Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:









Top-15

meist-diskutiert

  1. Stat crux dum volvitur orbis
  2. Überlegungen zu einer Reform der Papstwahl. Eine Geschichte
  3. Facebook zensuriert Kardinal, der vor Neuer Weltordnung warnt
  4. Hurra, ein Katholik!
  5. Österreichische Bischöfe möchten auch weiterhin Gläubige von den Gottesdiensten ausschließen
  6. Franziskus: „Abtreibung ist ein Problem, das selbst ein Atheist im eigenen Gewissen lösen muss“
  7. Bartholomaios ruft zu Teilnahme an Covid-Impfung auf
  8. Stärkere Corona-Maßnahmen für Gottesdienste in Deutschland: Keine selbstgenähten Stoffmasken mehr
  9. „Unperfektes Kreuz“ als neues Logo für das Bistum Fulda
  10. Protestwelle gegen Zwangs-Sexualisierung im Duden
  11. Der Apostolische Palast bricht ein und die Zeit läuft davon
  12. In Nigeria entführter Priester ermordet aufgefunden
  13. ‚Big Tech hat der freien Meinungsäußerung den Krieg erklärt’
  14. Scheidender US-Präsident erklärt 22.1. zum „Nationalen Tag der Heiligkeit des menschlichen Lebens“
  15. Softwareunternehmen Mozilla: ‚Trump sperren wird nicht reichen’

Die Bedeutung der Auferstehung für das Leben des Christen

10. April 2013 in Aktuelles, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus: Unser Glaube gründet auf Tod und Auferstehung Christi wie ein Haus auf seinen Fundamenten. Christsein heißt nicht allein, die Gebote zu befolgen, sondern ‚in Christus sein’. Der Tweet des Tages. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) Die Bedeutung der Auferstehung für das Leben der Christen als Kinder Gottes, die zu ihm „Papa“ sagen dürfen, stand im Mittelpunkt der Katechese von Papst Franziskus zur heutigen Generalaudienz. Der Papst setzte seine Ausführungen zu den Fundamenten des Glaubens fort und betonte, dass der Glaube ohne die Auferstehung nur leer wäre, da sie dessen Grund und Fundament des Heils ist.

Im Ostergeschehen befreie Christus die Menschen von der Knechtschaft der Sünde und mache sie zu Kindern Gottes. „Wie aber wird dies dem Menschen persönlich zu teil?“, fragte sich der Papst. Durch das Sakrament der Taufe: der Christ sei getauft auf den Tod und die Auferstehung Christi und sei so zu neuem Leben geboren worden. Der Heilige Geist wirke in uns dieses neue Sein als Kinder Gottes.

So sei die Gotteskindschaft das größte Geschenk des Ostergeheimnisses. Gott nehme die Menschen als Kinder an, so Franziskus. Er liebe sie, auch dann, wenn Fehler begangen werden.

Die Beziehung zu Gott als seine Söhne und Töchter sei jedoch nicht einfach ein Schatz, der im Leben nur zu hüten wäre. Sie müsse vielmehr wachsen und Tag für Tag genährt werden: durch das Hören des Wortes Gottes, durch das Gebet und durch die Teilnahme an den Sakramenten, insbesondere der Beichte und der Eucharistie. Der Mensch könne als Gottes Kind leben, darin bestehe seine Würde.


Die Versuchung, Gott beiseite zu schieben, und die Erfahrung der Sünde „verletzen unser Leben als Kinder Gottes“. Der Christ müsse den Mut des Glaubens haben. Nur durch ein Leben als Kinder Gottes und im Verspüren seiner Liebe werde das Leben neu, unbeschwert und voller Freude. „Gott ist unsere Stärke und unsere Hoffnung“, so der Papst. Der Christ selbst müsse sichtbares Zeichen dieser Hoffnung sein.

Christsein heiße nicht allein, die Gebote zu befolgen, sondern „in Christus sein“: „denken, handeln, lieben wie Christus und zulassen, dass der Herr von unserem Leben Besitz ergreift und es verwandelt und frei macht vom Dunkel des Bösen und der Sünde“.

Auf diese Weise solle der Christ seinen Mitmenschen den auferstandenen Christus bringen: durch die Verkündigung seiner Botschaft und mehr noch durch ein christliches Leben, durch ein Leben als Auferstandene.

„Christus ist gestorben und auferstanden, um uns zu Kindern Gottes zu machen“, so der Papst abschließend: „Wir wollen den Menschen um uns die Freude, Gottes Kinder zu sein, weiterschenken. Wenn wir in Christus leben, dann sind wir wirklich frei“. Dabei handle es sich um die Freiheit, die eben dieses Leben in Christus schenke, „der die wahre Freiheit ist, jene Freiheit, die von der Knechtschaft des Bösen, der Sünde und des Todes befreit! Schauen wir auf die himmlische Heimat! So werden wir neues Licht und neue Kraft in unserem Engagement und in unseren alltäglichen Mühen haben. Es ist dies ein kostbarer Dienst, den wir dieser unserer Welt schulden, der es oft nicht mehr gelingt, den Blick nach oben zu erheben, der es nicht mehr gelingt, den Blick zu Gott zu erheben“.

Die Pilger aus dem deutschen Sprachraum begrüßte der Heilige Vater mit den folgenden Worten:

Sehr herzlich grüße ich die Pilger deutscher Sprache, vor allem die vielen jungen Freunde, insbesondere die Schulgruppen aus Münster und Dießen. Vielen Dank auch für die Musik. Christus ist gestorben und auferstanden, um uns zu Kindern Gottes zu machen. Wir wollen den Menschen um uns die Freude, Gottes Kinder zu sein, weiterschenken. Wenn wir in Christus leben, dann sind wir wirklich frei und erhalten Kraft für die Mühen des Alltags. Der Herr segne euch alle.

Der Tweet des Tages:

Christ sein heißt nicht bloß die Gebote befolgen, sondern zulassen, dass der Herr von unserem Leben Besitz ergreift und es verwandelt.

Wenn wir als Kinder Gottes leben und spüren, wie er uns liebt, dann wird unser Leben neu, unbeschwert und voller Freude.

Non eo tantum–aliquem christianae esse fidei–concluditur quod impleat mandata; at nostram ut Iesum occupare vitam transfigurareque sinamus.

Pro filiis Dei filiabusque si geremus nos conscii nobis ab Eo diligi, nova conformabitur vita nostra tranquillitate redundans ac laetitia.

kathTube-Video




Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

  11. April 2013 
 

Christ sein heiße nicht allein, die Gebote zu befolgen, sondern „in Christus sein“

In Joh 14 heißt es:
Wenn ihr mich liebt, werdet ihr meine Gebote halten.
Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt; wer mich aber liebt, wird von meinem Vater geliebt werden und auch ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren.
Wenn jemand mich liebt, wird er an meinem Wort festhalten; mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und bei ihm wohnen.
Wenn ihr meine Gebote haltet, werdet ihr in meiner Liebe bleiben, so wie ich die Gebote meines
In Joh.15 heißt es:
Vaters gehalten habe und in seiner Liebe bleibe.
11 Dies habe ich euch gesagt, damit meine Freude in euch ist und damit eure Freude vollkommen wird.
12 Das ist mein Gebot: Liebt einander, so wie ich euch geliebt habe.


1

0
 
 Grazerin 10. April 2013 

http://www.kathtube.com/player.php?id=26364

Das Kindsein ist Voraussetzung für unser Gottvertrauen ...


0

0
 
 Josef Bordat 10. April 2013 
 

Danke!

Wieder einmal klare Worte zu einem wichtigen Thema!

Die Bedeutung der Auferstehung kann gar nicht überschätzt werden, denn ohne Auferstehung ist der christliche Glaube sinnlos, ja, ohne Auferstehung (oder: ohne die Nachricht davon), gäbe es heute gar kein Christentum.

jobo72.wordpress.com/2013/03/31/ostern-fest-der-auferstehung/


1

0
 
 Vonderwiege 10. April 2013 
 

Danke für die wunderbaren Franziskus-Pillen

Sie sind Lahbsal für die Seele, allerliebst für gläubige römische Katholiken, aber schwere Kost für Atheisten und andere Gottesverächter. Bitte nicht aufhören mit diesen wichtigen Pillen! Lieber 1000 Franzikus-Pillen. als eine dieser Lebensverhinderungspillen, die die Menschen nur zu Krüppeln in Sachen Liebe, Freude und Hoffnung machen!


1

1
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Franziskus Papst

  1. Nur einer ist euer Meister, ihr alle aber seid Brüder
  2. Die Augen erheben – aufbrechen – sehen
  3. Erste Vesper und Neujahrsmesse ohne Papst Franziskus
  4. Ein Sohn wurde uns geschenkt
  5. Die Zeit der Krise
  6. Die Kultur der Achtsamkeit als Weg zum Frieden
  7. Papst soll vor Irak-Reise gegen Corona geimpft werden
  8. Der Papst zieht im Regen durch Rom
  9. Erster Advent 2020: ‚Timeo Iesum transeuntem’
  10. Die 13 neuen Kardinäle im Kurzporträt. Der Weg des Lebens und der Geschichte







Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net-PAULUS-Leserreise: Fronleichnam auf Malta - Mit Michael Hesemann und P. Leo Maasburg
  2. Überlegungen zu einer Reform der Papstwahl. Eine Geschichte
  3. Stat crux dum volvitur orbis
  4. "Für Christen, die an IHN glauben, ist klar in welcher Zeit wir uns gerade befinden"
  5. Der alte Trick des Feindes
  6. Protestwelle gegen Zwangs-Sexualisierung im Duden
  7. Joe Bidens Partner für Inauguration Day: Weltgrößte Abtreibungsorganisation Planned Parenthood
  8. Der Apostolische Palast bricht ein und die Zeit läuft davon
  9. Hurra, ein Katholik!
  10. Österreichische Bischöfe möchten auch weiterhin Gläubige von den Gottesdiensten ausschließen
  11. Facebook zensuriert Kardinal, der vor Neuer Weltordnung warnt
  12. Franziskus: „Abtreibung ist ein Problem, das selbst ein Atheist im eigenen Gewissen lösen muss“
  13. Stärkere Corona-Maßnahmen für Gottesdienste in Deutschland: Keine selbstgenähten Stoffmasken mehr
  14. Zwei Kuppeln und eine dramatische Wirklichkeit
  15. Scheidender US-Präsident erklärt 22.1. zum „Nationalen Tag der Heiligkeit des menschlichen Lebens“

© 2021 kath.net | Impressum | Datenschutz