Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Deutsche Bischofskonferenz beschließt: Man will in Rom um Erlaubnis für Laienpredigt bitten
  2. Brasilianischer Erzbischof droht Teilnehmern an der Alten Messe Exkommunikation an
  3. Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
  4. Ist die Zeit der Barmherzigkeit bald vorbei? Stehen wir kurz vor der Zeit des Gerichts?
  5. Möge die Versöhnung der Kirche in Deutschland gelingen
  6. "Alle Iraner feiern. Die schlimmsten Menschen der Welt weinen"
  7. Um Gottes willen: „die Waffen nieder“ – Kardinal Brandmüllers Ruf zur liturgischen Vernunft
  8. Toni Faber und der Zölibat - Beschwerdewelle gegen Wiener Dompfarrer
  9. Ein Gott, der nichts mehr verlangt
  10. "Deutsche Kirchen" ersetzen spirituelle Dimension der Fastenzeit durch weltanschauliche Agitation
  11. „Gemeinnutz vor Eigennutz“: Bischof erntet Kritik für NS-Vergleich in Richtung AfD
  12. Papst antwortet auf Leserbrief eines Atheisten
  13. 'Ein Katholizismus ohne Beichte ist wie ein Krankenhaus ohne Medikamente'
  14. "Mit Hitler hat es keinen vernünftigen, authentischen und verantwortungsvollen Dialog gegeben!"
  15. Kärntner Ordinaritaskanzler: Rechthaberei in der Kirche überwinden

'Tödliche Logik'

28. Juni 2013 in Aktuelles, 9 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Generalsekretär der Evangelischen Allianz, Hartmut Steeb, zur aktiven Tötung schwerkranker Babys in den Niederlanden: „Macht man sich einmal auf den Weg sogenannter Kompromisse, gibt es offenbar kein Halten mehr“


Köln (kath.net/idea) „Der Schwachsinn vom Gnadentod greift immer weiter um sich“, kommentierte der Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz, Hartmut Steeb (Stuttgart) die weitere Legalisierung der aktiven Sterbehilfe an todkranken Babys in den Niederlanden. Wie kath.net bereits berichtet hat, wird in den Niederlanden seit Jahren aktive Sterbehilfe bei todkranken Babys praktiziert, indem bei Neugeborenen mit geringer Lebenserwartung der Tod durch die Gabe von Muskelrelaxanzien (Medikamente zur Entspannung der Muskeln) herbeigeführt wird.


Steeb erläuterte weiter, dies sei eine Konsequenz der „tödlichen Logik“, dass Menschen mit Behinderungen kein würdiges Leben führen können. Da man sie im Mutterleib töten dürfe, sei die Bereitschaft naheliegend, ihnen auch nach der Geburt das Leben zu nehmen. „Macht man sich einmal auf den Weg sogenannter Kompromisse, gibt es offenbar kein Halten mehr“, sagte Steeb der Evangelischen Nachrichtenagentur idea. Er ist auch Vorsitzender des Treffens Christlicher Lebensrechtsgruppen und Vorstandsmitglied des Bundesverbands Lebensrecht.

Was Menschen nicht für möglich halten

Der Geschäftsführer der Lebensrechtsorganisation KALEB, Gerhard Steier (Berlin), bezeichnet es als Skandal, dass die Sterbehilfe an todkranken Babys seit Jahren im Nachbarland geduldet wird, ohne dass es bisher zu großen Protesten gekommen sei. Die meisten Menschen hielten eine solche Vorgehensweise mitten in Europa nicht für möglich. Anders sei es gewesen, als australische Ethiker vor einem Jahr Planspiele veröffentlichten, dass es moralisch keine Gründe gäbe, kranke oder ungewollte Kinder in den ersten Jahren nach der Geburt zu töten. Ihre Begründung: Vor der Geburt sei dies auch erlaubt. Steier hofft, dass sich viele Menschen am 21. September am Berliner „Marsch für das Leben“ beteiligen, um für das uneingeschränkte Lebensrecht aller ungeborenen, behinderten und alten Menschen einzutreten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Sterbehilfe

  1. Nach Protesten scheitert Frankreichs Euthanasiegesetz im Senat
  2. Kirche: Nein der Slowenen zu Suizidbeihilfe klares Signal an Staat
  3. Verherrlichung eines tragischen Todes – zum assistierten Suizid von Alice und Ellen Kessler
  4. Erzbischof Fisher: „Die Diagnose der Kultur des Todes von Johannes Paul II. war prophetisch“
  5. Vatikan "sehr besorgt" wegen Sterbehilfe-Urteilen in Italien
  6. Kanada: Erzbistum Montreal klagt gegen Bundesstaat Québec wegen Einschränkung der Gewissensfreiheit
  7. Evangelischer Landesbischof Ralf Meister behauptet: "Der Mensch hat ein Recht auf Selbsttötung"
  8. Logische Konsequenzen der Freigabe der Abtreibung
  9. Vatikan bestätigt: Kliniken des belgischen Ordens sind nicht mehr katholisch!
  10. Österreichische Bischofskonferenz: Für umfassenden Lebensschutz!







Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDUNG nur mehr bis 25. MÄRZ möglich!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Deutsche Bischofskonferenz beschließt: Man will in Rom um Erlaubnis für Laienpredigt bitten
  4. Toni Faber und der Zölibat - Beschwerdewelle gegen Wiener Dompfarrer
  5. "Alle Iraner feiern. Die schlimmsten Menschen der Welt weinen"
  6. "Europa hat die Gefahr der islamischen Republik Iran noch immer nicht begriffen"
  7. "Mit Hitler hat es keinen vernünftigen, authentischen und verantwortungsvollen Dialog gegeben!"
  8. Um Gottes willen: „die Waffen nieder“ – Kardinal Brandmüllers Ruf zur liturgischen Vernunft
  9. "Deutsche Kirchen" ersetzen spirituelle Dimension der Fastenzeit durch weltanschauliche Agitation
  10. Ist die Zeit der Barmherzigkeit bald vorbei? Stehen wir kurz vor der Zeit des Gerichts?
  11. Möge die Versöhnung der Kirche in Deutschland gelingen
  12. Brasilianischer Erzbischof droht Teilnehmern an der Alten Messe Exkommunikation an
  13. 'Ein Katholizismus ohne Beichte ist wie ein Krankenhaus ohne Medikamente'
  14. „Gemeinnutz vor Eigennutz“: Bischof erntet Kritik für NS-Vergleich in Richtung AfD
  15. Ein Gott, der nichts mehr verlangt

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz