![]() |
Loginoder neu registrieren? |
|||||||||||||
![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]()
| ||||||||||||||
SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: ![]() ![]() ![]() ![]() Top-15meist-diskutiert
| ![]() Ordens-Ärztin prangert französischen Sterbehilfegesetzentwurf bei UN-Menschenrechtsrat anvor 3 Stunden in Prolife, 1 Lesermeinung Ordensfrau an UN-Menschenrechtsrat: „Eine strafrechtliche Verurteilung für unsere Ablehnung der Sterbehilfe wäre schwerwiegender Verstoß gegen durch europäisches und internationales Recht garantierte Religionsfreiheit.“ Genf (kath.net/pl) „Ein derzeit in Frankreich diskutierter Gesetzentwurf zielt darauf ab, Sterbehilfe durch ein permissives, beschleunigtes und repressives Verfahren zu legalisieren. Es will außerdem alle konfessionellen Einrichtungen zwingen, auch innerhalb ihrer Mauern Sterbehilfe für ihre Patienten und Bewohner zu akzeptieren. Es sieht obendrein vor, uns mit zwei Jahren Gefängnis und einer Geldstrafe von 30.000 Euro zu bestrafen, wenn wir Sterbehilfe und assistierten Suizid ablehnen. Jeder, der versucht, einen Angehörigen von Sterbehilfe abzubringen, muss mit der gleichen Strafe rechnen.“ Das prangert Schwester Agnès, Ärztin der Kleinen Schwestern der Armen, am 3.3.2026 in Genf bei der 61. ordentlichen Sitzung des Menschenrechtsrats an. Die Sitzung beinhaltete einem Dialog mit dem Sonderberichterstatter für Religions- und Weltanschauungsfreiheit und Schwester Agnès wandte sich auch direkt an die zuständige UN-Sonderberichterstatterin für Religions- und Weltanschauungsfreiheit, Nazila Naa. Darüber berichtete Michel Janva der Blog „Le Salon Beige“. Der von der Nationalversammlung am 25. Februar 2026 verabschiedete Gesetzesentwurf zum Recht auf Sterbehilfe sieht vor, dass keine Gesundheitseinrichtung die Durchführung von Sterbehilfe in ihren Räumlichkeiten ablehnen darf, erläutert dazu Janva im „Le Salon Beige“. Er wertet dies als einen „Angriff auf die Religionsfreiheit derjenigen, die sich für ein ethisches, philosophisches oder konfessionelles Projekt zusammenschließen, das sich fundamental gegen die Idee der [aktiven] Tötung eines Menschen wendet. Die Kleinen Schwestern der Armen und andere katholische Ordensgemeinschaften kümmern sich seit Jahrhunderten um Kranke und sollten nicht gezwungen werden, Gottes Gebote und ihren hippokratischen Eid aufzugeben, um ihre Arbeit fortsetzen zu können.“
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal! ![]() Lesermeinungen
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. | ![]() Mehr zu | ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Top-15meist-gelesen
| |||||||||||
![]() | ||||||||||||||
© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz | ||||||||||||||