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Papst lobt Geduld der Schweizergardisten

26. Jänner 2025 in Aktuelles, keine Lesermeinung
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Rund 30 Millionen Besucher werden zum Heiligen Jahr in Rom erwartet. Am Petersdom sorgen die Schweizergardisten in ihren farbenfrohen Uniformen für Ordnung - nicht nur während des großen katholischen Festjahrs.


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Papst Franziskus hat seiner Leibgarde für ihre Geduld und Treue gedankt. Aufgabe der Schweizergardisten sei nicht nur der Schutz des Papstes, sondern auch "die vielen Pilger aus aller Welt willkommen zu heißen, die ihn treffen möchten", sagte er vor einigen Tagen im Vatikan. "Dies erfordert Geduld, und die Gardisten haben sie! Das ist etwas sehr Schönes an ihnen: Sie wiederholen die Dinge, sie erklären. Eine sehr große Geduld. Kompliment!", sagte Franziskus vor Mitgliedern der Stiftung der Päpstlichen Schweizergarde.


Die vor 25 Jahren gegründete Stiftung fördere die Garde nicht nur mit Mitteln für moderne Ausrüstung und Infrastruktur, sondern unterstütze auch die wachsende Zahl von Familien, lobte der Papst. "Mir gefällt es, wenn Gardisten heiraten; mir gefällt, dass sie Kinder haben, dass sie eine Familie haben."

Anrufe und Besuche von ehemaligen Leibwächtern

Mit vielen seiner Leibwächter stehe er noch nach ihrer Rückkehr in die Heimat in Kontakt. "Manchmal rufen sie an und schicken etwas; wenn sie nach Rom kommen, besuchen sie mich", berichtete der Papst. "Das ist ein netter Kontakt, den ich habe." Die Schweizergardisten verdienten jede Unterstützung, "damit sie ihren wertvollen Dienst möglichst effektiv und zum Wohle aller verrichten können", so Franziskus.

Die Schweizergarde ist die älteste noch existierende Armee der Welt. Um als einer der 135 Personenschützer in der 1506 gegründeten Elite-Einheit des Vatikans zu dienen, muss man Schweizer Staatsbürger, ledig, 19 bis 30 Jahre alt, mindestens 1,74 Meter groß, von "gutem Leumund" und katholisch sein.

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