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".. als würde man Hitler nach der Reichspogromnacht zu einer Weltveranstaltung einladen"

19. Jänner 2026 in Aktuelles, 2 Lesermeinungen
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Massaker im Iran - 16.500 Tote - US-Flugzeugträger in Kürze in Reichweite für einen Angriff - Trump fordert Regime-Change - USA üben scharfe Kritik an Einladung des iranischen Außenministers nach Davos/Schweiz diese Woche


Linz (kath.net/rn) Im Iran gibt es laut der britischen Zeitung „The Sunday Times“ offensichtlich noch viel mehr Opfer beim Massaker des Mullah-Regimes an der eigenen Bevölkerung als bis jetzt bekannt. Ärzte aus dem Iran berichten von einem regelrechten Gemetzel an der Bevölkerung mit 16.500 Toten und 360.000 Verletzten. Die Informationen aus dem Iran kommen offensichtlich nur dank Elon Musks Satelliten aus dem Land heraus; das Regime selbst hat das Internet seit Tagen abschalten lassen. Die meisten Opfer wurden noch nicht einmal 30 Jahre alt, auch Kinder und Schwangere wurden brutal umgebracht. „Scharfschützen auf den Dächern schossen Leuten in den Hinterkopf. Wir gingen gerade, als plötzlich mehrere Leute neben uns blutüberströmt zu Boden fielen“, berichteten Zeugen gegenüber der „The Sunday Times“. So sollen allein 7.000 Augenverletzungen in der bekannten Noor-Klinik in Teheran behandelt worden sein. In einer einzigen Nacht mussten über 800 Augen bei Menschen entfernt werden. Auch das Blut soll in den Kliniken so knapp gewesen sein, dass sogar das eigene Personal Blut spenden musste, um Menschen am Leben zu erhalten. Sogar direkt aus den OP-Sälen in Krankenhäusern wurden noch Menschen entführt.


US-Präsident Donald Trump hat am Wochenende nun deutlich einen Regime-Change im Iran gefordert. „Es ist Zeit, im Iran nach einer neuen Führung zu suchen“, sagte Trump in einem Interview mit Politico. Laut „Jerusalem Post“ (JP) verstärken die USA inzwischen ihre Militärpräsenz im Nahen Osten angesichts der Möglichkeit eines Angriffs von US-Präsident Donald Trump auf den Iran. Der Flugzeugträger USS Abraham Lincoln dürfte voraussichtlich in fünf bis sieben Tagen in den Verantwortungsbereich des US Central Command (CENTCOM) einrücken. Begleitet wird der Träger von den Zerstörern USS Spruance und USS Michael Murphy. In Jordanien selbst werden US-Flugzeuge zusammengezogen. Laut der JP konnte ein unmittelbarer Angriff der USA auch deswegen nicht durchgeführt werden, weil Israel mit den Vorbereitungen dafür und dem Aufbau von genügend Verteidigungssystemen noch nicht bereit war.

Angesichts des Massakers gibt es inzwischen auch scharfe US-Kritik an der Einladung des iranischen Außenministers zum Weltwirtschaftsforum in Davos diese Woche. US-Senator Lindsey Graham, einer der einflussreichsten Senatoren, schrieb dazu auf Twitter: „Was zum Teufel denken sich die Verantwortlichen dieser Programme dabei? Ich kann mir keine schlimmere Botschaft an die Demonstranten vorstellen. Präsident Trumps Aufruf zum Weiterprotestieren war genau richtig. Die europäischen Eliten haben ihren moralischen Kompass verloren. Dies ist das deutlichste Zeichen des moralischen Verfalls, wenn es darum geht, dass Menschen, die Freiheit genießen, diejenigen im Stich lassen, die dafür kämpfen. Den iranischen Außenminister jetzt einzuladen, wäre, als würde man Hitler nach der Reichspogromnacht zu einer Weltveranstaltung einladen. Diese Entscheidung ist ein Paradebeispiel für Taktlosigkeit.“


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