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Ring und Kelch von Kardinal Meisner für Berlin

10. Mai 2018 in Deutschland, 5 Lesermeinungen
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Nachlass Kardinal Meisner - Kardinalsring und Barockkelch an Erzbistum Berlin übergeben.


Berlin/Köln (kath.net/ pek)
Am 7. Mai 2018 hat Monsignore Markus Bosbach, stellvertretender Generalvikar im Erzbistum Köln, einen Kelch und den Kardinalsring des verstorbenen Kölner Erzbischofs Joachim Kardinal Meisner an das Metropolitankapitel bei Sankt Hedwig in Berlin übergeben. Im Rahmen eines Vespergottesdienstes in der St. Hedwigs-Kathedrale nahmen der Erzbischof von Berlin, Dr. Heiner Koch, und Dompropst Tobias Pzytarski die Gaben in Empfang.


Monsignore Bosbach würdigte die „unverbrüchliche Treue“ Meisners zum Nachfolger Petri, die der Ring in besonderer Weise zum Ausdruck bringt. Da Kardinal Meisner sich auch nach seinem Weggang nach Köln immer eng mit dem Erzbistum Berlin verbunden fühlte, hatte Bosbach in seiner Rolle als Testamentsvollstrecker für den Verstorbenen den Ring für die St. Hedwigs-Kathedrale bestimmt. Die Berliner Kathedrale war von 1980-1989 die erste Bischofskirche Kardinal Meisners.

Der wertvolle Breslauer Barockkelch, ein Geschenk der Eheleute Karin und Wolfgang Gruhn, stand während der Beisetzung auf dem Sarg Kardinal Meisners. Nun wird er in der Hedwigskathedrale für die Feier der Eucharistie Verwendung finden, versicherte Domprobst Przytarski.


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Lesermeinungen

 SpatzInDerHand 11. Mai 2018 

@Scribus: Herr Schreiberling, Sie sollten Ihren Wissenstand über Kard. Woelki dringend aktualisieren

Kard. Meisner wäre in sehr vielen Punkten ausgesprochen stolz auf seinen geistlichen "Sohn". Ich nenne nur die Stichworte "Lebensschutz" und "Nein zum DBK-Vorschlag der Interkommunion 'in Einzelfällen'". Bitte informieren Sie sich.


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 Scribus 10. Mai 2018 
 

Kardinal Meissner

In den 80er Jahren war ich regelmäßig in einem Dorf im katholischen Eichsfeld, die ihm das Studium ermöglicht hatten. Aus Dankbarkeit kam der damalige Bischof von Ostberlin jedes Jahr zum Weißen Sonntag und zelebrierte den Gottesdienst.
Einmal verglich er den Sozialismus mit einer Sandgrube. An einer Seite wird der Sand mit einem Förderband hoch transportiert, an der anderen Seite rieselt der Sand wieder nach unten.
Die katholische Kirche hat zu viele Marx und zu viele Woelki. Zu wenig Meissner.


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 Catherine 10. Mai 2018 
 

Joachim Kardinal Meisner, ein Turm im Getümmel,

werde ich niemals in meinem Leben vergessen, voll Dankbarkeit der persönlichen Begegnungen gedenken. In ihm vereinte sich tiefe Menschlichkeit, Warmherzigkeit, eine große Bildung und ein tiefer Glaube. Hätten wir nur EINEN solchen Bischof und Kardinal im Amt in Deutschland, es wäre in diesen Zeiten eine Gnade. Der weiteren Islamisierung hätte er entgegen gewirkt, niemals ein Boot im Dom aufgestellt, denn er wusste über den Islam Bescheid.


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 rosenkranzbeter 10. Mai 2018 
 

Ein sehr schönes Zeichen

Ja, an Berlin hing sein Herz sehr. Es war eine besondere Erfahrung des Verstorbenen, Bischof einer geteilten Stadt zu sein. Wie sagte er einst machtvoll und mutig: "Wir folgen keinem anderen Stern als dem Stern von Betleheim." Das wird uns allen in Erinnerung bleiben: sein Mut und seine Treue, auch wenn es unbequem wurde.


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 Montfort 10. Mai 2018 

Ring und Kelch - Zeichen der Treue und der Opferhingabe

Schön, dass Ring und Kelch nicht profaniert werden, sondern geehrt und weiter für die Eucharistiefeier verwendet. Möge auch das geistige Erbe von Kardinal Meisner weiter geehrt werden und weiter wirken können!


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