Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nicht mehr ernst zu nehmen
  2. Der Vatikan ringt um die Definition der "Umweltsünde"
  3. Bischof Timmerevers legt sein Amt als Bischof von Dresden-Meißen nieder
  4. 'Ruft AfD-Wähler auf, sich die Kirchensteuer zu sparen'
  5. Die umstrittene Synodalkonferenz der Kirche in Deutschland wurde leise abgesagt
  6. Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr
  7. Papst äußert sich skeptisch zu fundamentalen Risiken der KI
  8. „Synodalität wird den Katholizismus zerstören“
  9. ‚Tritt hinter mich!’ Der Weg des Messias führte über das Kreuz
  10. Regierung von Pennsylvania will Begriffe ‚Mutter‘ und ‚schwangere Frau‘ streichen
  11. Die Vision der Hölle und warum wir dringend die Göttliche Barmherzigkeit anrufen sollten
  12. Die konzilswidrige deutsche Synodalkonferenz
  13. Ein Mensch auf den Knien ist mächtiger als die Welt
  14. US-Diözese errichtet Pfarre, die dem Märtyrer Matthew Ayariga geweiht ist
  15. Wenn die Erinnerung bleibt, aber der Glaube schwindet

Kritik an Obamas Äußerungen zum Islam

22. Februar 2009 in Aktuelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Islamwissenschaftler: Tötungsverbot bezieht sich nur auf Muslime.


München (www.kath.net/idea) Äußerungen von US-Präsident Barack Obama beim Nationalen Gebetsfrühstück in Washington sind auf Kritik gestoßen. Vor über 3.500 Gästen hatte er am 5. Februar gesagt, alle Religionen lehrten Brüderlichkeit und der Islam verbiete wie jede andere Religion, Unschuldige zu töten.

Diese Aussagen seien im Blick auf den Islam unzutreffend, erklärte der in den USA lebende Islamwissenschaftler Prof. Mark Gabriel Mitte Februar bei einem Vortragsabend in München. Veranstalter war die Menschenrechtsorganisation Christliche Solidarität International (München).


Gabriel, der seinen richtigen Namen aus Sicherheitsgründen verschweigt, war vor seiner Hinwendung zum Christentum im Jahr 1994 Professor für Islamische Geschichte an der Al-Azhar-Universität in Kairo und Imam in Gizeh. Nach seinen Angaben beruhen die Aussagen des US-Präsidenten auf Unkenntnis über die islamische Lehre.

Im Westen werde der Islam „durch die Brille der Aufklärung“ gelesen. Muslime verstünden unter „Brüdern“ nur Glaubensgenossen. Menschen, die sich nicht zum Islam bekennen, seien grundsätzlich schuldig, weil sie Allahs Aufforderung, Moslem zu werden, nicht befolgten. Da Unschuldige nach islamischem Verständnis nur Muslime sein könnten, beziehe sich das Tötungsverbot ebenfalls nur auf Muslime.

Gabriel forderte die mehr als 400 Zuhörer auf, „sich nicht durch schön klingende Aussagen islamischer Geistlicher verwirren zu lassen“. Auch die Geschäftsführerin der Menschenrechtsorganisation, Ingrid Seigis (München), mahnte, Aussagen über den Islam sorgfältig zu prüfen.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Obama

  1. US-Präsident besuchte Weihnachtsgottesdienst
  2. Obama und die Helferin der Christen
  3. 'Alles hängt von Obamas Wiederwahl ab'
  4. Judie Brown: 'Äußerungen von Lombardi ein Schlag gegen Mutter Teresa'
  5. Obama – der Homo-Aktivist
  6. Obama und das 'Recht der Frau auf ihren Körper'






Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  3. Russland: Autobiografie von Papst Franziskus zensiert
  4. Vatikan-Außenminister zieht positive Bilanz seiner Moskau-Reise
  5. Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr
  6. Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr
  7. Die umstrittene Synodalkonferenz der Kirche in Deutschland wurde leise abgesagt
  8. Polen - Erzbischof Galbas: „Es gehört auch zum Auftrag der Kirche zu sagen: ‚Du darfst nicht‘“
  9. „Synodalität wird den Katholizismus zerstören“
  10. Jüngerschaft in Wien und darüber hinaus
  11. ‚Wir steuern auf eine Katastrophe zu‘: Warnung vor gescheiterter Integration in Deutschland
  12. Polizei in Papst-Städtchen auf E-Bikes im Einsatz
  13. ‚Tritt hinter mich!’ Der Weg des Messias führte über das Kreuz
  14. Ein Mensch auf den Knien ist mächtiger als die Welt
  15. Papst erlässt neues Verfahren zu Absetzung ostkirchlicher Patriarchen

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz