Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Streit kocht hoch: Braucht die barocke Basilika Weingarten wirklich einen neuen „modernen“ Altar?
  2. Bischof Paprocki: FSSPX ist "im Grunde eine weitere protestantische Sekte"
  3. Ein Signal des Himmels?
  4. Das Schweigen der Bischöfe zur Causa Spahn
  5. ‚Dialogpredigt‘ und ‚meditativer Tanz’ während der Messe zum Magdalenenfest in München
  6. Leihmutter soll gezwungen werden, das Leben des herzkranken Babys zu beenden!
  7. Bistum Huelva führt verbindliches zweijähriges Katechumenat für erwachsene Taufbewerber ein
  8. Junge brasilianische Katholiken hoffen auf mehr Glaubenslehre und ehrfürchtige Liturgie
  9. Erdbebengefahr bei Neapel: Italiens Kirche ruft zum Gebet auf
  10. Die Familie ist das Hauptziel des Bösen: Die prophetische Warnung des hl. Scharbel
  11. 'Du hast mir den Weg nach Ars gezeigt; ich werde Dir den Weg zum Himmel zeigen'
  12. Die Liturgie: das Gebet der Kirche und Atem des Geistes
  13. „Größer als [australischer] Football: Die unstoppbare Wiederbelebung des Glaubens“
  14. Kardinal Burke ruft zu Einsatz für Ehe und Familie auf – bis zum Martyrium
  15. Schönborn: Kirchenübergaben an andere Kirchen ist der richtige Weg

Vatikan: Zustand des Papstes seit zehn Tagen stabil - positives Zeichen

15. März 2025 in Weltkirche, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


88-jähriges Kirchenoberhaupt ist nun seit einem Monat im Krankenhaus - Weltweit viel Solidarität mit Papst Franziskus - Am Sonntag werden 30.000 Marathonläufer 42 Schweigesekungen für ihn abhalten, der bisher größte Moment der Sportgeschichte


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Der Gesundheitszustand von Papst Franziskus ist derzeit stabil. Daher verzichteten die behandelnden Ärzte auf das für Freitagabend angekündigte medizinische Update, wie der Vatikan mitteilte. Es soll nun am Samstagabend erfolgen. Die Genesung von Franziskus gehe sehr langsam voran. Doch dass es schon seit zehn Tagen keine erneuten Krisen gegeben habe, sei ein positives Zeichen, erklärte Vatikan-Sprecher Matteo Bruni genau einen Monat nach Einweisung des Papstes in die römische Gemelli-Klinik.

Der schwer lungenkranke Franziskus erhalte weiter Sauerstoff, der nachts über eine Atemmaske und tagsüber durch Nasenkanülen zugeführt werde. Ebenfalls mache der 88-Jährige leichte Mobilisierungsübungen. Die allmorgendlichen Medieninformationen zum Befinden des Papstes werde der Vatikan ab sofort reduzieren.

Schweigesekunden beim Marathon, Gebete von Kindern


Weiterhin ist die Solidarität mit dem Argentinier groß, der seit zwölf Jahren Oberhaupt der rund 1,4 Milliarden Katholiken weltweit ist. In das Krankenhaus im Nordwesten Roms werden viele Kerzen, Kinderzeichnungen, und Blumen für Franziskus gebracht. Dort wird der Papst seit 14. Februar im Privattrakt des zehnten Stocks unter anderem wegen einer beidseitigen Lungenentzündung behandelt. In dem Spital werden weiterhin Messen und Rosenkranzandachten für seine Genesung abgehalten.

Am Sonntag findet um 11.30 Uhr im Gemelli-Krankenhaus eine "symbolische Umarmung" der Kinder für den Papst statt. Organisiert wird das Treffen vom päpstlichen Komitee zur Organisation des Weltkindertags. Nach dem Angelusgebet bringt eine Gruppe Kinder einen Strauß weißer Rosen zur Krankenhauskapelle, die Lieblingsblumen des Papstes.

Bereits am Sonntagmorgen setzen 30.000 Athletinnen und Athleten ein besonderes Zeichen der Solidarität: Vor dem Start des 30. Rom-Marathons sind die Profi- und Amateursportler aus 126 Ländern zu 42 Schweigesekunden für die Genesung des Papstes aufgerufen - pro Kilometer der Marathonstrecke eine Sekunde. Mit diesem "größten Moment der Besinnung und Stille in der Geschichte eines Sportereignisses" wolle man die Verbundenheit zu Franziskus ausdrücken, einem großen Fan des Sports und des Rom-Marathons, teilten die Veranstalter mit.

Längster Spitalsaufenthalt für Franziskus

Noch keine Information gab es über das Mittagsgebet am Sonntag, das der Papst zum fünften Mal seit 14. Februar nicht wie gewohnt vom Apostolischen Palast am Petersplatz halten kann. Für Franziskus ist es der längste Spitalsaufenthalt seiner zwölfjährigen Amtszeit. Sein Vorvorgänger Johannes Paul II. (1978-2005) verbrachte nach dem Attentat vom Mai 1981 55 Tage im Gemelli. Benedikt XVI. (2005-2013) war in seiner knapp achtjährigen Amtszeit nie als Patient in dem Krankenhaus; lediglich als Besucher, als sein Bruder Georg dort behandelt wurde.

Am Freitagabend wurde unterdessen wieder auf dem Petersplatz für die Gesundheit von Papst Franziskus gebetet. Zu der Andacht unter Leitung des argentinischen Geistlichen Lucio Adrian Ruiz, stellvertretender Präfekt der vatikanischen Kommunikationsbehörde, kamen wieder Tausende vor den Petersdom. Das Gebet wurde live von Medien weltweit übertragen.

Copyright 2025 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
 (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. Streit kocht hoch: Braucht die barocke Basilika Weingarten wirklich einen neuen „modernen“ Altar?
  3. Ein Signal des Himmels?
  4. Die Familie ist das Hauptziel des Bösen: Die prophetische Warnung des hl. Scharbel
  5. Das Schweigen der Bischöfe zur Causa Spahn
  6. Leihmutter soll gezwungen werden, das Leben des herzkranken Babys zu beenden!
  7. Bischof Paprocki: FSSPX ist "im Grunde eine weitere protestantische Sekte"
  8. ‚Dialogpredigt‘ und ‚meditativer Tanz’ während der Messe zum Magdalenenfest in München
  9. Junge brasilianische Katholiken hoffen auf mehr Glaubenslehre und ehrfürchtige Liturgie
  10. Der "rote Priester", der die Musikwelt revolutionierte
  11. Der Karmel in Christchurch/Neuseeland: Die Blüte im Verborgenen
  12. „Nur zur Klarstellung: Ich sehe mich eher als den Papst, der zufällig Amerikaner ist“
  13. Heute, nicht morgen! Der heilige Expeditus – Patron gegen das Aufschieben
  14. Eine mächtige Fürsprecherin für Ehepaare: Die heilige Birgitta von Schweden
  15. Joan Leslie: Das Hollywood-Glaubenszeugnis einer echten Heldin

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz