Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  2. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  3. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  4. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  5. 'Wenn du deinen Apparat kulturell gegen dich hast, bist du der ärmste Hund als Bischof.'
  6. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens
  7. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  8. Papst verkündet neuen Friedensappell der Weltreligionen in Assisi
  9. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
  10. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  11. Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah
  12. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  13. Halbierung der Pfarren und Schließung Dutzender Kirchen
  14. Wir können NICHT schweigen!
  15. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare

Vatikan: Zustand des Papstes seit zehn Tagen stabil - positives Zeichen

15. März 2025 in Weltkirche, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


88-jähriges Kirchenoberhaupt ist nun seit einem Monat im Krankenhaus - Weltweit viel Solidarität mit Papst Franziskus - Am Sonntag werden 30.000 Marathonläufer 42 Schweigesekungen für ihn abhalten, der bisher größte Moment der Sportgeschichte


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Der Gesundheitszustand von Papst Franziskus ist derzeit stabil. Daher verzichteten die behandelnden Ärzte auf das für Freitagabend angekündigte medizinische Update, wie der Vatikan mitteilte. Es soll nun am Samstagabend erfolgen. Die Genesung von Franziskus gehe sehr langsam voran. Doch dass es schon seit zehn Tagen keine erneuten Krisen gegeben habe, sei ein positives Zeichen, erklärte Vatikan-Sprecher Matteo Bruni genau einen Monat nach Einweisung des Papstes in die römische Gemelli-Klinik.

Der schwer lungenkranke Franziskus erhalte weiter Sauerstoff, der nachts über eine Atemmaske und tagsüber durch Nasenkanülen zugeführt werde. Ebenfalls mache der 88-Jährige leichte Mobilisierungsübungen. Die allmorgendlichen Medieninformationen zum Befinden des Papstes werde der Vatikan ab sofort reduzieren.

Schweigesekunden beim Marathon, Gebete von Kindern


Weiterhin ist die Solidarität mit dem Argentinier groß, der seit zwölf Jahren Oberhaupt der rund 1,4 Milliarden Katholiken weltweit ist. In das Krankenhaus im Nordwesten Roms werden viele Kerzen, Kinderzeichnungen, und Blumen für Franziskus gebracht. Dort wird der Papst seit 14. Februar im Privattrakt des zehnten Stocks unter anderem wegen einer beidseitigen Lungenentzündung behandelt. In dem Spital werden weiterhin Messen und Rosenkranzandachten für seine Genesung abgehalten.

Am Sonntag findet um 11.30 Uhr im Gemelli-Krankenhaus eine "symbolische Umarmung" der Kinder für den Papst statt. Organisiert wird das Treffen vom päpstlichen Komitee zur Organisation des Weltkindertags. Nach dem Angelusgebet bringt eine Gruppe Kinder einen Strauß weißer Rosen zur Krankenhauskapelle, die Lieblingsblumen des Papstes.

Bereits am Sonntagmorgen setzen 30.000 Athletinnen und Athleten ein besonderes Zeichen der Solidarität: Vor dem Start des 30. Rom-Marathons sind die Profi- und Amateursportler aus 126 Ländern zu 42 Schweigesekunden für die Genesung des Papstes aufgerufen - pro Kilometer der Marathonstrecke eine Sekunde. Mit diesem "größten Moment der Besinnung und Stille in der Geschichte eines Sportereignisses" wolle man die Verbundenheit zu Franziskus ausdrücken, einem großen Fan des Sports und des Rom-Marathons, teilten die Veranstalter mit.

Längster Spitalsaufenthalt für Franziskus

Noch keine Information gab es über das Mittagsgebet am Sonntag, das der Papst zum fünften Mal seit 14. Februar nicht wie gewohnt vom Apostolischen Palast am Petersplatz halten kann. Für Franziskus ist es der längste Spitalsaufenthalt seiner zwölfjährigen Amtszeit. Sein Vorvorgänger Johannes Paul II. (1978-2005) verbrachte nach dem Attentat vom Mai 1981 55 Tage im Gemelli. Benedikt XVI. (2005-2013) war in seiner knapp achtjährigen Amtszeit nie als Patient in dem Krankenhaus; lediglich als Besucher, als sein Bruder Georg dort behandelt wurde.

Am Freitagabend wurde unterdessen wieder auf dem Petersplatz für die Gesundheit von Papst Franziskus gebetet. Zu der Andacht unter Leitung des argentinischen Geistlichen Lucio Adrian Ruiz, stellvertretender Präfekt der vatikanischen Kommunikationsbehörde, kamen wieder Tausende vor den Petersdom. Das Gebet wurde live von Medien weltweit übertragen.

Copyright 2025 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
 (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 723Mac 15. März 2025 
 

Anvertrauen wir Papst Franziskus weiterhin dem Herren, Seiner schmerzhaften Mutter

und dem heiligen Joseph!

in München Eucharistischer Rosenkranz, 16.00 Uhr Herzogspitalkirche, Herzogspitalstr. 7, Innenhof
anschliessend Gebete für den amtierenden Papst, heute Papst Franziskus


1
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  3. Papst Leo: 'Ehe offenbart etwas von Gottes Geheimnis'
  4. Satire aus den USA: Ungeborene tarnen sich als Todestrakt-Häftlinge, um Schutz zu erhalten
  5. Verwandtenheirat: Darwin vs. Heilige Schrift - Die Bibel hat Recht!
  6. Papst verkündet neuen Friedensappell der Weltreligionen in Assisi
  7. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  8. Ein moderner Menschenhandel: Die Ersatzmutterschaft durch Kauf eines Kindes
  9. Wussten Sie, dass es einen Schutzpatron für Gewichtsheber gibt?
  10. Jakobsweg steuert auf neues Pilger-Rekordjahr zu
  11. Finnische Langzeitstudie: Anstieg an psychiatrischen Erkrankungen nach ‚Geschlechtsumwandlung‘
  12. Neuer Eichstätter Bischof Würtz will jetzt beim deutsch-synodalen Irrweg mitmachen
  13. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  14. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
  15. US-Demokraten planen Abtreibung bis zur Geburt bei Wahlsieg im November

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz