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Wenn das Gesicht des Menschen durch das Bußsakrament neu aufstrahlt

24. Mai 2012 in Spirituelles, 4 Lesermeinungen
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Der Heilige Geist erneuert das Antlitz der Erde und der Kirche auch durch die Sündenvergebung in der Beichte. Ein Kommentar zum Pfingstsonntagsevangelium von P. Bernhard Sirch


Illschwang (kath.net)
A - B - C: Pfingstsonntag. 1. Lesung: Apg 2, 1-11, 2. Lesung: Gal 5, 16-25 und Ev. Joh 20. 19-23

Zuversichtlich und voll Freude beten wir im Antwortpsalm des Pfingstfestes: "Sende aus deinen Geist, und das Antlitz der Erde wird neu". Erst recht gilt dieser Antwortpsalm von der Kirche: "Sende aus deinen Geist, und das Antlitz der Kirche wird neu". Wenn die Kirche erneuert wird, dann ist dies vor allem ein Werk des Heiligen Geistes.

Im heutigen Evangeliums wird uns ein Hinweis gegeben, wie und vor allem durch wen dieser Heilige Geist, der das Antlitz der Erde, das Antlitz der Kirche erneuert, wirksam wird: "Jesus hauchte die Jünger an und sprach zu ihnen: Empfangt den heiligen Geist! Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben; wem ihr die Vergebung verweigert, dem ist sie verweigert" (Joh 20, 22.23).

Ja, neu wird das Antlitz der Erde, besonders das Gesicht des Menschen hellt sich auf und Freude bricht aus der Tiefe des Herzens auf, wenn ein Mensch nach einem aufrichtigen Bekenntnis seiner Schuld die Worte Christi durch den Mund eines Priesters erfahren darf: „Gott, der barmherzige Vater, hat durch den Tod und die Auferstehung seines Sohnes die Welt mit sich versöhnt und uns den Heiligen Geist gesandt zur Vergebung der Sünden. Durch den Dienst der Kirche schenke er Dir Verzeihung und Frieden. So spreche ich Dich los von Deinen Sünden: Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.”

Gerade das Bußsakrament müssen wir neu in den Mittelpunkt bei der Erneuerung der Kirche stellen. Schon im natürlichen Bereich ist es so, dass man sich nicht wohl fühlt und dass man nur mit Widerwillen in eine Wohnung gehen will, wenn diese über längere Zeit nicht gereinigt wird. Es gibt auch eine Reinigung der Seele durch das Vermächtnis Jesu an diesem Pfingstfest: "Empfangt den heiligen Geist! Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben" (Joh 20, 22.23).

Zwar wird heute das Bußsakrament nicht geleugnet, aber in der Praxis hat das Bußsakrament nur einen geringen Stellenwert und kommt faktisch einer unausgesprochenen Leugnung gleich als hätte Jesus die Worte nie gesagt: "Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben; wem ihr die Vergebung verweigert, dem ist sie verweigert" (Joh 20, 22.23). Die Vergebung verweigern brauchen die von Christus bevollmächtigen Priester nicht, weil niemand kommt. Im Streben nach Heiligkeit eines jeden Christen ist eine Erneuerung der Kirche grundgelegt. Die Kirche muß sich erneuern durch ein Sterben nach Heiligung in den Priestern und in den Gläubigen. In der Pfingstsequenz beten wir: "Was befleckt ist, wasche rein, Dürrem gieße Leben ein, heile du, wo Krankheit quält. Wärme du, was kalt und hart, löse, was in sich erstarrt, lenke, was den Weg verfehlt".

Beim Sakrament der Sündenvergebung, des Bußsakramentes, geht es wesentlich um eine Erneuerung, es ist das Sakrament der Erneuerung und Befreiung und des Neuanfangs. Oft durfte ich miterleben, wie das Gesicht des Menschen durch die Gnade des Bußsakramentes erneuert wurde, neu aufstrahlte. Der 32. Psalm drückt es so aus: "Wohl dem, dessen Frevel vergeben, dessen Sünde bedeckt ist". Die Vergebung der Sünden bewirkt im Menschen durch den heiligen Geist die Erneuerung. Wer seine Sünden vor einem Priester bekennt, öffnet sein Herz, damit es durch das Bußsakrament gereinigt wird.


Selbst das Schuldbekenntnis am Anfang der hl. Messe, wo unsere läßlichen Sünden vergeben werden, soll für die Meßbesucher nicht etwas sein, was gewohnheitsmäßig an einem vorbeizieht, sondern der Christ soll über seine Fehlhaltungen nachdenken und sich seiner Schuld bewusst werden, so dass er vor Gott und damit auch vor den Menschen immer liebenswürdiger wird, erneuert wird.

Das Aussprechen, das Heraussprechen der Schuld bei der hl. Beichte soll keine Tortour sein, sondern eine Befreiung, eine Befreiung von Schuld, um wieder glücklich und froh sein zu können durch das Sakrament der Versöhnung, denn Gott ist barmherzig. Jesus ging gerade den Menschen nach, die sich in Schuld verstrickt haben.

Man kann heute im Menschen eine Zwiespältigkeit feststellen, um die vor allem die Seelsorger und Beichtväter wissen müssen. Man könnte fast meinen, das Lied mit den Engelein: "Wir kommen alle, alle in den Himmel, weil wir so brav sind" ist heute in Erfüllung gegangen: die einzelnen Menschen fühlen sich nicht schuldig. Wenn "Unrecht" auftaucht, dann wird von den Medien nach einem Schuldigen gesucht und ihm wie dem Sündenbock die ganze Schuld aufgeladen. Wenn der Sündenbock gefunden ist, dann hat die "Allgemeinheit" wieder das "Unschuldskleid" an.

Im Jahr der Priester wurde bei den Mißbrauchsfällen vor allem nach Priestern gefahndet, obwohl bei sexuellem Missbrauch nur 0,3 Prozent der Täter in der Kirche zu finden sind. Das hat der Gerichtspsychiater Reinhard Haller in einem Interview für ORF Vorarlberg betont. Die übrigen 99,7 Prozent der Missbrauchstäter kommen aus dem nichtkirchlichen Umfeld. Zu einem ähnlichen Ergebnis kommt die Süddeutsche Zeitung: "Wenn man alle Missbrauchsfälle in der kath. Kirche zusammennimmt, so kommt man zu dem Ergebnis: "Missbrauch in der katholischen Kirche: Drei Promille aller Täter", also 0,3 %.

Ich habe den Eindruck, es ging beim Thema Missbrauchsfälle nicht darum, die Jugendlichen zu schützen, sondern man hat einen Sündenbock gefunden und auf den 0,3 % aller Täter herumgehackt. Auch die Priester, auch die Apostel sind Menschen mit Fehlern; das Verhältnis ist heute noch bessere, da nicht jeder 12. Priester ein Judas ist. Was mir als ehemaligem Dekanatsjugendseelsorger (15 Jahre) aufgestoßen ist: was sich heute in vielen Schulen abspielt oder generell unter Jugendlichen praktiziert wird, da fehlen alle Vergleichspunkte zu dem, was sich "früher" an "Missbrauchsfällen" ereignete und heute an den Pranger gestellt wird. Man ging bei den "Mißbrauchsfällen" nicht nur an den eigentlichen Tätern vorbei, sondern auch dem eigentlichen Problem.

Es ist ein Kennzeichen unserer Zeit, dass nur die Anderen schlecht sind, jeder Einzelne persönlich ist integer. Um beim angeführten Thema zu bleiben: Die 99,7 Prozent der Missbrauchstäter waschen in der Öffentlichkeit die Hände in Unschuld! Immer wieder kann ich in Gesprächen erleben, wie wichtig dieser feine Unterschied ist: dem angeprangerten Unrecht bei den Anderen steht die persönliche Integrität gegenüber.

Die heutige Zwiespältigkeit im Menschen, die Jesus mit Pharisäismus charakterisiert, erklärt Jesus so: "Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht? Wie kannst du zu deinem Bruder sagen: Lass mich den Splitter aus deinem Auge herausziehen! - und dabei steckt in deinem Auge ein Balken? Du Heuchler! Zieh zuerst den Balken aus deinem Auge, dann kannst du versuchen, den Splitter aus dem Auge deines Bruders herauszuziehen" (Mt 7, 3-5).

Selbst wenn das Verhältnis Splitter im eigenen Auge und Balken im Auge des Anderen so wäre, wie Jesus es darstellt, so muß ich mich bemühen, den schmerzenden Splitter im eigenen Auge heraus zu ziehen. Oft wird das wirklich Böse in der Welt in den Medien überdimensional, um in der Sprache Jesu zu bleiben: als "Balken", dargestellt. Diese Darstellung führt dazu, dass man sich beim Lesen der schrecklichen Meldungen beruhigt: aber bei mir ist das nicht so. Vor Gott ist nicht das Verhältnis zu anderen Menschen ausschlaggebend, sondern: wie halte ich die Gebote! Mein Gewissen ist ausschlaggebend; durch eine hl. Beichte wird auch das Gewissen, das oft erfolgreich totgeschlagen wird, geschult.

Der Psalmist betet: "Selig der Mensch, dem seine Missetat erlassen, dessen Herz ohne Falsch ist" (Ps 32). Die Beichte soll das Herz bilden. Wollen sie nicht lieber mit einem Menschen zusammen sein, "dessen Herz ohne Falsch ist" (Ps 32)? Wir machen heute riesige Fortschritte in der Technik, aber Rückschritte in der Bildung des Herzen. Nicht im Fortschritt der Technik, sondern in der Bildung des Herzens wird der Grundstein für eine glückliche Zukunft des Menschen sein. Das Bußsakrament ist auch das Sakrament der Bildung des Herzens.

Viele Schulungen bieten heute die Firmen an. Eine Schulung des Gewissens und Herzens gibt es nicht in unserer "höher entwickelten Kultur". Ich muß mir in die Augen schauen können. Weil wir diesem Blick nicht standhalten können, ist ein Zwiespalt in uns, der zu psychischer und seelischer Störung führt.

Es geht im alltäglichen Leben nicht um Mord- und Todschlag, sondern um eine schleichende seelische Verkrustung dem Mitmenschen gegenüber, die gestoppt werden muß. Die Lieblosigkeiten, die sich unter anderem in den vielen Ehescheidungen zeigen, sprechen eine harte Sprache und drängen bisweilen Menschen in ihrer aussichtslosen Lage in den Tod. Bei einer Trennung sind oft zwei Menschen, die sich zuerst geliebt haben, beteiligt und schuldig. Zu einem christlichen Leben gehört vor allem der liebende Umgang miteinander. Es genügt nicht, dass ich mir sagen muß: ich habe niemanden getötet.

Besonders "grausam" ist die Vorgehensweise von "Obern", die einen "Untergebenen" unbedingt zur Vollkommenheit zwingen wollen und dabei sogar meinen, im Auftrag Gottes zu handeln. In christlichen Gemeinschaften darf nicht der Wille im Vordergrund stehen, die "Untergebenen" durch rigorose Maßnahmen zur Heiligkeit zu verhelfen, sondern die gelebte Liebe soll junge Menschen zu einem Leben nach Heiligkeit ermuntern. Ein leuchtendes Ziel ist besser und einladender wie jede Rute. Menschen sollen aufblicken können zu Gemeinschaften, wo deutlich wird: "Gott ist die Liebe". Gott bewirkt, dass von Gemeinschaften gesagt werden kann: "seht wie sie einander lieben". Die Gabe des Heiligen Geistes ist die Liebe. Die Liebe macht den Menschen neu und erneuert auch die Kirche.
Die täglich neuen Schreckensmeldungen in die Zeitungen sind widerlich und versteinern das Äußere unserer Herzen und verhindern die dringend nötige Herzensbildung. Wie will ein Mensch gesund sein, wenn das Innerste in seiner Existenz krank ist: das Herz, die Seele?

Im Urgrund unserer Seele sind die gerade heute vermehrt auftretenden psychischen Erkrankungen zu sehen. Nicht der Psychiater bringt in diesem Fall eine Heilung, sondern der Seelenarzt: Christus, bzw. der Priester, der im Namen Gottes die Schuld wegnimmt, das Herz frei macht, erlöst.

Wir beten jedoch im Confiteor nicht nur, dass ich Böses getan habe, sondern auch, dass ich Gutes unterlassen habe. Der hl. Paulus geht sogar noch weiter, wenn er sagt: "Besiege das Böse durch das Gute" (Röm 12, 21). Es ist für das geistliche Leben oft sinnlos, wenn wir unser Augenmerk nur auf das Meiden des Bösen richten. Der hl. Paulus stellt uns in der heutigen zweiten Lesung ein Ziel vor Augen: "Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung" (Gal 5, 22.23). Bitten wir Gott immer wieder, dass er unseren Blick für das Gute öffne; wir sollen nachsinnen, wie wir das Gute tun können, damit wir das Böse in Geduld und Gelassenheit durch das Gute überwinden. Bei der hl. Beichte spreche ich nicht nur: "Ich spreche dich los von deinen Sünden...", sondern auch: "Der Herr, der Hl. Geist gebe dir Kraft zum Guten und erneuere dein Angesicht".

Wie sehr wir zur Christus gehören, bzw. aus dem Geist leben, sagt Paulus lapidar: "Alle, die zu Christus Jesus gehören, haben das Fleisch und damit ihre Leidenschaften und Begierden gekreuzigt. Wenn wir aus dem Geist leben, dann wollen wir dem Geist auch folgen" (Gal 5, 24.25).

Ein altes Sprichwort sagt: "Ein ruhiges Gewissen ist ein sanftes Ruhekissen". Dieses ruhige Gewissen ist auch die Grundlage und Voraussetzung der Freude, die aus dem Inneren kommt. Diese Freude, die unser Innerstes erfüllt und zur Ruhe kommen läßt, auch wenn es nach außen hin stürmt und tobt, will uns Gott geben in der Gabe des Heiligen Geistes. Diesen lebensspendenden heiligen Geist, die Freude des Heiligen Geistes, die Ihre Personmitte heil macht, darf ich Ihnen an diesem Pfingstfest wünschen.

www.pater-bernhard.de


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Lesermeinungen

 Victor 25. Mai 2012 
 

@jadwiga

Das stimmt haargenau was Sie sagen.
Die Gewissenserforschung ist auch das, was den Menschen zum Menschen macht und dabei ist die Orientierung an Gott, Seinen Heilsgeboten und an der Lehre Christi unerläßlich. Und die Beichte ist wie ein Bad/Dusche, um wieder rein und sauber zu werden.
Das zu sagen, davor drücken sich leider die meisten Priester.


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 jadwiga 24. Mai 2012 

Ich kann der Meinung von Victor nur zustimmen!

Das ist die moderne Antwort auf Barmherzigkeit Gottes; Psychiater!
Die Katechese von Pater Bernhard ist auch sehr wertvoll. Ich kann das nicht \"ertragen\", dass man heutzutage nicht mal beichten geht. Beichte verlangt nach Demut und Demut ist die erste Stufe zur Heiligkeit. Ohne Demut kommen wir mit unserer geistigen Entwicklung einfach nicht weiter. Wenn ich beichte, bekenne ich mich dazu, dass ich Sünder bin.
Bei uns geht man vor der Erstkommunion zur Beichte und dann erst bei der Firmung. So entstehen \"geistige Analphabeten\" und ich wundere mich nicht, dass es fast keine Pfarrer mehr gibt. Ich würde sofort mit Erstkommunion eine Verpflichtung \"verkuppeln\", dass man von den grüßeren Festen beichten gehen soll.
Für manche hier wäre das fast eine Gesinnungsdiktatur und für mich wäre das ein bewußter Umgang mit dem Leib Christi.


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 Victor 24. Mai 2012 
 

Alles richtig und gut hat es Herr P. Sirch gesagt.
Wenn da das Wörtchen wenn nicht wäre. Denn wenn man an den \"richtigen\" \"Beichtvater\" gerät, kann es passieren, daß man zum Psychiater geschickt wird- ganz im Ernst.
Oder auch statt eines Gebetes zur Buße kann es heißen: machen Sie`s gut.


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 DerSuchende 24. Mai 2012 

Danke P. Bernhard Sirch

»Wenn wir sagen, daß wir keine Sünde haben, führen wir uns selbst in die Irre, und die Wahrheit ist nicht in uns. Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht; er vergibt uns die Sünden und reinigt uns von allem Unrecht.« (1 Joh 1, 8-9)

Vom Unheil ist immer wieder ein Weg zurück ins Heil möglich. Gott hat nicht nur einmal etwas für die Menschen getan. Gott tut immer wieder etwas für den Menschen. Er schenkt Vergebung. Er bindet ihn wieder an sich. Gott will nicht den Tod des Sünders, sondern daß er sich bekehrt und lebt.


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