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Papst Leo XIV. empfing Isaac Herzog, den Präsidenten von Israel

5. September 2025 in Aktuelles, 7 Lesermeinungen
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Vatikan spricht sich bezüglich des Konflikts im Gazastreifen für Verhandlungen und eine Zweistaatenlösung aus und hofft auch auf die internationale Gemeinschaft, um die Freilassung aller israelischen Geiseln zu erreichen – VIDEO


Vatikan (kath.net/pl) Papst Leo XIV. hat am Donnerstag Isaac Herzog, den Präsidenten von Israel, in Privataudienz empfangen. Anschließend traf Herzog mit Kardinal Pietro Parolin, Staatssekretär, zusammen, der von Paul R. Gallagher, Staatssekretär für Beziehungen zu Staaten und internationalen Organisationen, begleitet wurde. Dies teilte der Vatikan mit. Bei beiden Treffen sei es zu „herzlichen Gesprächen“ gekommen. Videomaterial der Begegnung Leos mit Herzog lässt allerdings eine gewisse Zurückhaltung des Papstes vermuten.

Der Vatikan erläuterte im Nachgang über das Treffen wörtlich: „In herzlichen Gesprächen mit dem Heiligen Vater und im Staatssekretariat wurde die politische und soziale Lage im Nahen Osten, wo zahlreiche Konflikte anhalten, erörtert, insbesondere die tragische Situation im Gazastreifen. Es wurde die Hoffnung auf eine baldige Wiederaufnahme der Verhandlungen geäußert, damit mit der Bereitschaft und mutigen Entscheidungen sowie mit der Unterstützung der internationalen Gemeinschaft die Freilassung aller Geiseln erreicht, ein dauerhafter Waffenstillstand dringend erreicht, die sichere Versorgung der am stärksten betroffenen Gebiete mit humanitärer Hilfe erleichtert und die uneingeschränkte Achtung des humanitären Völkerrechts sowie der legitimen Bestrebungen beider Völker gewährleistet werden kann. Im Mittelpunkt der Diskussionen stand die Frage, wie eine Zukunft für das palästinensische Volk sowie Frieden und Stabilität in der Region gesichert werden können. Der Heilige Stuhl bekräftigte die Zweistaatenlösung als einzigen Ausweg aus dem anhaltenden Krieg. Auch die Ereignisse im Westjordanland und die wichtige Frage der Stadt Jerusalem wurden angesprochen.


Im weiteren Verlauf der Diskussionen wurde der historische Wert der Beziehungen zwischen dem Heiligen Stuhl und Israel betont. Darüber hinaus wurden verschiedene Fragen der Beziehungen zwischen staatlichen Behörden und der Ortskirche angesprochen, insbesondere die Bedeutung christlicher Gemeinschaften und ihr Engagement dort und im gesamten Nahen Osten für die menschliche und soziale Entwicklung, insbesondere in den Bereichen Bildung, Förderung des sozialen Zusammenhalts und regionale Stabilität.“

Präsident Herzog seinerseits veröffentliche Fotomaterial desVatikans aus der Begegnung auf X. Er twitterte wörtlich: „Ich bin @Pontifex Papst Leo XIV. zutiefst dankbar für den herzlichen Empfang heute im Vatikan.

Vor allem anderen bemüht sich Israel mit allen Mitteln, die von der Hamas brutal gefangen gehaltenen Geiseln nach Hause zu bringen. Israel sehnt sich nach einem Tag, an dem die Völker des Nahen Ostens – die Kinder Abrahams – in Frieden, Partnerschaft und Hoffnung zusammenleben.

Alle führenden Persönlichkeiten des Glaubens und guten Willens müssen vereint die sofortige Freilassung der Geiseln fordern, als ersten und wesentlichen Schritt in eine bessere Zukunft für die gesamte Region.

Der Staat Israel bekennt sich zur Religionsfreiheit für alle Glaubensrichtungen und ist entschlossen, sich weiterhin für Frieden, Ruhe und Stabilität in der gesamten Region einzusetzen. Israel ist stolz auf seine christliche Gemeinschaft und setzt sich für die Sicherheit und das Wohlergehen der christlichen Gemeinschaften im Heiligen Land und im gesamten Nahen Osten ein.

Die Inspiration und Führung des Papstes im Kampf gegen Hass und Gewalt und bei der Förderung des Friedens auf der ganzen Welt sind wertvoll und von entscheidender Bedeutung. Ich freue mich darauf, unsere Zusammenarbeit für eine bessere Zukunft der Gerechtigkeit und des Mitgefühls zu vertiefen.“

VIDEO über diese Begegnung:


Foto oben: aus dieser Begegnung © Vatican Media


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