienste nicht zu stören. Deswegen sind in Deutschland auch schon Leute verurteilt worden und das zurecht.
Der Protest dieses fragwürdigen Dämchens war auch inhaltlich so dumm und verlogen, daß man sich fragen muß, ob sie noch alle Tassen im Schrank hat.


7
 
 Johannes Evangelista 23. Oktober 2014 
 

Ich hoffe auf ein klares Urteil ...

... das Störenfrieden die Lust an solchen Aktionen nennt. Hoffentlich gibt es kein langes Gezerre mit Handschellen wie bei Pussy Riot, sondern eine klare rote Karte mit einer schmerzhaften, aber angemessenen Sanktion. Wenn's eine Geldstrafe gibt, schlage ich als Verwendungszweck vor: Blumen am Altar des Doms. Ein typisches Jugenddelikt war das übrigens nicht (wie Mofa-Frisieren oder Kirmes-Schlägerei). Da wird sich eine Studentin wohl dem Erwachsenen-Strafrecht stellen müssen.


5
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Erzbistum Köln

  1. Kardinal Woelki obsiegt vor Gericht
  2. Erzbistum Köln: Kardinal Woelki beruft Guido Assmann zum neuen Generalvikar
  3. 'Klimaretter' stören Gottesdienst im Kölner Dom
  4. Deutsche Pfarre führt ‚3-G-Regelung’ für Gottesdienste ein
  5. Ehemaliger Bundesrichter Thomas Fischer kritisiert ‚Dämonisierung’ von Kardinal Woelki
  6. Kardinal Woelki stellt sich hinter Vatikan-Instruktion zur Kirchengemeindenreform
  7. „Das Bekenntnis zur Wahrheit betrachtete Kardinal Meisner als heilige Pflicht“
  8. Bistum Limburg ließ Vertuschungsstrategien bei Missbrauch rekonstruieren
  9. Erzbistum Köln: Gemeinschaft Sankt Martin kommt nach Neviges
  10. „Bitte von zuhause ein mundgerechtes Stückchen Brot mitbringen“







Top-15

meist-gelesen

  1. Tohuwabohu im Bistum Chur: Liturgiemissbrauch und Messsimulationen durch Gemeindeleiterin
  2. Salzburger Erzbischof Lackner verteidigt Jungfrauenweihe im Dom
  3. Maria 1.0 schreibt offenen Brief an DBK-Vorsitzenden Bischof Bätzing
  4. 'Weihe ist Signal gegen die Gottvergessenheit'
  5. BITTE um Ihre Sommerspende für kath.net - DANKE!
  6. Merz als Cancel-Kandidat
  7. Papst Franziskus empfängt zum vierten Mal Transsexuelle
  8. LGBTQ-Anbiederung – Ralf Schuler hat genug und verläßt „Bild“
  9. Maria 1.0: „Schreiben aus dem Sekretariat der Bischofskonferenz beantwortet „Offenen Brief“ NICHT
  10. Woelki wehrt sich gegen Anschuldigungen von Kirchenrechtler Schüller
  11. Malteser aus aller Welt appellieren an Papst wegen Ordensreform
  12. Nein, Doch, Oooooh!
  13. GENDERIRRSINN bei Audi: "Der_die BsM-Expert_in ist qualifizierte_r Fachexpert_"
  14. Potsdam: Vergünstigte Sondertarife für Katholiken und Protestanten bei Strom und Gas
  15. So wünsche ICH MIR MEINE Kirche'

© 2022 kath.net | Impressum | Datenschutz