Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Leo XIV. über Piusbruderschaft: „Wenn sie sich dafür entscheiden, bedauere ich das. Aber…“
  2. Netzwerk „TradRecovery“ hilft Aussteigern aus radikalem Traditionalismus
  3. Theologische Widersprüche in "Magnifica humanitas"
  4. "Wir haben kleines Gebet gesprochen, weil wir glauben, daß Jesus durch das Spiel verherrlich wird"
  5. „Alles, was auch nur entfernt katholisch aussieht, zu hinterfragen, davor zu warnen“
  6. Vom „Seelenamt“ zum „Auferstehungsamt“
  7. „NMECHA hat mehr für den christlichen glauben getan als die letzten kirchentage der @EKD“
  8. Linksfeministinnen haben einst katholischen Verband übernommen
  9. Erzbischof von Mailand feiert Messe für LGBT-Gruppe am Fest des Heiligsten Herzens Jesu
  10. „Der Postillon“: „Keine Baugenehmigung auffindbar: Amt ordnet Abriss von Kölner Dom an“
  11. Verbrechen gegen Menschlichkeit und gegen das Christentum durch Russland!
  12. Elon Musk kündigt rechtliche Schritte gegen das ZDF an
  13. Bayerischer Rundfunk bezeichnet muslimische Kleidung für Frauen als ‚Modest Fashion‘
  14. Theologe Hartl: „Bei Christen laut aufschreien, beim Islam(ismus) jedoch milde lächeln, ist…“
  15. Regenbogenparaden: Harsche Kirchenkritik in Sofia und Bukarest

Geköpfte Linzer Marienstatue - 31-jähriger Katholik muss im März vors Gericht

5. Februar 2025 in Österreich, 16 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Allerdings nicht, weil man ihm die Zerstörung der Statue nachweisen konnte, sondern weil er in sozialen Netzwerken eine Straftat gutgeheißen hat


Linz (kath.net/rn)
Die Aufregung um die geköpfte Linzer Marienstatue, die vergangenen Sommer für viel Protest von Katholiken sorgte, geht auch 2025 weiter. Laut einem Bericht der "Krone" soll jetzt ein 31-jähriger Wiener im März angeklagt werden, weil dieser die Zerstörung der umstrittene Marienstatue im Linzer Dom gelobt haben soll. Laut dem Medienbericht werden ihm Aufforderungen zu mit Strafe bedrohten Handlungen zur Last gelegt. Ursprünglich hieß es, dass zwei Täter ausgeforscht werden konnten. Die Staatsanwaltschaft teilte aber dann nach einigen Wochen mit, dass dies doch nicht der Fall sei und man den beiden nichts nachweisen könne. Gegen den 31-jährigen soll es aber jetzt trotzdem ein Verfahren geben. "Es gibt gegen ihn einen Strafantrag wegen Aufforderung zu einer mit Strafe bedrohten Handlung. Er hat die Tat in sozialen Medien wie YouTube, Telegram und Twitter sinngemäß als großartig bezeichnet und den Täter als unbekannten österreichischen Helden gelobt", bestätigt eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft gegenüber der "Krone".  Laut dem österreichischen Strafrecht (§282) kann man auch dann angeklagt werden, wenn man eine vorsätzlich begangene Straftat in einer Weise gutheißt, die geeignet ist, das allgemeine Rechtsempfinden zu empören. Theoretisch könnten bis zu zwei Jahre Haft drohen.

In der "Krone" selber ist das Urteil der meisten Leser eindeutig. "Das ist keine Kunst. Das ist billiger ordinärer Aktionismus"; "Man sollte die Kirche verklagen. Das hat mit Kunst nichts zu tun"; "Ich bin zwar nicht gläubig, aber so eine obszöne und provokante Figur hat in einer Kirche nichts verloren", schreiben unter anderem die dortigen Leser.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - MONTAG ANMELDESCHLUSS!!!
  2. Leo XIV. über Piusbruderschaft: „Wenn sie sich dafür entscheiden, bedauere ich das. Aber…“
  3. "Wir haben kleines Gebet gesprochen, weil wir glauben, daß Jesus durch das Spiel verherrlich wird"
  4. Netzwerk „TradRecovery“ hilft Aussteigern aus radikalem Traditionalismus
  5. Linksfeministinnen haben einst katholischen Verband übernommen
  6. „Alles, was auch nur entfernt katholisch aussieht, zu hinterfragen, davor zu warnen“
  7. Theologische Widersprüche in "Magnifica humanitas"
  8. Vom „Seelenamt“ zum „Auferstehungsamt“
  9. Theologe Hartl: „Bei Christen laut aufschreien, beim Islam(ismus) jedoch milde lächeln, ist…“
  10. „NMECHA hat mehr für den christlichen glauben getan als die letzten kirchentage der @EKD“
  11. Erzbischof von Mailand feiert Messe für LGBT-Gruppe am Fest des Heiligsten Herzens Jesu
  12. „Der Postillon“: „Keine Baugenehmigung auffindbar: Amt ordnet Abriss von Kölner Dom an“
  13. Verbrechen gegen Menschlichkeit und gegen das Christentum durch Russland!
  14. Elon Musk kündigt rechtliche Schritte gegen das ZDF an
  15. Kasper: Deutschsprachige Theologie ist Christologie-vergessen

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz