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Kardinal Meisner wirbt für «eucharistische Anbetung»

8. September 2014 in Spirituelles, 2 Lesermeinungen
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Die Anbetung biete die Möglichkeit zur tiefen Gotteserfahrung. «Der Mensch ist Gott nie ähnlicher als in der Anbetung, wo er niederkniet»


Neuzelle (kath.net/KNA/red) Kardinal Joachim Meisner (Archivfoto) hat für die katholische Verehrungsform der «eucharistischen Anbetung» geworben. «Was die Kirche über die Eucharistie lehrt, reißt heute niemanden mehr vom Stuhl», stellte Meisner am Sonntag bei einer Wallfahrt ins brandenburgische Neuzelle zunächst fest. Die Anbetung biete jedoch die Möglichkeit zur tiefen Gotteserfahrung. «Der Mensch ist Gott nie ähnlicher als in der Anbetung, wo er niederkniet», so der emeritierte Kölner Erzbischof vor über 2.000 Zuhörern.

«Wer anbetet, hat Sinn für die Proportionen und das Maß in der Schöpfung», erklärte Meisner. Bei der «eucharistischen Anbetung» verehren die Gläubigen in einer Monstranz Allerheiligste, in der nach katholischem Verständnis Jesus Christus gegenwärtig ist. Das Trienter Konzil (1545-1563) schrieb die seit altersher vertretene katholische Lehre fest, dass Christus nach der Wandlung in der Messe durch einen Priester real in Brot und Wein präsent ist. Der griechische Begriff «Eucharistie» bedeutet wörtlich übersetzt «Danksagung».


Kardinal Meisner hatte vor seiner Verabschiedung als Erzbischof von Köln im domnahen Maternushaus die Möglichkeit zur dauernden eucharistischen Anbetung eingerichtet und zum Mitbeten eingeladen. Dabei hatte er auch angekündigt, selbst immer wieder zum Gebet dazuzukommen. Im Jahr 2013 hatte er einen Nationalen Eucharistischen Kongress in Köln ausrichten lassen, der starke Resonanz gefunden hatte.

Weiterführende Links: Meisners Vermächtnis: Die Eucharistische Anbetung im Maternushaus.
Prominente Stimmen im Rückblick auf den Eucharistischen Kongress 2013 in Köln „'Solche Veranstaltungen sollten öfter stattfinden!'“.

Was ist eucharistische Anbetung ganz praktisch?


Kardinal Schönborn, Katechese ´Eucharistische Anbetung´ - Exerzitienzentrum der göttlichen Barmherzigkeit für die Neuevangelisierung ´Maria vom Siege´


(C) 2014 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.
Archivfoto: Kardinal Meisner zieht mit dem Allerheiligsten in den Kölner Dom ein (c) kath.net/Petra Lorleberg


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Lesermeinungen

 rosenkranzbeter 8. September 2014 
 

Danke Herr Kardinal für Ihre Werbung!

Sie absolut notwendig, weil wir mitunter lange suchen müssen, bis wir die Möglichkeit zur Anbetung finden.
Wer einmal die Schönheit dieser Christus-Begegnung begriffen hat, kann sich hiervon nur schwer trennen. Darum, liebe Bischöfe, liebe Pfarrer, liebe Priester, lasst das Volk Gottes Jesus Christus im Allerheiligsten Altarsakrament anbeten und verehren!
Denn wir wollen unserem Gott, der viele Wunden so heilt, nahe sein. Ja, wir haben Sehnsucht, IHM zu begegnen. ER schaut uns an und wir schauen IHN an!


1
 
 Rut2007 8. September 2014 

@priska

Dem kann ich nur ganz zustimmen!


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