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Irak: Kirchliche Einrichtung bei iranischen Angriffen beschädigt

vor 4 Stunden in Aktuelles, keine Lesermeinung
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Drohne traf "Pope Francis Residential Complex" in kurdischer Metropole Erbil - Erzbischof Warda: Menschen leben in Angst, Ausmaß der Gewalt nimmt immer mehr zu.


Erbil (kath.net/ KAP) 
Ein großer Wohnkomplex der Chaldäisch-katholischen Kirche in der vorwiegend von Christen bewohnten nordirakischen Kleinstadt Ankawa bei Erbil wurde am Mittwochabend von Raketenteilen oder Drohnen getroffen. Laut irakischen Medienberichten verursachte der Einschlag zwar schwere Schäden, Personen wurden nicht verletzt. Das Gebäude, das in Erinnerung an den Besuch von Papst Franziskus im Irak 2021 "Pope Francis Residential Complex" genannt wird, wird von christlichen Familien und Studierenden bewohnt. Es war bereits zuvor evakuiert worden, da es nahe am Flughafen von Erbil liegt. Auch ein in der Nähe gelegenes chaldäisches Frauenkloster wurde getroffen und beschädigt.
Der chaldäische Erzbischof von Erbil, Bashar Warda, hat sich unterdessen sehr besorgt über die immer weiter eskalierende Situation gezeigt. Im Interview mit EWTN warnte er u. a. vor einem weiteren Exodus der letzten verbliebenen Christen im Land.


Schulen und Universitäten in der Region seien seit fast einer Woche geschlossen und "die Wirtschaft bricht zusammen". Gleichzeitig werde Erbil etwa alle drei bis vier Stunden von Raketen oder Drohnen getroffen. Die Menschen hätten Angst "und das Ausmaß der Gewalt nimmt immer mehr zu". - Für die Angriffe, die hauptsächlich dem Flughafen von Erbil und US-Einrichtungen gelten, werden neben dem Iran selbst auch im Irak operierende pro-iranische Milizen verantwortlich gemacht.
Seine größte Sorge sei, so der Erzbischof, dass christliche Familien, die sich bisher entschlossen hatten, im Irak zu bleiben, aufgrund der anhaltenden Instabilität die Region verlassen würden. "Diese Kriege und Konflikte werden alles erschüttern", sagte er, ungeachtet dessen, was getan wurde, um "der christlichen Gemeinde ein stabiles Umfeld zu schaffen".
Besorgt zeigte sich Erzbischof Warda auch über die Situation der kleinen christlichen Gemeinde im Iran. Er habe sich bemüht, Kontakt mit dem katholischen Erzbischof von Teheran, Dominique Joseph Mathieu, aufzunehmen, "aber es gibt keinerlei Kommunikation." Auch eine Ordensschwester, die derzeit in seiner Diözese tätig sind, und ihre Familie im Iran hat, könne zu dieser keinen Kontakt herstellen.

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