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Geköpfte Linzer Marienstatue - 31-jähriger Katholik muss im März vors Gericht

5. Februar 2025 in Österreich, 16 Lesermeinungen
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Allerdings nicht, weil man ihm die Zerstörung der Statue nachweisen konnte, sondern weil er in sozialen Netzwerken eine Straftat gutgeheißen hat


Linz (kath.net/rn)
Die Aufregung um die geköpfte Linzer Marienstatue, die vergangenen Sommer für viel Protest von Katholiken sorgte, geht auch 2025 weiter. Laut einem Bericht der "Krone" soll jetzt ein 31-jähriger Wiener im März angeklagt werden, weil dieser die Zerstörung der umstrittene Marienstatue im Linzer Dom gelobt haben soll. Laut dem Medienbericht werden ihm Aufforderungen zu mit Strafe bedrohten Handlungen zur Last gelegt. Ursprünglich hieß es, dass zwei Täter ausgeforscht werden konnten. Die Staatsanwaltschaft teilte aber dann nach einigen Wochen mit, dass dies doch nicht der Fall sei und man den beiden nichts nachweisen könne. Gegen den 31-jährigen soll es aber jetzt trotzdem ein Verfahren geben. "Es gibt gegen ihn einen Strafantrag wegen Aufforderung zu einer mit Strafe bedrohten Handlung. Er hat die Tat in sozialen Medien wie YouTube, Telegram und Twitter sinngemäß als großartig bezeichnet und den Täter als unbekannten österreichischen Helden gelobt", bestätigt eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft gegenüber der "Krone".  Laut dem österreichischen Strafrecht (§282) kann man auch dann angeklagt werden, wenn man eine vorsätzlich begangene Straftat in einer Weise gutheißt, die geeignet ist, das allgemeine Rechtsempfinden zu empören. Theoretisch könnten bis zu zwei Jahre Haft drohen.

In der "Krone" selber ist das Urteil der meisten Leser eindeutig. "Das ist keine Kunst. Das ist billiger ordinärer Aktionismus"; "Man sollte die Kirche verklagen. Das hat mit Kunst nichts zu tun"; "Ich bin zwar nicht gläubig, aber so eine obszöne und provokante Figur hat in einer Kirche nichts verloren", schreiben unter anderem die dortigen Leser.



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