Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
  2. Wie wird das „pro multis“ im neuen Messbuch übersetzt werden?
  3. Bischof Wilmer: "Wir wollen keinen deutschen Sonderweg"
  4. „Brot für die Vögel?“ – Können Protestanten zur Hl. Kommunion zugelassen werden?
  5. Bätzing gegen Papst Leo
  6. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  7. Kardinal Fernández räumt geringes Interesse an seinem Dokument über Mission ein
  8. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  9. Revision des Messbuchs geht in nächste Phase - Erprobung 2027 geplant
  10. Priester spendete bei Zugunglück in Spanien die Generalabsolution, tröstete Opfer und Angehörige
  11. Der anderskatholische Papstkritiker
  12. „Wir werden erwartet“
  13. Auf zu den Friedhöfen! Wir bitten für unsere Verstorbenen um Gottes Gnade!
  14. ‚Entschuldigung, aber … was?‘
  15. Wie Halloween begann: Das Fest wurzelt in einem großen Exorzismus

WJT 2008: Jungen ‚Aussies’ etwas bieten, was sie noch nicht kennen

24. August 2005 in Weltkirche, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Dem multikulturellen Sydney den Schatz des katholischen Glaubens zeigen: Kardinal George Pell über den Weltjugendtag 2008 in Australien.


Köln (www.kath.net / zenit) Kardinal George Pell und die rund 2.300 jungen Menschen aus Australien, die am 20. Weltjugendtag in Köln teilgenommen haben, sind überglücklich: Sydney wird den nächsten Weltjugendtag 2008 organisieren. Diese Ankündigung machte Papst Benedikt XVI. am Sonntag auf dem Marienfeld bei Köln wenige Stunden vor seiner Abreise nach Rom.

Gegenüber ZENIT erklärte Kardinal Pell, der 64-jährige Erzbischof von Sydney, er könne sehr viel von den Kölner Erfahrungen lernen. Die Mischung aus Sakramenten und Unterhaltung funktioniere „nach wie vor“. In Sydney gehe es nun vor allem darum, wie bereits in Köln die christozentrische Dimension und den Charakter der religiösen Wallfahrt in den Vordergrund zu stellen.

ZENIT: Was möchte Sydney den Jugendlichen und Pilgern aus aller Welt bieten?

Kardinal Pell: Sydney ist eine der schönsten Städte der ganzen Welt, was sogar eine entsprechende Wahl gezeigt hat. Es gibt vier Millionen Einwohner, darunter eine Million Katholiken. Großartige Einrichtungen, die ursprünglich für die Olympischen Spiele 2000 errichtet worden sind, sowie die vielen Organisationsexperten, die sich damals die Zähne ausbissen, sind für uns schon jetzt eine große Unterstützung gewesen.

Bei uns in Australien gibt es einen starken Kern von tief religiösen Katholiken, und es ist klar, dass sie uns helfen werden, den Weltjugendtag zu präsentieren. Aber die Absicht, die hinter allem steckt, ist, dass der Glaube der jungen Australier und aller, die kommen werden, gestärkt wird. Der Weltjugendtag 2008 wird wie immer ausgesprochen katholisch sein und zugleich eine Einladung an alle jungen „Aussies“, die noch keine festen religiösen Überzeugungen haben. Ihnen werden wir etwas bieten, was sie noch nicht kennen.

ZENIT: Weltjugendtage sind ja immer sehr multikulturelle Veranstaltungen. Das kommt der multikulturellen Gesellschaft in Australien entgegen, nicht wahr?

Kardinal Pell: Ich glaube, dass wir sogar den weltweit höchsten Prozentsatz an Einwanderern haben. Und das katholische Sydney ist sehr multikulturell. Wir schöpfen viel Kraft von unseren vietnamesischen Gemeinden, von den Koreanern und den Chinesen und dann natürlich auch von den Italienern, den Libanesen, den Maltesern und den Iren. Diesen speziellen Charakterzug wird Sydney, Australien, dem nächsten Weltjugendtag geben – das Neue Land: Ein Land, das auf einem gemeinsamen Erbe gründet und nicht so sehr auf bestimmten Kulturen, wie das bei europäischen Städten vielleicht doch eher der Fall ist.

Anfänglich gab es schon ein Problem, und zwar, dass es bei uns nicht so viele wunderschöne Kirchen gibt wie bei euch in Europa. Auf diesem Gebiet sind wir noch immer Pioniere. Und natürlich sind wir ein überwiegend englischsprachiges Land, mit anderen Perspektiven als Kontinentaleuropa. Jedenfalls werden wir vieles anbieten können und ich glaube, wir werden sehr viel geschenkt bekommen. Der Gedanke, dass unser Volk diese jungen Menschen mit ihrem lebendigen Glauben und ihrer flammenden Begeisterung sehen wird, gibt mir und unseren Pilger große Kraft. Deshalb bin ich sicher, dass es auch für die jungen Australier einen Unterschied machen wird.

ZENIT: Wie wir sehen konnten, unternahm Papst Benedikt XVI. in Köln konkrete historische Schritte der Versöhnung. Wird dieses Element auch in Sydney ein Thema sein?

Kardinal Pell: Das Wichtigste ist, glaube ich, dass es sich um eine katholische Feier handelt und dass dieser Charakter gewahrt bleibt. Allerdings hindert uns das nicht daran, dass diese Feier eine bedeutsame ökumenische Dimension hat.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Weltjugendtag

  1. Großes Kreuz aus Grenzstacheldraht für Weltjugendtag in Seoul
  2. Papst Leo an Jugendliche: "Freunde, also Zeugen"
  3. «Das ist eine der schlimmsten Plagen, die man je gesehen hat»
  4. Nächster katholischer Weltjugendtag 2027 in Seoul
  5. Weltjugendtag in Zahlen: Eine Messe mit 10.000 Priestern
  6. Obrigado!
  7. Vigil mit den Jugendlichen zum Weltjugendtag 2023.Wie werden wir zu Wurzeln der Freude?
  8. Weltjugendtag mit über 600.000 Pilger aus 184 Ländern
  9. Weltjugendtag in Portugal steht kurz bevor
  10. Nuntius: Weltjugendtag ist Ermutigung für die Jugend und die Kirche







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Auf den Spuren des Hl. Paulus - Mit Michael Hesemann nach Griechenland
  3. „Wir werden erwartet“
  4. Leo XIV. drängt auf internationale Regeln für Künstliche Intelligenz
  5. Papst baut Sekretariat der weltweiten Synode um
  6. Papst dankt Mercedes für "100 Jahre Papamobil"
  7. „Der Kurierfahrer steuerte die falsche Tür an und landete versehentlich in der Kathedrale“
  8. Vatikan warnt vor ‚Extremismus‘ und ‚Spaltung‘ durch Knien beim Kommunionempfang
  9. Priester spendete bei Zugunglück in Spanien die Generalabsolution, tröstete Opfer und Angehörige
  10. „Die ‚Irish Times‘ hat den 3293. Artikel von jemandem veröffentlicht, der nicht mehr zur Messe geht“
  11. Ulf Poschardt warnt vor Islamismus: Erst sind die Synagogen dran, dann die Christen
  12. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  13. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  14. Papst Leo beantragte Briefwahl-Unterlagen für die Midterms - Papst hat tatsächlich gewählt!
  15. Drei Stunden im Fegefeuer

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz