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Neuevangelisierung soll öffentliche Präsenz des Glaubens stärken

4. Juli 2012 in Weltkirche, keine Lesermeinung
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Generalsekretäre aller Bischofskonferenzen in Europa warnen bei Jahrestreffen im schottischen Edinburgh vor religionsfeindlichen Tendenzen in Europa und USA


St. Gallen (kath.net/KAP) Die Neuevangelisierung und das "Jahr des Glaubens" sind eine Chance, um durch einen erneuerten Glauben die öffentliche Präsenz der Christen zu stärken: Diese Einschätzung teilten die Generalsekretäre der Bischofskonferenzen Europas (CCEE) bei ihrem am Montag beendeten Jahrestreffen im schottischen Edinburgh.

Gleichzeitig wurde kritisch festgestellt, dass die Tendenz zur Abdrängung der Kirche in die private Sphäre voranschreite. Dies geschehe zumeist "subtil", mitunter auch durch direkte Eingriffe des Staates in die Religionsfreiheit, heißt es in dem am Dienstag veröffentlichen Pressekommunique.

Diese Entwicklungen stünden im Gegensatz zu einer gleichzeitig bestehenden "profunden Sehnsucht nach Gott". Vor diesem Hintergrund und angesichts einer nicht zuletzt durch die Wirtschaftskrise verursachten weit verbreiteten Verunsicherung solle die Neuevangelisierung und das öffentliche Glaubenszeugnis gefördert werden. Maßgeblich für ihr Gelingen sei dabei eine "intellektuelle Erneuerung" der Kirche bei der Glaubensverkündigung.


Die Generalsekretäre der Bischofskonferenzen gingen bei ihren Beratungen nicht nur auf die Situation in den jeweiligen Ländern, in der Europäischen Union und im gesamten Kontinent ein. Den Blick auf Entwicklungen in den USA weitete der Generalsekretär der US-amerikanischen Bischofskonferenz, Msgr. Ronny Jenkins.

Dabei unterstrichen die europäischen Konferenzteilnehmer ihre Unterstützung für den Widerstand der katholische Kirche in den USA gegen Eingriffe in die Religionsfreiheit. Staatliche Tendenzen zu einer einschränkenden Sicht dieses Grundrechts - im Sinne eines Rechtes lediglich auf Kultus- und Gewissensfreiheit - gefährde die öffentliche Präsenz des christlichen Glaubens, heißt es in der Erklärung.

Kirchenfinanzierung primär durch Gläubige

Ein europaweiter Vergleich zeige deutlich, dass die Kirchenfinanzierung größtenteils durch die Gläubigen selbst getragen wird, wie eine Untersuchung ergeben habe. In Auftrag gegeben wurde sie vom Rat der Europäischen Bischofskonferenzen (CCEE); präsentiert wurde sie beim Jahrestreffen der Generalsekretäre.

Diese Fakten stünden im Widerspruch zu einem in den Medien oft fälschlich gezeichneten Bild, wonach die Kirche aufgrund überkommener Privilegien größtenteils durch den Staat finanziert werde, hieß es bei der Präsentation. Vielmehr sei feststellbar, dass die Kirche sogar für ihre gesellschaftliche Leistungen durch Schulen, Krankenhäuser, Altenheime etc. "nicht einmal adäquat" honoriert werde.

Weitere Themen der Konferenz, die vom 29. Juni bis 2. Juli dauerte, waren die Entwicklungen in der Ökumene sowie hinsichtlich der Neuübersetzung des Römischen Messbuchs (Missale). Für die Österreichische Bischofskonferenz nahm deren Generalsekretär Peter Schipka an der Tagung teil. Das nächste Treffen findet von 27. bis 30 Juni 2013 in Warschau statt.

Copyright 2012 Katholische Presseagentur, Wien, Österreich


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