Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Piusbruderschaft und ihre Einheit mit der Kirche
  2. Deutsche Bischofskonferenz beschließt: Man will in Rom um Erlaubnis für Laienpredigt bitten
  3. "Bevor es zu spät ist!" – Kardinal Sarah warnt Piusbruderschaft vor Schisma
  4. Bischof Heiner Wilmer ist neuer Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz
  5. Die Deutsche Bischofskonferenz nimmt die Satzung für die künftige Synodalkonferenz an
  6. Die Kardinäle Ghirlanda und Ouellet denken gleich wie die Piusbruderschaft
  7. Die Wahl von Bischof Heiner Wilmer zum DBK-Vorsitzenden „ist ein echtes Hoffnungszeichen“
  8. Das Ende einer Amtszeit voller Streit und Spaltung
  9. Die „Synodalkonferenz“ der deutschen Funktionäre
  10. "Deutsche Kirchen" ersetzen spirituelle Dimension der Fastenzeit durch weltanschauliche Agitation
  11. Burger: „Kurzum, wie hältst Du es mit Religion und Kirche? Wie geht das mit dem Glauben?“
  12. THESE: Warum die UNO weg muss!
  13. Klinisch tot nach Herzstillstand: Hirnaktivität noch Minuten, sogar Stunden messbar
  14. Woelki: „Herr, offenbare du deinen Willen für deine Kirche, das ist der Kernsatz aller Synodalität“
  15. 'Glaube ist kein PR-Problem': US-Burger-Kette verweigert Entfernung von Bibelversen

Vatikan untersucht Rolle eines Bischofs nach Missbrauch in Sizilien

22. Jänner 2025 in Aktuelles, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Bischof und Generalvikar der Diözese Piazza Armerina stehen demnächst wegen möglichen Meineids vor Gericht


Rom (kath.net/KAP) Missbrauchsvertuschung, ein Gerichtsverfahren wegen Meineids, zahlreiche Proteste von Katholiken der sizilianischen Diözese Piazza Armerina: Nun untersucht offenbar auch der Vatikan den Fall um den beschuldigten Bischof Rosario Gisana und weitere Verantwortliche der Diözese. Wie die Tageszeitung "Giornale di Sicilia" (Dienstag) berichtete, beauftragte der Vatikan einen norditalienischen Bischof, der Mitte Jänner in der betroffenen Gemeinde Enna Befragungen durchführte. Dieser Apostolische Visitator werde seine Erkenntnisse dem Papst mitteilen.


Im Mai sollen sich Bischof Gisana und Generalvikar Vincenzo Murgano wegen möglichen Meineids vor dem weltlichen Gericht in Enna verantworten. Ihnen wird vorgeworfen, in einem anderen Gerichtsverfahren, in dem ein Priester der Diözese wegen sexueller Gewalt gegen Minderjährige zu viereinhalb Jahren Gefängnis verurteilt worden, gelogen zu haben.

In der Urteilsbegründung dieses Verfahrens hatte das Gericht Ende Juli 2024 zudem festgestellt, dass der zuständige Bischof jedwede ernsthafte Initiative zum Schutz von Minderjährigen unterlassen und sein Verhalten Missbrauch begünstigt habe. Er sei deshalb mitverantwortlich für Versuche, Missbrauch durch Geistliche zu vertuschen.

Wütende Gläubige

Bereits 2018 hatte eines der mutmaßlichen Opfer des Priesters diesen bei der Diözese angezeigt. Der Geistliche wurde anschließend versetzt - nach Diözesanangaben auch zur psychotherapeutischen Behandlung. Ein kirchliches Ermittlungsverfahren scheiterte an unklaren Zuständigkeiten, 2020 zeigte das Opfer den Priester bei der Polizei an.

Nach der Urteilsverkündung im letzten Sommer hatte es mehrere Proteste von Katholiken der Diözese gegen Bischof und Verantwortungsträger gegeben. Gläubige verließen Messen und demonstrierten vor den Kirchen mit Plakaten, unter anderem mit der Aufschrift "Ich akzeptiere keine Predigten von denen, die Missbrauch vertuschen".

Copyright 2025 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
(www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Schillerlocke 22. Jänner 2025 
 

@ChristinderWelt

Mich erschüttert, was Sie berichten. Und mich erschüttern die Vorgänge, die im Artikel über Piazza Armerina berichtet werden. Die einzige Hoffnung zur Reinigung liegt in der Wahrheit. Und deshalb ist es richtig, dass wir von solch schlimmen Dingen erfahren. Das den Opfern solcher Schandtaten geglaubt wird, ist ja für deren Heilung Voraussetzung. Welch furchtbare Vorstellung, dass jemand, belastet von solchen Greueltaten, ohne Beichte stirbt, und in solch schwerer Sünde vors Angesicht des Allerhöchsten treten muss!


1
 
 ChristinderWelt 22. Jänner 2025 
 

Missbrauch

In meiner Gemeinde wird aktuell die Grabplatte vom Grab eines ehemaligen Pfarrers entfernt und das Grab Anonymisiert. Dem Pfarrer konnte jahrelanger Missbrauch an Jungen und Mädchen nachgewiesen werden. Lange hat es gedauert und viele Zeugen vom Bistum vernommen und jetzt ist es erwiesen. Ich habe den Pfarrer noch kurz kennengelernt aber bin zum Glück von meiner Mutter aufgrund meiner Schwäche in der Schule ein Jahr rausgenommen worden so dass ich nicht mit ihm in Kontakt kam. Freundinnen haben es oft zu Hause erzählt aber die Eltern glaubten den Kindern nicht weil der Herr Pfarrer „sowas nicht macht“. Meine Freundinnen bekamen zum Teil Strafen zu Hause weil sie nur Lügen erzählen. Früher war der Herr Pfarrer über jeden Zweifel erhoben und wurde geschützt. Heute wird schon fast Zuviel aufgepasst. Erstkommunion 2024: Beichte nur sichtbar in der Kirche und eine Ordensschwester in der Nähe. 2025 keine Beichte mehr für die Erstkommunion. Firmung Beichte nur freiwilliger Basis.


4
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Bischof Heiner Wilmer ist neuer Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz
  3. Die Piusbruderschaft und ihre Einheit mit der Kirche
  4. "Bevor es zu spät ist!" – Kardinal Sarah warnt Piusbruderschaft vor Schisma
  5. Die Kardinäle Ghirlanda und Ouellet denken gleich wie die Piusbruderschaft
  6. Die Deutsche Bischofskonferenz nimmt die Satzung für die künftige Synodalkonferenz an
  7. Das Ende einer Amtszeit voller Streit und Spaltung
  8. Die Wahl von Bischof Heiner Wilmer zum DBK-Vorsitzenden „ist ein echtes Hoffnungszeichen“
  9. Deutsche Bischofskonferenz beschließt: Man will in Rom um Erlaubnis für Laienpredigt bitten
  10. Die „Synodalkonferenz“ der deutschen Funktionäre
  11. Bischof Erik Varden bei Fastenexerzitien im Vatikan: „Tausende fallen“
  12. Klinisch tot nach Herzstillstand: Hirnaktivität noch Minuten, sogar Stunden messbar
  13. „Öffnet eure Herzen“: Protestantin begeistert das Netz mit dem Rosenkranz
  14. 'Woke Left' ist die 'wütendste und exklusivste Spaltungsbewegung in der Geschichte'
  15. THESE: Warum die UNO weg muss!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz