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Sorge um Bestand des Petersdoms begleitet 400-Jahr-Jubiläum

22. Februar 2026 in Chronik, 1 Lesermeinung
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Italienischer Energie- und Technologiekonzern Eni federführend bei umfassender Untersuchung und Überwachung der vatikanischen Basilika und ihrer Fundamente - Monitoring soll Petersdom vor Schäden durch Erdbeben und Umwelteinflüsse bewahren


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Der Petersdom und seine Fundamente werden mit modernsten digitalen Techniken umfassend und laufend kontrolliert. Ziel des Monitorings ist es, bei bedrohlichen Veränderungen rasch reagieren zu können und die größte Kirche der Christenheit vor möglichen Schäden durch Erdbeben und Umwelteinflüsse zu bewahren. Die bislang weitgehend verborgen gebliebenen Maßnahmen wurden am Montag in einer Pressekonferenz im Vatikan vorgestellt.

Die technische Seite des Projekts, das im Wesentlichen bereits im Jahr 2025 realisiert wurde, hat der italienische Energie- und Technologiekonzern Eni übernommen. Das Unternehmen stellte dem Vatikan nach eigenen Angaben dafür keine Kosten in Rechnung.

Im Vatikan hatte Kardinal Mauro Gambetti als Erzpriester von St. Peter und Chef der Dombauhütte die Leitung. Der Konzern Eni hat in den vergangenen Jahren bei der Wiederherstellung und Sicherung von erdbebengeschädigten Kirchen in L'Aquila und Norcia umfangreiche Erfahrungen gesammelt. 


Besondere Gefährdungen

Die umfangreichen Untersuchungen im und unter dem Petersdom ergaben, dass die Basilika wegen ihres uneinheitlichen Untergrunds und durch den enormen Besucherandrang besonderen Gefährdungen ausgesetzt ist. Eine derart umfassende Untersuchung und Überwachung des Petersdoms hat es noch nie gegeben, wie Eni-Sprecher Claudio Granata am Montag betonte.  

Sichtbare Risse, auch in einem der großen Vierungspfeiler, auf denen die große Kuppel von Michelangelo mit einem Gesamtgewicht von 14.000 Tonnen ruht, wurden erstmals bereits im 17. Jahrhundert dokumentiert. Auch in den folgenden Jahrhunderten wurden immer wieder Veränderungen im Mauerwerk beobachtet. Mit dem neuen Monitoring sind laut Angaben von Eni Veränderungen selbst im Millimeter-Bereich erfassbar.

Schäden im Deckengewölbe

In den vergangenen Jahren hatte es vereinzelte Berichte über Schäden im Deckengewölbe gegeben, insbesondere als Folge von Erdbeben. Rom liegt am Rand sehr aktiver Erdbebenregionen Mittel- und Süditaliens. 

Die Basilika St. Peter in Rom wurde vor 400 Jahren, am 18. November 1626, von Papst Urban VIII. nach einer Bauzeit von 120 Jahren geweiht. Aus Anlass dieses Jubiläums sind zahlreiche liturgische und kulturelle Veranstaltungen im Vatikan geplant. Höhepunkt und Abschluss ist ein feierlicher Papst-Gottesdienst am 18. November 2026.

Kein Dach-Restaurant auf Petersdom-Terrasse

Im Zuge des Pressegesprächs am Montag dementierte Kardinal Gambetti auch erneut italienische Medienspekulationen, wonach der Vatikan ein Restaurant auf dem Dach des Petersdoms plane. Vorgesehen sei lediglich eine Vergrößerung der bestehenden Snackbar, in der sich Pilger und Touristen vor oder nach der Besichtigung der Kuppel des Petersdoms stärken können. Angesichts der großen Besucherströme sei eine Verdoppelung der dafür genutzten Fläche geplant, erklärte Gambetti.

Der Kardinal kündigte ferner an, dass auf dem Dach des Petersdoms weitere Veränderungen geplant seien. Dazu gehörten Ausstellungsräume, in denen sich die Besucher über die Baugeschichte der größten Kirche Roms informieren können.

(Internetseite des Petersdoms: www.basilicasanpietro.va/en)

Copyright 2026 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
 (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten
Archivfoto: Sehr alte historische Aufnahme des Petersdoms


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Lesermeinungen

 girsberg74 22. Februar 2026 
 

Auch dies gehört zu Rom

Hrzlichen Dank auch für eine solche Information


1
 

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