Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan-Kommission: Frauen können nicht zur Diakonenweihe zugelassen werden
  2. Ein entscheidungsrelevantes „We shall see“ zur Synodalkonferenz
  3. „Die Kirche in Deutschland hat abgehängt“
  4. Pater Dominikus Kraschl OFM: «Kommen Tiere in den Himmel?»
  5. Papst Leo: Deutliche Unterschiede zwischen Synodalem Prozess und deutsch-synodalem Weg!
  6. Papst will für 2033 Treffen aller Kirchen in Jerusalem
  7. Ein gekreuzigter Frosch, Maria als Transfrau – provokante Ausstellung in Wien
  8. Wer MEHR will, soll MEHR bekommen
  9. Die (w)irren Begründungen der Diözese Linz bei dutzenden Pfarrauflösungen
  10. Republik der Dünnhäutigen
  11. Nonnen von Goldenstein gegen Lösungsvorschlag von Propst Grasl
  12. Drei Brücken zum Licht. Vom Zion zum Bosporus: Erneuerung der Einheit
  13. Auch Bischof em. Hanke/Eichstätt erhebt Einwände gegen DBK-Papier zur sexuellen Vielfalt
  14. Die Achillesferse des Teufels
  15. US-Bischof Daniel Thomas/Ohio: „Gott hat Transsexualität nicht vorgesehen“

Vatikan: Zustand des Papstes seit zehn Tagen stabil - positives Zeichen

15. März 2025 in Weltkirche, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


88-jähriges Kirchenoberhaupt ist nun seit einem Monat im Krankenhaus - Weltweit viel Solidarität mit Papst Franziskus - Am Sonntag werden 30.000 Marathonläufer 42 Schweigesekungen für ihn abhalten, der bisher größte Moment der Sportgeschichte


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Der Gesundheitszustand von Papst Franziskus ist derzeit stabil. Daher verzichteten die behandelnden Ärzte auf das für Freitagabend angekündigte medizinische Update, wie der Vatikan mitteilte. Es soll nun am Samstagabend erfolgen. Die Genesung von Franziskus gehe sehr langsam voran. Doch dass es schon seit zehn Tagen keine erneuten Krisen gegeben habe, sei ein positives Zeichen, erklärte Vatikan-Sprecher Matteo Bruni genau einen Monat nach Einweisung des Papstes in die römische Gemelli-Klinik.

Der schwer lungenkranke Franziskus erhalte weiter Sauerstoff, der nachts über eine Atemmaske und tagsüber durch Nasenkanülen zugeführt werde. Ebenfalls mache der 88-Jährige leichte Mobilisierungsübungen. Die allmorgendlichen Medieninformationen zum Befinden des Papstes werde der Vatikan ab sofort reduzieren.

Schweigesekunden beim Marathon, Gebete von Kindern


Weiterhin ist die Solidarität mit dem Argentinier groß, der seit zwölf Jahren Oberhaupt der rund 1,4 Milliarden Katholiken weltweit ist. In das Krankenhaus im Nordwesten Roms werden viele Kerzen, Kinderzeichnungen, und Blumen für Franziskus gebracht. Dort wird der Papst seit 14. Februar im Privattrakt des zehnten Stocks unter anderem wegen einer beidseitigen Lungenentzündung behandelt. In dem Spital werden weiterhin Messen und Rosenkranzandachten für seine Genesung abgehalten.

Am Sonntag findet um 11.30 Uhr im Gemelli-Krankenhaus eine "symbolische Umarmung" der Kinder für den Papst statt. Organisiert wird das Treffen vom päpstlichen Komitee zur Organisation des Weltkindertags. Nach dem Angelusgebet bringt eine Gruppe Kinder einen Strauß weißer Rosen zur Krankenhauskapelle, die Lieblingsblumen des Papstes.

Bereits am Sonntagmorgen setzen 30.000 Athletinnen und Athleten ein besonderes Zeichen der Solidarität: Vor dem Start des 30. Rom-Marathons sind die Profi- und Amateursportler aus 126 Ländern zu 42 Schweigesekunden für die Genesung des Papstes aufgerufen - pro Kilometer der Marathonstrecke eine Sekunde. Mit diesem "größten Moment der Besinnung und Stille in der Geschichte eines Sportereignisses" wolle man die Verbundenheit zu Franziskus ausdrücken, einem großen Fan des Sports und des Rom-Marathons, teilten die Veranstalter mit.

Längster Spitalsaufenthalt für Franziskus

Noch keine Information gab es über das Mittagsgebet am Sonntag, das der Papst zum fünften Mal seit 14. Februar nicht wie gewohnt vom Apostolischen Palast am Petersplatz halten kann. Für Franziskus ist es der längste Spitalsaufenthalt seiner zwölfjährigen Amtszeit. Sein Vorvorgänger Johannes Paul II. (1978-2005) verbrachte nach dem Attentat vom Mai 1981 55 Tage im Gemelli. Benedikt XVI. (2005-2013) war in seiner knapp achtjährigen Amtszeit nie als Patient in dem Krankenhaus; lediglich als Besucher, als sein Bruder Georg dort behandelt wurde.

Am Freitagabend wurde unterdessen wieder auf dem Petersplatz für die Gesundheit von Papst Franziskus gebetet. Zu der Andacht unter Leitung des argentinischen Geistlichen Lucio Adrian Ruiz, stellvertretender Präfekt der vatikanischen Kommunikationsbehörde, kamen wieder Tausende vor den Petersdom. Das Gebet wurde live von Medien weltweit übertragen.

Copyright 2025 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
 (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Vatikan-Kommission: Frauen können nicht zur Diakonenweihe zugelassen werden
  2. Die (w)irren Begründungen der Diözese Linz bei dutzenden Pfarrauflösungen
  3. Papst Leo: Deutliche Unterschiede zwischen Synodalem Prozess und deutsch-synodalem Weg!
  4. Ein entscheidungsrelevantes „We shall see“ zur Synodalkonferenz
  5. Pater Dominikus Kraschl OFM: «Kommen Tiere in den Himmel?»
  6. Papst will für 2033 Treffen aller Kirchen in Jerusalem
  7. „Die Kirche in Deutschland hat abgehängt“
  8. Ein gekreuzigter Frosch, Maria als Transfrau – provokante Ausstellung in Wien
  9. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre HILFE!
  10. Erste fliegende Papst-Pressekonferenz: Lob für Vermittler Erdogan
  11. Papst besucht die Blaue Moschee in Istanbul - Gebetet hat er dort aber nicht
  12. Die Achillesferse des Teufels
  13. Nonnen von Goldenstein gegen Lösungsvorschlag von Propst Grasl
  14. Papst-Attentäter Mehmet Ali Agca wollte in Iznik mit Papst Leo reden
  15. Wer MEHR will, soll MEHR bekommen

© 2025 kath.net | Impressum | Datenschutz