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Ich fühlte mich endlich zu Hause!“

5. September 2025 in Weltkirche, 23 Lesermeinungen
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Der brasilianische Pastor Eduardo Faria wurde katholisch. „Mein Zeugnis lautet, dass jeder die Wahrheit auf seine eigene Weise suchen sollte, ohne Angst davor zu haben, schwierige Fragen zu stellen.“


Cuiabá (kath.net / pk) „Es war ein Moment großer Veränderung in meinem Leben. Ich fühlte mich endlich zu Hause.“ Mit diesen Worten beschreibt der Brasilianer Eduardo Faria jenen einschneidenden Moment in seinem Leben, als er in die katholische Kirche aufgenommen wurde, wie „Aleteia“ berichtet.  

Er wurde hineingeboren in eine sehr religiöse Familie im brasilianischen Bundesstaat Mato Grosso. Von klein auf wurde sein Leben von den Lehren der presbyterianischen Tradition geprägt. Er wurde ein engagierter Pastor und widmete sein Leben dem Dienst am Nächsten. Die Herausforderungen, denen er dabei begegnete, weckten jedoch in ihm die Sehnsucht nach tieferen Antworten.

Er begann, seine bisherigen religiösen Überzeugungen in Frage zu stellen, erklärte Eduardo in mehreren Interviews. „Die Suche nach einer reichhaltigeren und vollständigeren Spiritualität führte mich dazu, verschiedene Denkrichtungen und religiöse Praktiken zu erforschen.“


Er las die Werke katholischer Theologen wie des heiligen Augustinus und des heiligen Thomas von Aquin. Diese heiligen Theologen mit ihren tiefgründigen Ansätzen zur Beziehung zwischen Vernunft und Glauben veränderten sein Denken. „Sie zeigten mir, dass Glaube viel mehr sein kann als nur das Festhalten an Lehren, sondern eine Suche nach einer Beziehung zu Gott“, sagte Eduardo.

Darüber hinaus inspirierten ihn der Kontakt zu gläubigen Katholiken und ihre Erfahrungen. „Ich sah die Freude in ihrem Leben, die Leidenschaft, ihren Glauben zu leben. Ich begann mich zu fragen, warum ich diese Intensität nicht spürte“, gestand er. Diese Frage führte ihn dazu, an Exerzitien und Treffen teilzunehmen, bei denen er die Gelegenheit hatte, sein Wissen über die katholische Lehre zu vertiefen.

Nach einer langen Zeit des Nachdenkens und Sammelns von Erfahrungen entschied sich der Pastor, katholisch zu werden. Seine Freunde und Familienangehörigen hatten anfänglich Bedenken, teilten aber schließlich seine Freude. „Es war ein Moment großer Veränderung in meinem Leben. Ich fühlte mich endlich zu Hause“, erinnert sich Eduardo bewegt.

Eduardo Faria ist überzeugt, dass die katholische Kirche unglaublich viel zu bieten hat. Für ihn ist der katholische Glaube nicht nur eine Reihe von Regeln, sondern ein reichhaltiges Gewebe, das Geschichte, Tradition und persönliche Erfahrung miteinander verknüpft.

„Ich bin aus verschiedenen Gründen katholisch, aber ich bin katholisch, weil ich nur in der katholischen Kirche eine Begegnung mit dem eucharistischen Christus habe, mit Jesus im Allerheiligsten Sakrament“, sagte er gegenüber Vatican News.

„Mein Zeugnis lautet, dass jeder die Wahrheit auf seine eigene Weise suchen sollte, ohne Angst davor zu haben, schwierige Fragen zu stellen“, betont er. Eduardo erzählt seine Geschichte auch bei Vorträgen und Veranstaltungen und ermutigt andere, den Reichtum der katholischen Tradition zu entdecken und eine persönliche Beziehung zu Gott aufzubauen.

Eduardo Faria betrachtet das Leben nun aus einer neuen Perspektive. Seine Konversion zum Katholizismus hat nicht nur sein eigenes Leben verändert, sondern auch das Leben vieler Menschen in seinem Umfeld. Er ist zu einem Vorbild für gelebten Glauben geworden, fördert den ökumenischen Dialog und verbindet Gemeinschaften. Auf seinem Instagram-Profil verteidigt er den Glauben und ermutigt zur eucharistischen Anbetung.

„Ich bin nicht nur ein ehemaliger Pastor, sondern ein Kind Gottes auf der Suche nach einer authentischen Beziehung zu ihm“, schließt Eduardo und spiegelt damit seine neue Sichtweise auf das Leben in Christus wider. Seine Geschichte erinnert daran, dass der Glaube eine fortwährende Reise ist – voller Zweifel, Entdeckungen und vor allem Liebe.


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