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Tochter eines homosexuellen Vaters für die traditionelle Familie

6. Juni 2013 in Familie, 4 Lesermeinungen
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Die Kanadierin Dawn Stefanowicz ist bei einem homosexuell lebenden Vater aufgewachsen. Heute setzt sie sich für die traditionelle Familie ein. Das Wohl der Kinder spiele in der Diskussion um die Homo-Ehe keine Rolle, kritisiert sie.


Ontario (kath.net/jg)
Die aktuelle Diskussion um die Rechte homosexueller Paare dreht sich auch um die Frage des Adoptionsrechtes. Dabei werde ein zentraler Punkt übersehen, schreibt die kanadische Publizistin Dawn Stefanowicz: Wie geht es Kindern, die von gleichgeschlechtlichen Partnern aufgezogen werden? In einem Interview mit „Catholic World Report“ berichtet sie von ihren Erfahrungen und ihrem Einsatz für die traditionelle Familie.

Dawn Stefanowicz ist als Kind eines homosexuellen Vaters aufgewachsen. Er war als Kind von seinem Vater, einem gewalttätiger Alkoholiker, sexuell missbraucht worden. Mit fünfzehn war er von zu Hause geflohen.

Er hatte geheiratet, weil er Kinder wollte. Während der Ehe unterhielt er zahlreiche homosexuelle Beziehungen. Bereits als Kind war Stefanowicz mit offenen sexuellen Handlungen ihres Vaters konfrontiert. Er wolle sie früh mit Sexualität konfrontieren, damit sie nicht prüde werde, habe er ihr gesagt. Sex sei sehr öffentlich gewesen, das gehörte zur schwulen Kultur in der ihr Vater lebte, erzählt sie heute.

Sie habe zu Hause keine monogame Beziehung erlebt, sagt sie. Das habe sie sehr belastet. „Monogamie in der Schwulengemeinschaft bedeutet ‚serielle Monogamie’, das heißt, man hat einige Monate lang einen Partner und begibt sich dann erneut auf die Suche – oder man lebt in einer längeren Beziehung, hat aber nebenher noch mehrere andere Partner.“ Das Verhalten ihres Vaters sei keine Ausnahme, sagt Stefanowicz. Studien belegten, dass die meisten männlichen homosexuellen Beziehungen innerhalb eines Jahres zu sexuell offenen Beziehungen würden.

Keiner der Partner ihres Vaters habe sich ihr gegenüber wie ein Adoptivvater verhalten, erzählt sie im Interview. „Ich hasste es, dass mein Vater so viel Zeit mit seinen Liebhabern verbrachte statt mit mir“, sagt sie wörtlich.

Sie sei auch von ihrem Vater sexuell missbraucht worden, als sie noch ein Kind war, erzählt Stefanowicz. Dies habe ihr ihre Mutter bestätigt, die damals noch mit ihrem Vater zusammengelebt habe. Ihre Mutter sei eine schwache Persönlichkeit gewesen, erinnert sie sich im Interview. Sie habe zwar gesehen, was passiert sei, sei aber einer Konfrontation mit ihrem Ehemann ausgewichen.

Sie habe ihren Vater immer geliebt, obwohl sein Verhalten sie sehr belastet habe, erinnert sie sich. Sie habe dauernd befürchtet, er würde sie fallen lassen, so wie er es mit seinen vielen Liebhabern gemacht habe.

Stefanowicz’ Vater starb mit 51 Jahren an AIDS. Sie habe sehr für ihn gebetet, als er im Sterben lag und ihm vergeben. Seine schlimmen Kindheitserfahrungen hätten es ihr leichter gemacht ihm zu verzeihen, sagt sie im Interview.

Heute setzt sich Stefanowicz für das Recht der Kinder ein, in einem Elternhaus mit einem Vater und einer Mutter aufzuwachsen, die miteinander verheiratet sind. Für ein Kind habe es große Bedeutung, mit dem leiblichen Vater und der leiblichen Mutter aufzuwachsen, sagt sie. „Unsere Identität, unser Geborgenheit und unser Wissen um unsere Herkunft kommen daher, dass wir unsere Mutter und unseren Vater kennen. In homosexuellen Beziehungen geht das verloren.“ Kinder wünschten sich, dass ihre Eltern treu seien, sagt sie. Was sie nicht wollten, sei die gewaltige Belastung, bei Eltern aufzuwachsen, die ihre sexuellen Vorlieben an die erste Stelle setzten. „In einem solchen Umfeld können die seelischen, beziehungsmäßigen und religiösen Bedürfnisse eines Kindes nicht gestillt werden“, ist sie überzeugt. Eine Situation wie die ihre überfordere und verwirre ein Kind. „Wie kann ich meinen Vater in einer solchen Umgebung achten? Was ist mit meinen eigenen Bedürfnissen? Spielen meine Gefühle keine Rolle, nur die meines Vaters und seiner Partner?“ Fragen wie diese hätten sie als Kind belastet.

Im Alter von 30 Jahren hat Stefanowicz eine Therapie begonnen, die 13 Monate dauerte. Sie hatte Jahrzehnte mit innerer Unsicherheit, Depressionen, Schlaflosigkeit und sexueller Verwirrung durchgemacht. 2007 veröffentlichte sie ihre Erfahrungen über das Aufwachsen in der schwulen Kultur unter dem Titel „Out from Under – The Impact of Homosexual Parenting“.


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Lesermeinungen

 Nazianz 6. Juni 2013 
 

traurig triffts

Allerdings würde ich solche Zustände nicht bei homosexuellen verallgemeinern. Wobei die Wahrscheinlichkeit der promiskuitivität höher ist. Ich halte es allerdings für falsch homosexuellen Paaren eine Adoption zu ermöglichen. Kinder brauchen Vater und Mutter.


0
 
 Align 6. Juni 2013 
 

@Antas

Traurig ist richtig. Denn es gibt viele Kinder in unseren Familien, die es nicht besonders gut haben. Wo Väter und Mütter einfach überfordert sind und die Flucht suchen. Da brauche ich nicht weit über den 'Teich' zuschauen. Ein paar Häuser weiter reicht eigentlich schon.


1
 
 sttn 6. Juni 2013 
 

Der Zeitgeist wedelt....

Heute stellt man die Rechte der Erwachsenen über die Rechte der Kinder, sofern die Erwachsenen homosexuell sind.
Die Demographie sagt aber das der Teil der Bevölkerung der das will aus stirbt, so das wohl in wenigen Jahren diese Fehlentwicklung unter dem lauten Ruf der Empörung "Wie konnte MSN damals nur" kassiert wird. Ich hoffe nur das unsere homosexuellen Mitbürger dann nicht wieder verfolgt werden, denn auch das ist durchaus zu befürchten. Denn jeder Zeitgeist schießt über das Ziel hinaus, wie man an den letzten 6000 Jahren sehen kann.


1
 
 Antas 6. Juni 2013 
 

Traurig

einfach nur traurig...Wenn jetzt auch noch in ganz Europa auf die Gesetze des "Gehörnten" gehört werden, und es vielen Kindern so ergehen kann, dann empfinde ich tiefstes Mitleid mit den Kinder. Beten wir doch dafür, dass Gott daras das beste macht! Bei Gott ist nichts unmöglich, und Wunder werden wahr!!!


2
 

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