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Meisner-Beisetzung: 'Keine offizielle Anfrage zur WDR-Übertragung'

14. Juli 2017 in Deutschland, 29 Lesermeinungen
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Katholischer Rundfunkbeauftragter: „Wir haben einvernehmlich mit dem Sender und dem Erzbischöflichen Haus entschieden, keine offizielle Anfrage zur Übertragung an den WDR zu stellen.“


Köln (kath.net) „Wir haben einvernehmlich mit dem Sender und dem Erzbischöflichen Haus entschieden, keine offizielle Anfrage zur Übertragung an den WDR zu stellen.“ Dies erläuterte der katholische Rundfunkbeauftragte beim WDR, Pater Philipp Reichling OPraem, bereits vor einigen Tagen gegenüber dem „Neuen Ruhrwort“. Damit wird es keine Übertragung der Feierlichkeiten im öffentlich-rechtlichen Fernsehen geben. Seiner Linie als Rundfunkbeauftragtem entspreche es eher, live über kirchliche Ereignisse zu berichten, wenn es um die zukünftige Ausrichtung der Kirche gehe, erläuterte Reichling und verwies auf die WDR-Übertragungen etwa zur Amtseinführung des Kölner Erzbischofs Rainer Maria Kardinal Woelki 2014 und des Aachener Bischofs Helmut Dieser 2016.


Die stundenlangen Sondersendungen bei der Beisetzung von Meisners Amtsvorgänger Kardinal Höffner 1987 (siehe Kurzvideo unten) seien auch Höffners Verantwortlichkeit als DBK-Vorsitzendem geschuldet gewesen. Außerdem sei er bei seinem Tod noch recht frisch emeritiert gewesen.

Reichling erinnerte auch daran, dass der WDR den die Festmesse zum 25. Jahrestag von Meisners Amtsantritt als Erzbischof von Köln übertragen und auch zu Meisners 75. Geburtstag eine ausführliche Reportage ausgestrahlt hatte.

Auch Christoph Heckeley, Sprecher des Erzbistums Köln, erklärte nach Angaben des „Neuen Ruhrwortes“, dass man sich nach Abwägung aller Aspekte einvernehmlich gegen eine WDR-Übertragung entschieden habe. Auch wäre eine Übertragung wegen des erhöhten technischen Aufwands „mit deutlichen Einschränkungen für die Gemeinde im Dom verbunden gewesen“, so Heckeley wörtlich. Übertragen werde live durch das „domradio“, das sowieso im Dom Kameras fest installiert hat. EWTN wird den Livestream übernehmen und auch der WDR werde daraus Material für seine Berichterstattung benutzen.

Fotos Kardinal Meisner






Kurzvideo: 1987 wurde der Kölner Kardinal Joseph Höffner feierlich zu Grabe getragen - Die Trauerpredigt hielt Kardinal Ratzinger


Archivfoto oben: Kardinal Meisner (c) Bernhard Luthe


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Lesermeinungen

 Diasporakatholik 17. Juli 2017 
 

@Bessi

Nun, soweit mir bekannt, hat eben doch das domradio den Trauergottesdienst von Kardinal Meissners Beerdigung live gesendet mittels der von domradio fest im Kölner Dom installierten Technik.
Also ist die von Ihnen befürchtete Störung der Kirchenbesucher eh dagewesen. Ich vermute übrigens, dass EWTN auch Bild und Ton von domradio übernommen hat und keine eigene Übertragungstechnik am Samstag eingesetzt hat.
Ich kann übrigens Ihrem Urteil über angeblich sehr schlechte Qualität dieser Übertragung nicht folgen: Meine Frau und oft auch ich selbst verfolgen aus Gesundheitsgründen regelmäßig die 14tägigen sonntäglichen Gottesdienst-Übertragungen via domradio auf Bibel.tv.
Früher brach die Übertragung häufig mal zusammen. Sehr ärgerlich, aber das wurde u.a. nach unserer Intervention erfolgreich abgestellt.
Die Ton- und Bildqualität sind jetzt völlig o.k.

Auch der WDR bediente sich domradios und sendete abends Ausschnitte vom Trauergottesdienst.

Warum nicht live?


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 Bessi 17. Juli 2017 
 

Wo ist da technisch das Problem? @Diasporakatholik

Ich nehme an das diese Technik nicht ausreichend ist deshalb. Ich habe schon verständnis wie es entschieden wurde. Mal ehrlich ich bin nur einmal bei so einem Gottesdienst der im TV übetragen wurde und zwar Mainz. Es ist schon störend für gläubige die wirklich mitbeten wollen Ich habe aber auch denn eindruck gewonen das so einige Gottesdienst besuchen nur weil es live übetragen wird siehe die Sonntagsgottesdienste im ZDF merkwürdig das da die Kirche immer rapelvoll ist obwohl normal die Kirchen immer leere werden. So gerne wie ich es in WDR TV denn Gottesdienst verfolgt hätte schon alleine weil die Bildqualität viel besser als auf dem EWTN aber die ganzen kommentaren dazwischen würde enorm mich stören. So ist der Gottesdienst meine meinung viel würdige beganen worden und ganz im sinne von unseren lieben Verstorbenen Kardinal Meisner


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 benedetto05 15. Juli 2017 
 

Bitte um Verzeihung

@Rosenzweig
Liebe(r) @Rosenzweig,
ich gebe Ihnen vollkommen recht und bitte um Verzeihung, daß ich
mich so unklar ausgedrückt habe. Natürlich sind unsere Bischöfe
Oster, Hanke und Voderholzer nicht mainstream-angepasst geschweige
denn links.
Nein, die genannten Bischöfe sind gut und klar in ihrer Verkündigung - keine Frage und wir können, auch da haben Sie recht, dankbar für sie sein. Aber sie sind halt eben nicht so kämpferisch, nicht so selbstvergessen, wie der verstorbene Kardinal und daher wahrscheinlich auch nicht ganz so mitreißend.
Das mainstream-angepasste Verhalten werfe ich vielen anderen deutschen Hirten vor und Bischof Bode ist eindeutig links-
katholisch. Und die Gefahr ist eben sehr groß, daß diese Konstella-
tion in Zukunft zu einem noch beschleunigteren Glaubensverlust
führen wird.
Die Frage, wie man gegensteuern kann, ist wieder ein ganz anderes
Thema. Hier nur folgendes: niemals resignieren, beten, den Glauben
leben.


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 Helena_WW 15. Juli 2017 
 

Kardinal Meisner : Katholik in Sozialistischer DDR Diktatur, Aussöhnung mit Osteuropa

Katholischer Geistlicher in Sozialistischer Diktatur. Weihte heimlich Priester aus dem Ostblock.

Kardinal Meisner als Erzbischof von Berlin, der Berliner Bischofskonferenz vor (1982-1989), organisierte1987 das erste, einzige DDR Katholikentreffen, über 100.000 Teilnehmern (bei weniger als 800.000 Katholiken in DDR) Meisner mit Anspielung auf die allgegenwärtigen Sowjetsterne (in Anwesenheit der staatlichen Vertreter), dass „...die Christen in unserem Land keinem anderen Stern folgen möchten ... als dem von Betlehem."

Sein Wirken zur Aussöhnung mit den Nachbarländern, die sehr unter der NS - Diktatur Deutschlands leiden mussten. Zeigen u.a.
Ehrendoktorwürden
1996 Universität Breslau
2005 Katholische Universität Lublin
2011 Katholische Universität Ružomberok
Ehrenbürgerschaften
2000 Trzebnica
2006 Levoča
1998: Orden des Weißen Löwen III. Klasse der Tschechischen
1998: Ehrenplakette des Bundes der Vertriebenen
2014: Großkreuz des Verdienstordens der Republik Polen


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 Rosenzweig 15. Juli 2017 

Werter @benedetto05- ....

hier möchte ich liebevoll Einspruch erheben:

Sie schreiben: “Die anderen Hirten, auch Oster, Hanke und Voderholzer, haben einfach nicht das Charisma eines Meisners ..”!–

Ja- so weit klar– denn ein JEDER! dieser genannten auch geschätzten HIRTEN trägt ein ganz eigen von Gott geschenktes Charisma,
wie ja auch ein JEDER Mensch einmalig von Gott gedacht + gewollt ist!

Aber bitte werter @bebedetto05- nicht diese Hirten in Einklang bringen mit - gar als total mainstream-angepasst, wenn nicht sogar links- wie sie schreiben.

Das tut echt weh– denn diese Drei Bischöfe + auch noch weitere-
wie Wbf.Florian Wörner + Thomas Maria Renz - u.u..?!– sind Uns dankbar von GOTT gegeben + spürbar von IHM geführte HIRTEN.

DANKEN wollen wir doch
und TREU in unserer Aufgabe + Verantwortung– Unser GEBET + OPFER für alle HIRTEN + Verantwortlichen in KIRCHE + WELT- täglich Gott dar bringen.

In dieser Bitte + Bemühen verbunden..


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  15. Juli 2017 
 

Augustinus

De mortuis nhil nisi bene.
Und der Rot-Grünfunk ist halt unmensch-
lich!Es ist eben Inhuman, bürokratisch
die Beerdigung eines Verdienten Kardi-
nals mit allen Mitteln abzulehnen.
Wollen wir wirklich einen solchen WDR??


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 girsberg74 14. Juli 2017 
 

Vielleicht besser so!

@Dottrina „Wer weiß, wofür das gut ist!“
@Henry_Cavendish „Persönlich tippe ich da eher auf ein medienpolitisches quid-pro-quo“

Diese beiden Überlegungen haben viel für sich.

Wenn der WDR keine Übertragung bringt, bekommt niemand im Öffentlich-Rechtlichen die Gelegenheit, sich am Andenken von Kardinal Meisner abzuarbeiten.


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 Diasporakatholik 14. Juli 2017 
 

Danke, @Bessi, für Ihre entsprechenden Anfragen und Antwortenübermittlung

Ich halte allerdings zumindest die Antwort des Erzbistums nicht für ganz ehrlich:
Im Kölner Dom ist bekanntlich die Übertragungstechnik für das domradio installiert und dieses wird ja auch übertragen und senden.
Der WDR hätte ja diese Sendung einfach übernehmen können, so wie es Bibel.tv alle 14 Tage sonntags macht und das Kapitelsamt dann via domradio von 10-11.30Uhr überträgt.

Wo ist da technisch das Problem?

Ich vermute, dass es seitens der Verantwortlichen (sowohl des Erzbistums als auch des Öffentlich-rechtlichen Fernsehens?) einfach am Guten Willen gefehlt hat.

Schade. Werde ich mir merken!


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 benedetto05 14. Juli 2017 
 

Ergänzung

Die Schande der Nichtübertragung durch den WDR und der Geist,
welcher dahinter steckt, scheinen besonders klar, wenn man be-
denkt, daß die Trauerfeier für den offen schwul lebenden Poli-
tiker Guido Westerwelle (auch in Köln, in einer katholischen
Kirche!)live vom WDR übertragen wurde.

Guido Westerwelle war da schon lange kein Außenminister und
noch länger kein FDP-Vorsitzender mehr.

Ich glaube, das sagt eigentlich alles.


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 Henry_Cavendish 14. Juli 2017 
 

Persönlich tippe ich da eher auf ein medienpolitisches quid-pro-quo

Seitens des Bistums fragt man nicht und dadurch wird der WDR bzw. die ARD nicht gezwungen durch seine Antwort einen Präzedenzfall zu schaffen.

Denn wenn man es aus Sicht der Rundfunkanstalten sieht: Übertragen Sie die Trauerfeier eines Erzbischofs, dann müssen sie das zukünftig bei allen machen. Außerdem wird der Ruf ergehen dann auch die Trauerfeiern anderer Personen der Gesellschaft, die nach dem säkularen, protokollarischen Verständnis ebenso hoch oder höher stehen (also Ministerpräsidenten, Vorsitzende Richter der höchsten Landes- und Bundesgerichte, Parlamentspräsidenten, etc. etc.) zu übertragen. Da haben wir irgendwann "Beerdigungs-TV".
Wenn, dann hätte sich die Bundes- oder Landespolitik durchringen müssen (auch schwierig wg. Trennung v. Staat und Kirche, aber nicht unmöglich) es zum Staatsakt zu erklären. Die werden i.d.R. übertragen.


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 Helena_WW 14. Juli 2017 
 

Es liegt also an uns Zeugnis zu geben für unseren Glaubenszeugen Kardinal Meisner

Wider dieses verleugnerischen Mainstream und derer, die diesem unterwürfig hinterherwatscheln.

Behalten wir hingegen unseren Glaubenzeugen Kardinal im Herzen, in Ehren, als Vorbild und geben selbst Glaubenszeugnis und berichten wir von der Lebensleistung von Kardinal Meisner.


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 benedetto05 14. Juli 2017 
 

Diaspora-im-Kopf-Mentalität

Schande, sage auch ich, vor allem, wenn ich zur Kenntnis nehmen muss:
"in Absprache mit Kardinal Wölki nicht gewünscht gewesen" (Antwort des
WDR an eine Anfrage von Bessi).
Für mich hat Kardinal Meisner die gleiche geistige Bedeutung für
Deutschland, wie JP II für die Welt. Ich bin sehr pessimistisch, was die weitere Entwicklung von katholischem Glauben und Kirche in unserem Land angeht. Nach dem Tod des Kölner Alt-Erzbischofs wird sich der Niedergang noch beschleunigen. Die anderen Hirten, auch Oster, Hanke und Voderholzer, haben einfach nicht das Charisma eines Meisners oder sie sind gar total mainstream-angepasst, wenn nicht sogar links (z.B. Bode von Osnabrück).

Dieses Erst-gar nicht-Anfragen ist ganz typisch für die Nach-Meisnersche Kirche: Diese Diaspora-im-Kopf-Mentalität. Es ist zum verückt werden.
Mutter Gottes, hilf! Kardinal Meisner, bitte für uns!
Ja, auch ein postmortales Nachtreten gegenüber dem Kardinal spielt bei
dieser Angelegenheit eine Rolle.


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 Helena_WW 14. Juli 2017 
 

Man möchte als den Alt-Erzbischof von Köln nicht ehren sondern lieber totschweigen

Man möchte als den Alt-Erzbischof von Köln nicht ehren, nicht die letzte Ehre erweisen, sondern lieber totschweigen.
Bezeichnend für den Ungeist, der die ÖR dominiert.


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 Chris2 14. Juli 2017 
 

Angst vor dem Primas von Ungarn?

Vielleicht befürchtet man ja auch, der Primas von Ungarn könnte "falsche Meinungen" verbreiten? So, wie man der Kohl-Witwe den ach so bösen Viktor Orban "ausgeredet" hat? In dieser Bananenrepublik ist ja mittlerweile fast alles möglich...


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 Fink 14. Juli 2017 
 

Was tut eigentlich unser Medienbischof für die mediale Präsenz der Kirche?

@ IMEK - Große Zustimmung !


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 Bessi 14. Juli 2017 
 

Meine Anfrage an Erzbistum Köln 2

großes Ärgernis empfunden und hat in der Vergangeheit schon zu Beschwerden geführt.
Auch WDR habe ich zuvor angeschrieben die brauchten eine Woche für eine Antwort, hier die Antwort
Danke für Ihr Interesse. Nein, WDR, ARD und ZDF werden aktuell berichten, jedoch nicht live übertragen. Das ist von den Verantwortlichen im Erzbistum Köln in Absprache mit Kardinal Woelki nicht gewünscht gewesen.
Ja es ist nicht schön, wie es entschieden wurde denn grad für Ältere die kein PC haben aber auch nicht denn sender EWTN empfangen, diesen glaube ich kann man per Kabel TV ohnehin nicht empfangen


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 Bessi 14. Juli 2017 
 

Meine Anfrage an Erzbistum Köln 1

Ich habe anfangs diese Woche eine anfrage per mail gesendet dies ist die Antwort
Auf nochmaliges Nachfragen gab man mir die Information, dass sich das Erzbistum Köln, der WDR und das Katholische Rundfunkreferat nach Abwägung aller Aspekte einvernehmlich darauf geeinigt hat, dass es keine live-Übertragung der Trauerfeier im WDR geben wird. Für die Entscheidung waren mehrere Gründe ausschlaggebend, vor allem die folgenden:

Zwar hat es beim Tod Kardinal Höffners eine Übertragung der Trauerfeier gegeben, aber dieser war zum Zeitpunkt seines Todes noch amtierender Erzbischof von Köln; Kardinal Meisner hingegen war emeretiert.
Der WDR hätte im Falle einer Übertragung auch nur NRW-weit gesendet, nicht bundesweit.Darüber hinaus bringt eine live Übertragung des öffentlich-rechtlichen Fernsehens Einschränkungen für die Gottesdienstbesucher vor Ort mit sich. (Kameras und Übertragungstechnik brauchen Platz und versperren häufig die Sicht). Dies wird vor allem in Trauergottesdiensten als großes


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 beertje 14. Juli 2017 
 

Das passt doch ins Bild. Hätte man etwas anderes erwarten können?


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 waghäusler 14. Juli 2017 
 

Nicht verwunderlich

schließlich war Meissner als Hardliner
oder wie man heute so schön sagt,als
Rechtslastig bekannt.

Gottlose Medien eben.


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 GerogBer 14. Juli 2017 

Sehr bedauerlich,

denn so bekommen insbesondere die älteren Glaubenden in Berlin und Köln die Beisetzung nicht mit, da diese wohl eher vor dem TV sitzen würden als vor dem Computer (Domradio). Keine gute, keine weise Entscheidung. Schade.


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 Dottrina 14. Juli 2017 
 

Wer weiß, wofür das gut ist!

Bei EWTN, K-TV, Bonifatius-tv weiß man als Katholik, woran man ist und kann sich auf eine gute, seriöse und würdige Berichterstattung zur Trauerfeier von Kardinal Meisner einstellen. Bei den Mainstream-links-grün-Medien wäre ich mir da nicht so sicher. Ein Nachtreten gegen Kardinal Meisner könnte ich mir beim WDR lebhaft vorstellen. Das hätte der Kardinal nicht verdient. So ist es wesentlich besser (ohne WDR). Werde mir zumindest einen Teil (habe noch einiges zu tun) via Internet morgen ansehen.


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 Herrliberg 14. Juli 2017 

Vorwärts immer, rückwärts nimmer!

..oder wie soll man die "Linie" des Rundfunkbeauftragen der Kirche verstehen, die es ihm verbot, eine Live-Übertragung beim WDR überhaupt anzufragen? Nein, das sind die sublimen Tritte, die man dem unbequemen Erzbischof und Kardinal noch post mortem verabreicht. Gemahnt schon fast an eine Damnatio memoriae. Und eine treffliche Begründung, warum späterhin bei Kardinal Lehmann natürlich anders verfahren werden wird, hat man ja auch gleich im Verweis auf Höffners DBK Vorsitz mitgeliefert. Wirklich sehr vorausschauend, die Herren!


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 tuennes 14. Juli 2017 
 

"zukünftige Ausrichtung der Kirche gehe"

Na, wie die wohl aussehen wird, dass kann nur Gott wissen.
Ich für meine Teil befürchte bei solchen Aussagen das Schlimmste.
Wenn BDKJ, KFD, ZDK und Konsorten ihr Kirchenbild allen aufgedrückt haben werden, bleibt nur noch der Austritt, weil man innerhalb der Kirche nicht mehr glauben darf, was die Kirch so glaubt und der zukünftige Glaube ist kein Glaube mehr, weil Jesus nur noch unser Kumpel sein wird und Gott komplett abgeschafft.
Aber Jesus fagt micht:
Werde ich noch Glauben finden?
Willst auch du gehen?
Und vermutlich werde ich dann doch bleiben. Denn wohin sollte ich gehen?


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  14. Juli 2017 
 

DBK kommt ohne eigenen Fernsehsender aus

In der so reichen Kirche in Deutschland wurde die Entwicklung eines eigenes Senders unterlassen. Das ist einzigartig.
Der existierende Vertrag mit den öffentlich-rechtlichen Sendern wird offenbar auch nicht mehr wahrgenommen. Wie sich hier zeigt, auch die kirchliche Seite wünscht nicht mehr im öffentlich rechtlichen Fernsehen vorzukommen.

Sender wie EWTN, Bonifatius.tv, k-tv, radiohoreb erhalten keinerlei Gelder von der Kirche und sind rein spendenfinanziert.

Was tut eigentlich unser Medienbischof für die mediale Präsenz der Kirche?


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 Cremarius 14. Juli 2017 

Meisner und der WDR

Kein WDR - Bericht (Fernsehen, Internet, Radio) über den Heimgang Kardinal Meisners kam ohne die Attribute "erzkonservativ" oder "umstritten" aus.

Bewusst wurde Sachdarstellung und Meinung/ Wertung vermischt,- dem Text eine bestimmte "Richtung" verliehen.

Kein guter journalistischer Stil.

Nicht fehlen durfte ferner der Hinweis, der Kardinal hätte von "entarteter Kunst" gesprochen und sich damit "Nazi-Vokabulars" bedient.

Wörtlich sagte Meisner seinerzeit, dass Kunst entarte, wenn sie den Gottesbezug verliere... Mit den "Nazis" hat dies allerdings nichts zu tun, denn dieser Gedanke stammt von den Kirchenvätern, die bekanntlich weit älter sind.

Man fragt sich, ob hier schlicht ein eklatanter Mangel an historischer Bildung oder vielmehr Bösartigkeit vorliege. Oder beides vereint...

Wie dem auch sei, die Nichtübertragung fügt sich in dieses Bild gut ein...


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 Antonius Bacci 14. Juli 2017 
 

Sehr schade

Man kennt nicht die genauen Hintergründe, aber von außen macht es keinen guten Eindruck. Man hätte es von kirchlicher Seite zumindest versuchen können. So entsteht das mulmige Gefühl, dass die Kirche unbewusst immer mehr an der eigenen gesellschaftlichen Marginalisierung kräftig mitarbeitet. Gerade für ältere Katholiken, die nicht eigens nach Köln fahren können, wäre es eine gute Möglichkeit gewesen, sich vom Kölner Kardinal zu verabschieden. So wie es sich von außen darstellt, wieder einmal eine vertane Chance.


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 Stephaninus 14. Juli 2017 
 

Man kann da durchaus geteilter Meinung sein

Ich denke, man kann das so oder so sehen, die Begründung allerdings: "Seiner Linie als Rundfunkbeauftragtem entspreche es eher, live über kirchliche Ereignisse zu berichten, wenn es um die zukünftige Ausrichtung der Kirche gehe." empfinde ich als fadenscheinig, ja falsch.


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 SpatzInDerHand 14. Juli 2017 

Schaaaade!!! Einerseits.

Andererseits hätte ich vom WDR eh keine einigermaßen ausgewogene und faire (gern pro- und kontra-) Darstellung Meisners erwartet.

Insofern ist es wohl besser, dass diejenigen, die den Livestream sehen wollen, auf Domradio und EWTN schauen.


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 A.Birlinger 14. Juli 2017 
 

Schande!

Da hat sich einer jahrzehntelang im Dienst an der Kirche abgerackert, den Kopf hingehalten, sich nicht weggeduckt und dann muss man so einen Quatsch lesen: "Seiner Linie als Rundfunkbeauftragtem entspreche es eher, live über kirchliche Ereignisse zu berichten, wenn es um die zukünftige Ausrichtung der Kirche gehe."

Aber so ist sie halt: die deutsche, überflüssige (dabei teure) Funktionärs-Katholiken-Kaste....


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