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Großbritannien: Das „Oxford Oratory“ meldet spürbares Wachstum der Konvertitenzahlen

16. Februar 2026 in Jugend, 1 Lesermeinung
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Die vom Oratorium betreute Pfarrei hat 2026 bereits 32 (!) Konvertiten in die katholische Kirche aufgenommen, mehrheitlich junge Erwachsene - Für den nächsten Kurs liegen bereits 20 neue Anmeldungen vor - 1.200 Beichten pro Monat!


Oxford (kath.net/pl) In diesem Jahr hat die vom „Oxford Oratory“ betreute katholische Pfarrei St. Aloysius (Oxford) bereits 32 Erwachsene in die katholische Kirche aufgenommen. Es handelte sich um neun Menschen, die die Taufe empfingen, um 17 Konvertiten aus anderen Konfessionen und sechs, die zwar katholisch getauft, aber nicht katholisch erzogen wurden*. Die Konvertiten sind auffallend jung: Alle Täuflinge sind unter 30, das Durchschnittsalter aller, liegt bei nur 29 Jahren. Das berichtet Thomas Edwards für das englischsprachige katholische Magazin „Catholic Herald“. Für den bevorstehenden Einführungskurs in den katholischen Glauben liegen bereits 20 neue Anmeldungen vor.

Die Patres des Oxford Oratoriums sahen sich bereits 2024 mit der Situation konfrontiert, dass sie angesichts der Konvertitenzahlen nicht mehr die in den Oratorien des hl. Philipp Neri eigentlich übliche Einzelvorbereitung zum Empfang der Sakramente anbieten konnten. Sie wechselten daraufhin in ein Kurssystem, jedem Interessenten wird aber weiterhin einem Priester oder Ordensbruder zur geistlichen Begleitung zugeteilt, was dem Weg eine persönliche Note verleiht. Bei diesen Kursen engagieren sich auch Menschen, die diesen Weg in der jüngeren Vergangenheit gegangen waren.


Pater Oliver Craddock, der 2018 zum Priester geweiht wurde, erläutert, dass drei Namen immer wieder als Inspirationsquellen für die Teilnahme am Kurs genannt werden: der heilige Augustinus, der heilige Thomas von Aquin und der heilige John Henry Newman. Der Pater ist sich jedoch sicher, dass auch die sozialen Medien ihren Beitrag leisten. Er sagt, berichtet der „Catholic Herald“: „Katholische Influencer haben großen Einfluss und bewirken viel Gutes. Der Name, der immer wieder fällt, ist Pfr. Mike Schmitz.“

Die Pfarrei St. Aloysius kümmert sich auch stark um jene Menschen, die bereits der katholischen Kirche angehören. Der „Catholic Herald“ berichtet: „Die Beichte kann vor jeder Messe abgelegt werden, insbesondere in der Fastenzeit und zu Ostern. Dank dieser Möglichkeit hören die Priester mittlerweile rund 1200 Beichten pro Monat – möglicherweise ein Rekord für eine Pfarrei dieser Größe. Die Patres sind für ihre herzliche Art bei der Sakramentenspendung bekannt und ermutigen die Gläubigen, der Kirche verbunden zu bleiben und regelmäßig die Messe zu besuchen.“

„Wie in Oratorianergemeinschaften üblich, ist das Oratorium Oxford für seine schönen und andächtigen Liturgien bekannt“, informiert der Beitrag weiter. „Die Heilige Messe wird sowohl nach dem Messbuch von 1962 als auch nach dem Römischen Messbuch von 2002 gefeiert, stets mit gebührender Ehrfurcht. Der Priester blickt nach Osten, und die Kommunion wird an der Kommunionbank empfangen. Die Priester sind besonders für ihre Predigten in klarer Sprache bekannt.“

*Anmerkung der kath.net-Redaktion: Erwachsene, die nach der Taufe nicht weiter in den katholischen Glauben eingeführt wurden, empfangen i.d.R. die Sakramente der Beichte, der Erstkommunion und der Firmung, je nach Einzelsituation. Davor erhalten sie natürlich eine entsprechende Einführung in den katholischen Glauben. Dasselbe gilt natürlich auch für Erwachsene, die in einer anderen christlichen Konfession gültig christlich getauft worden waren und nun in die volle Gemeinschaft mit der katholischen Kirche eintreten.


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Lesermeinungen

 Versusdeum 16. Februar 2026 
 

In beiden Riten

Sehr erfreulich, dass es auch (noch/wieder?) Gemeinschaften gibt, die die Hl. Messe in beiden Riten feiern. Möge der Herr allen Priestern, die den Menschen die Reinigung von ihren Sünden in der Hl. Beichte anbieten und würdige Hl. Messen feiern (beides zentrale Vollmachten und Aufträge Jesu an seine Apostel), reiche Früchte und das ewige Seelenheil ernten, zu dem sie auch den Gläubigen den Weg weisen.
Und mögen alle Priester, die auf Irrwege geraten sind (teils in bester Absicht), erkennen, dass nicht unsere persönliche Meinung oder der Zeitgeist, sondern nur Christus selbst der Weg, die Wahrheit und das Leben ist. Und dass es vor Gott niemals zu spät ist, um umzukehren - egal, wie sehr wir auch überzeugt sind, dass wir Dinge nicht wiedergutmachen können.


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