Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Piusbrüder lehnen Dialog mit Rom ab und beharren auf Bischofsweihe
  2. Die Piusbruderschaft und ihre Einheit mit der Kirche
  3. Der Tod der Theologie in Deutschland
  4. Erzbistum Paderborn: Hunderte Protest-E-Mails gegen ‚Harry Potter Gottesdienst‘
  5. Kirche im Verfall
  6. Warum Hausfrauen leicht heilig werden können
  7. Kritik an Kanzler Merz nach Ramadan-Grüßen
  8. Offener Brief an Kardinal Marc Ouellet
  9. Donald Trump und Keir Starmer grüßen Christen am Aschermittwoch, Merz und Van der Bellen die Muslime
  10. Zwei (renommierte und namentlich bekannte) Missbrauchsopfer „blitzen mit ihren Protesten ab“
  11. Früherer Bundestagsvizepräsident Kubicki: „Der ZDF-Skandal muss politische Konsequenzen haben“
  12. Mein Held des Monats: Marco Rubio – Ein Weckruf für das Abendland
  13. 'Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen'
  14. „Warum bin ich noch in der Kirche?“, fragte der Theologe Joseph Ratzinger bereits 1970
  15. Römische Orientierung statt deutsch-synodale Desorientierung

Moskauer Patriarch hofft auf Zusammenarbeit mit Papst Franziskus

6. Mai 2013 in Aktuelles, 34 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Moskauer Patriarch Kyrill I. zur Homo-Ehe: In der Konsumgesellschaft wolle keiner auf sein Laster verzichten: "Im Gegenteil, Laster werden legalisiert und legitimiert."


Moskau (kath.net/KNA) Der Moskauer Patriarch Kyrill I. hat Hoffnung auf eine ökumenische Zusammenarbeit mit Papst Franziskus geäußert. Die russisch-orthodoxe Kirche sei «offen für den Dialog mit der römisch-katholischen Kirche» und hoffe, dass sich dieser Dialog durch den Papst gut entwickeln werde, sagte der Patriarch in einem TV-Interview zum orthodoxen Osterfest.

Die positive Entwicklung habe bereits unter Benedikt XVI. begonnen, unterstrich Kyrill I. Er hoffe, dass dieser Trend unter Franziskus weiterentwickelt und vertieft werde. Der neue Papst sei «offen für gesellschaftliche Probleme und sensibel für soziales Unrecht».


Unter Benedikt XVI. (2005-2013) hätten sich die Beziehungen zwischen russisch-orthodoxer und römisch-katholischer Kirche wesentlich verbessert, weil man sich entschlossen habe, einige «extravagante Projekte» beiseitezulegen, so der Patriarch mit Blick auf einen früher angestrebten Papstbesuch in Moskau. Es gebe für beide Kirchen gemeinsame Herausforderungen.

Zur sogenannten Homo-Ehe sagte Kyrill I., in der Konsumgesellschaft wolle keiner auf sein Laster verzichten: «Im Gegenteil, Laster werden legalisiert und legitimiert.» All dies führe zu einer «Zerstörung der Persönlichkeit» und zu möglichen wirtschaftlichen, finanziellen, politischen oder ökologischen Krisen. Die großen Proteste in Paris gegen die «Homo-Ehe» seien eine «erfreuliche Überraschung» gewesen, so der Patriarch. Er habe einen solchen stark, religiös motivierten Protest nicht erwartet.

(C) 2013 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Orthodoxie

  1. Papst Leo XIV. wirbt für engere Zusammenarbeit mit Ostkirchen
  2. Warum Kirchen jetzt Frieden, Recht und Wahrheit verteidigen müssen
  3. Ökumenisches Patriarchat weist Vorwürfe Russlands zurück
  4. Weihesakrament und Leitungsvollmacht
  5. „Mit den beiden Lungenflügeln atmen“, singen und beten
  6. Der Augenblick Gottes: Die Begegnung von Papst Paul VI. und Patriarch Athenagoras
  7. Die Ost- und Westkirche – „Schwesterkirchen“ - Die Brüder Andreas und Petrus treffen sich
  8. Einladung aus orthodoxer Mönchsrepublik Athos für US-Präsident Trump
  9. Katharinenkloster-Abt Simeon zum Bischof geweiht
  10. Orthodoxe Fastenzeit beginnt am kommenden Montag







Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Piusbrüder lehnen Dialog mit Rom ab und beharren auf Bischofsweihe
  4. Die Piusbruderschaft und ihre Einheit mit der Kirche
  5. Der Tod der Theologie in Deutschland
  6. Offener Brief an Kardinal Marc Ouellet
  7. Zwei (renommierte und namentlich bekannte) Missbrauchsopfer „blitzen mit ihren Protesten ab“
  8. Kirche im Verfall
  9. Erzbistum Paderborn: Hunderte Protest-E-Mails gegen ‚Harry Potter Gottesdienst‘
  10. Mein Held des Monats: Marco Rubio – Ein Weckruf für das Abendland
  11. „In unendlicher Liebe durch das Leben geführt“
  12. Donald Trump und Keir Starmer grüßen Christen am Aschermittwoch, Merz und Van der Bellen die Muslime
  13. Warum Hausfrauen leicht heilig werden können
  14. 'Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen'
  15. 'Reiner Bullshit': Macron sorgt mit Attacke auf Meinungsfreiheit für Entsetzen

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz