Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  2. IRRE! – „LifeSiteNews“ postet Papst-Bild mit Henkerstrick auf X
  3. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  4. 'Wenn du deinen Apparat kulturell gegen dich hast, bist du der ärmste Hund als Bischof.'
  5. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens
  6. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  7. Papst verkündet neuen Friedensappell der Weltreligionen in Assisi
  8. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
  9. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  10. Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah
  11. Wir können NICHT schweigen!
  12. Was auch immer Synodalität sein soll
  13. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  14. Halbierung der Pfarren und Schließung Dutzender Kirchen
  15. Papst Leo: 'Ehe offenbart etwas von Gottes Geheimnis'

Britisches Parlament stoppt Gesetz zur assistierten Sterbehilfe

11. September 2026 in Aktuelles, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Legalisierung im Unterhaus des Parlaments in London in zweiter Lesung mit 286 zu 270 Stimmen gescheitert - Erzbischof begrüßt Abstimmungsergebnis


London (kath.net/KAP) Der britische Gesetzentwurf zur Legalisierung der assistierten Sterbehilfe für unheilbar kranke Menschen ist im Unterhaus des Parlaments in London gescheitert. In der zweiten Lesung am Freitag stimmten 270 Abgeordnete für den "Terminally Ill Adults (End of Life) Bill", 286 dagegen. Damit wurde das Vorhaben mit einer Mehrheit von 16 Stimmen abgelehnt. Das Gesetz hätte Erwachsenen in England und Wales mit einer Lebenserwartung von weniger als sechs Monaten unter bestimmten Voraussetzungen einen assistierten Suizid ermöglicht.

Im Parlament wurden vor allem fehlende Schutzmechanismen und mögliche Einflussnahme auf besonders vulnerable Menschen kritisiert. Auch medizinische Fachgesellschaften äußerten Bedenken. Die katholische Kirche und die anglikanische Church of England hatten sich gegen das Gesetz ausgesprochen, während Hospizorganisationen vor allem auf die mangelnde Finanzierung und ungleiche Versorgung mit Palliativ- und Hospizbetreuung hinwiesen.


Kirche erleichtert

Der in der katholischen Bischofskonferenz von England und Wales für Lebensschutzfragen zuständige Erzbischof John Sherrington begrüßte das Abstimmungsergebnis. Der Erzbischof von Liverpool dankte den Abgeordneten, die gegen den Gesetzentwurf gestimmt hatten, sowie Ärzten, Juristen, Behindertenorganisationen, anderen Religionsgemeinschaften und Menschen ohne religiöses Bekenntnis, die sich gegen das Vorhaben ausgesprochen hatten. Die gemeinsame Initiative dieser Gruppen habe dazu beigetragen, "die Würde und Heiligkeit jedes Lebens" zu verteidigen, erklärte Sherrington. Er dankte zudem jenen Bürgern, die ihre Abgeordneten kontaktiert und sich auf andere Weise an der Kampagne gegen den Gesetzentwurf beteiligt hätten.

Auch für die Gebete während der vergangenen Wochen sei er dankbar. Mitfühlende Gesellschaft Sherrington betonte, der Umgang mit schwerer Krankheit, Behinderung und den Herausforderungen des Alters müsse auf "Solidarität, Fürsorge und Respekt" beruhen. Eine mitfühlende Gesellschaft zeige sich daran, ob sie Menschen in schwierigen Lebenssituationen unterstütze, "statt sie zu ermutigen, ihr Leben zu beenden". Besonders verwies der Erzbischof auf die Rolle von Angehörigen, Freunden, Pflegekräften und medizinischem Personal. Deren täglicher Einsatz zeige den Wert menschlicher Beziehungen und die gemeinsame Verantwortung, füreinander einzustehen, "besonders in den verletzlichsten Momenten des Lebens".

Als zentrale Antwort auf Leiden am Lebensende bezeichnete Sherrington einen besseren Zugang zu hochwertiger Palliativ- und Hospizversorgung. Diese müsse allen Menschen zur Verfügung stehen, die sie benötigten, damit sie ihre letzten Tage mit möglichst viel Komfort, Würde und Unterstützung verbringen könnten. Die katholische Kirche werde sich weiterhin für diese Anliegen einsetzen und jene unterstützen, die Sterbende in Hospizen, Krankenhäusern, Pflegeheimen und im familiären Umfeld begleiteten.

Copyright 2026 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich - Alle Rechte vorbehalten

 

Foto: (c) pixabay


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Hängematte 11. September 2026 
 

Der neue Premierminister Andy Burnham ist der erste römisch-katholische

Premierminister des Vereinigten Königreiches überhaupt!
Vermutlich hat die fehlende Unterstützung Burnhams die Labour-Iniative scheitern lassen.
Danke lieber Gott.


4
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. BREAKING NEWS - Der Papst hat Lungen-Krebs!
  3. Das 'Schwert des Heiligen Michael': Eine mysteriöse Linie, die sieben Heiligtümer verbindet
  4. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  5. Papst Leo XIV. entgeht knapp einer Geldstrafe in Peru
  6. Kardinal Müller ruft zum Marsch fürs Leben 2026 in Wien auf: Über 3.000 Teilnehmer erwartet
  7. Australien: 400 Prozent Anstieg von Euthanasiefällen in fünf Jahren
  8. Frankreich: Über 23 Millionen Zuschauer verfolgten die Reise von Papst am Bildschirm
  9. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
  10. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens
  11. ‚Mundus reconciliatus Ecclesia‘ – Die Sendung der Kirche in der Welt
  12. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  13. Papst Leo: 'Ehe offenbart etwas von Gottes Geheimnis'
  14. Satire aus den USA: Ungeborene tarnen sich als Todestrakt-Häftlinge, um Schutz zu erhalten
  15. Verwandtenheirat: Darwin vs. Heilige Schrift - Die Bibel hat Recht!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz