Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
  2. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  3. Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
  4. „Mir sind konkrete Reaktionen von Kindern bekannt, die diese Darstellung als verstörend empfanden“
  5. So fühlt sich Nachhausekommen an
  6. Menschenrecht auf Abtreibung?
  7. These: Die Wahrheit steht über der nachdrücklichen Forderung nach Einheit
  8. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  9. Der Stern stört Jerusalem. Epiphanie und die Ruhe der Gewöhnten
  10. Hongkongs Kardinal Zen äußerte beim Konstistorium Grundsatzkritik an der letzten Bischofssynode
  11. Regensburger Bischof Voderholzer beim Papst
  12. Der Weihnachtsglaube - Sand oder Fels
  13. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
  14. Gegen Agenden und Aktivismus: das Kardinalskollegium hält inne
  15. Griechisch-orthodoxe Bischöfe üben scharfe Kritik an EU-Plänen zu Abtreibungsfonds

Vatikan untersucht Rolle eines Bischofs nach Missbrauch in Sizilien

22. Jänner 2025 in Aktuelles, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Bischof und Generalvikar der Diözese Piazza Armerina stehen demnächst wegen möglichen Meineids vor Gericht


Rom (kath.net/KAP) Missbrauchsvertuschung, ein Gerichtsverfahren wegen Meineids, zahlreiche Proteste von Katholiken der sizilianischen Diözese Piazza Armerina: Nun untersucht offenbar auch der Vatikan den Fall um den beschuldigten Bischof Rosario Gisana und weitere Verantwortliche der Diözese. Wie die Tageszeitung "Giornale di Sicilia" (Dienstag) berichtete, beauftragte der Vatikan einen norditalienischen Bischof, der Mitte Jänner in der betroffenen Gemeinde Enna Befragungen durchführte. Dieser Apostolische Visitator werde seine Erkenntnisse dem Papst mitteilen.


Im Mai sollen sich Bischof Gisana und Generalvikar Vincenzo Murgano wegen möglichen Meineids vor dem weltlichen Gericht in Enna verantworten. Ihnen wird vorgeworfen, in einem anderen Gerichtsverfahren, in dem ein Priester der Diözese wegen sexueller Gewalt gegen Minderjährige zu viereinhalb Jahren Gefängnis verurteilt worden, gelogen zu haben.

In der Urteilsbegründung dieses Verfahrens hatte das Gericht Ende Juli 2024 zudem festgestellt, dass der zuständige Bischof jedwede ernsthafte Initiative zum Schutz von Minderjährigen unterlassen und sein Verhalten Missbrauch begünstigt habe. Er sei deshalb mitverantwortlich für Versuche, Missbrauch durch Geistliche zu vertuschen.

Wütende Gläubige

Bereits 2018 hatte eines der mutmaßlichen Opfer des Priesters diesen bei der Diözese angezeigt. Der Geistliche wurde anschließend versetzt - nach Diözesanangaben auch zur psychotherapeutischen Behandlung. Ein kirchliches Ermittlungsverfahren scheiterte an unklaren Zuständigkeiten, 2020 zeigte das Opfer den Priester bei der Polizei an.

Nach der Urteilsverkündung im letzten Sommer hatte es mehrere Proteste von Katholiken der Diözese gegen Bischof und Verantwortungsträger gegeben. Gläubige verließen Messen und demonstrierten vor den Kirchen mit Plakaten, unter anderem mit der Aufschrift "Ich akzeptiere keine Predigten von denen, die Missbrauch vertuschen".

Copyright 2025 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
(www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - SOMMER 2026 - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
  3. "Beten wir gemeinsam für die kommende Welle!"
  4. Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
  5. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  6. Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
  7. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  8. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  9. Regensburger Bischof Voderholzer beim Papst
  10. Australischer Forscher Andrew Lowenthal analysiert Zensur in Deutschland
  11. Ich bin Staatsanwältin – und ich bete
  12. Menschenrecht auf Abtreibung?
  13. Gott schütze Venezuela!
  14. Papst Leo XIV: Meinungsfreiheit auch im Westen beschränkt
  15. Hongkongs Kardinal Zen äußerte beim Konstistorium Grundsatzkritik an der letzten Bischofssynode

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz