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Metropolit: Russland tötet und zerstört weiterhin Tag für Tag11. März 2025 in Weltkirche, 1 Lesermeinung Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Metropolit Epiphanij, Oberhaupt der Orthodoxen Kirche der Ukraine, zu Gast beim Ökumenischen Patriarchen Bartholomaios - Patriarchat von Konstantinopel und Orthodoxe Kirche der Ukraine betonen Verbundenheit
Istanbul (kaht.net/KAP) Der Ökumenische Patriarch Bartholomaios I. und Metropolit Epiphanij (Dumenko), Oberhaupt der Orthodoxen Kirche der Ukraine (OKU), haben ihre Verbundenheit betont. Epiphanij war am Wochenende anlässlich der Feierlichkeiten zum "Sonntag der Orthodoxie" nach Istanbul gereist, wo er an den Liturgien in der Georgskathedrale im Phanar, dem Sitz des Ökumenischen Patriarchats von Konstantinopel, teilnahm. Mit scharfen Worten kritisierte Metropolit Epiphanij bei seinem Besuch die russische Aggression gegen die Ukraine. Er sprach von großen Leiden des ukrainischen Volkes und einem tiefen Unrecht, das der Ukraine zugefügt werde. Russland setze seinen "gottlosen und bösartigen Krieg" ohne Unterlass fort. Es töte und zerstöre weiterhin Tag für Tag.
Die Welt müsse die Wahrheit über die "satanische Natur" der russischen Aggression und die gefährliche Ideologie der "Russischen Welt" vernehmen, so der Metropolit. Er wolle zugleich für jede Unterstützung danken, die dem ukrainischen Volk zuteil werde.
Metropolit Epiphanij betonte zudem die Verbundenheit zwischen der OKU und dem Ökumenischen Patriarchat von Konstantinopel, der "Mutterkirche", die sich sowohl in der historischen als auch in der spirituellen Bindung zeige. Über die Feierlichkeiten im Phanar berichtete u.a. das Infoportal "OrthodoxTimes".
In seiner Sonntagspredigt brachte Patriarch Bartholomaios demnach seine Solidarität mit dem ukrainischen Volk zum Ausdruck. Das Ökumenische Patriarchat werde sich auch weiterhin für Gerechtigkeit und Frieden einsetzen. Das ukrainische Volk zeige einen eindrucksvollen und unerschütterlichen Willen zum Widerstands gegen den durch nichts zu rechtfertigenden Angriff Russlands, so Patriarch Bartholomaios. 
Die Orthodoxe Kirche der Ukraine (OKU) entstand Ende 2018 mit Unterstützung des Ökumenischen Patriarchen als Zusammenschluss des nach der staatlichen Unabhängigkeit der Ukraine entstandenen Kiewer Patriarchats und einer kleineren Kirche. Neben dieser Kirche besteht in der Ukraine weiterhin die bis zum Kriegsbeginn 2022 mit Moskau verbundene Ukrainisch-Orthodoxe Kirche (UOK). Patriarch Bartholomaios hatte der OKU Anfang 2019 mit der Unterzeichnung des sogenannten "Tomos" ihre Unabhängigkeit (Autokephalie) verliehen. Dies wurde bislang aber nur von einem Teil der orthodoxen Kirchen anerkannt und führte unmittelbar auch zur Unterbrechung der vollen Communio (kirchlichen Gemeinschaft) mit dem Ökumenischen Patriarchat von Konstantinopel durch das Moskauer Patriarchat.
Das Patriarchat von Konstantinopel steht im Ukraine-Krieg fest an der Seite der Ukraine und vor allem auch an der Seite der Orthodoxen Kirche der Ukraine.
Der "Sonntag der Orthodoxie" erinnert an das 7. Ökumenische Konzil von Nicäa im Jahr 787, bei dem die Ikonenverehrung als rechtmäßig wiederhergestellt wurde. Das Fest fällt immer auf den ersten orthodoxen Fastensonntag. Es wird mitunter auch als Zeichen der Einheit der Orthodoxen Kirche begangen, wobei diese Einheit in den vergangenen Jahren stark belastet ist.
Copyright 2025 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
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Lesermeinungen| | Karlmaria 11. März 2025 | |  | Ich war ja bei einem US amerikanischen Missionswerk mit Prophetie Gott will dass der Ukraine mit voller militärischer Stärke geholfen wird. Es wird deshalb kein 3. Weltkrieg entstehen. Wer das mit den Prophetien nicht glauben will kann das ja auch als meine persönliche Meinung nehmen. Insofern versündigen sich die USA stark wenn sie der Ukraine nicht helfen. Das Problem ist eben dass die EU größer ist wie die USA sich aber bei der Verteidigung immer hinter der USA versteckt haben und im Laufe der Jahre viel Geld gespart haben. Das ist wohl der Grund weshalb Präsident Trump glaubt dass sich jetzt die Europäer um die Ukraine kümmern sollten. Wenn gleich am Anfang der gesamte Westen mit voller militärischer Stärke gegen Russland gekämpft hätte dann hätte sich Putin schnell zurück gezogen weil er ja gegen den gesamten Westen keine Chance hat. Man hatte eben Angst vor einem Atomkrieg. Da wären Prophetien schon gut wenn man sie glauben täte dass da kein Atomkrieg entsteht! |  1
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