Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  2. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  3. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  4. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  5. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  6. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  7. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  8. Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz
  9. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
  10. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  11. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
  12. „Meine Lieben! Darum soll der Rosenkranz nicht vergessen auf dem Boden einer Schublade liegen“
  13. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  14. Vatikan bestätigt Sexualverbrechen des toten Ordensgründers Buela
  15. Das Houellebecq-Szenario: Wenn die politische „Mitte“ die Ränder großfüttert

Studie: Antibabypille führt zu Schrumpfung des Gehirns

13. November 2024 in Chronik, 11 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Einnahme der Antibabypille verändert die Gehirnstruktur. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie einer deutschen Neurowissenschaftlerin. Die Gehirnfunktion verschlechtere sich dadurch aber nicht automatisch, heißt es in der Untersuchung.


Berlin (kath.net/jg)
Die Einnahme der Antibabypille führt zu einer Abnahme des Gehirnvolumens und zu einer Verringerung der Verbindungen zwischen bestimmten Gehirnregionen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung der deutschen Psychologin und Neurowissenschaftlerin Carina Haller, die diese im Selbstexperiment durchgeführt hat. Dies berichtet die Zeitung Heute.

Die Schrumpfung bestimmter Gehirnareale sei nur geringfügig und bedeute nicht automatisch eine Verschlechterung oder Verbesserung der Gehirnfunktion. Vielmehr handle es sich um „eine komplexe und fein abgestimmte Reaktion des Gehirns“ auf hormonelle Schwankungen.


Nach dem Absetzen der Pille normalisierten sich die Parameter wieder, berichtet die Pharmazeutische Zeitung mit Berufung auf das Magazin Nature.

Haller hat sich über den Zeitraum von zwei Jahren insgesamt 75 Mal per Magnetresonanztomografie (MRT) untersuchen lassen. In diesem Zeitraum nahm sie drei Monate lang die Pille. Vor, während und nach dieser Zeit war sie jeweils fünf Wochen lang von Montag bis Freitag 90 Minuten im MRT.

Zusätzlich zu den Untersuchungen im MRT ließ sie die Hormonkonzentration in ihrem Blut bestimmen und füllte täglich Fragebögen über ihre Stimmung aus.

In den Zeiträumen in denen sie das Verhütungsmittel nicht verwendete, stellte Haller ebenfalls Schwankungen des Gehirnvolumens und der Konnektivität fest. Diese Veränderungen entsprachen dem Verlauf des natürlichen Menstruationszyklus.

Haller möchte ihre MRT-Untersuchungsergebnisse der Wissenschaft zur Verfügung stellen. Sie will ihre Daten mit jenen von erkrankten Patientinnen vergleichen um zu untersuchen ob es Zusammenhänge zwischen Hormonschwankungen im Gehirn und Erkrankungen gibt.

Zu den bereits bekannten möglichen Nebenwirkungen der Antibabypille zählen Übelkeit und Schwindel, Kopfschmerzen und Gewichtszunahme. Weitere mögliche Wirkungen sind temporäre Stimmungsschwankungen, Zwischenblutungen, Brustspannen und Akne.

 

Foto: Symbolbild Tabletten

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. USA: Frauen klagen Planned Parenthood wegen Druck in Richtung Abtreibung
  3. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  4. Erschütterndes Historiendrama: Netflix-Serie „Fauda“ verarbeitet den Terror des 7. Oktober
  5. Muslimische Organisation: ‚In 45 Jahren wird Frankreich wieder katholisch‘
  6. Frankreichs neue „Generation Leo“: Warum die Jugend plötzlich wieder zum Papst strömt
  7. „Er befiehlt seinen Engeln, dich zu behüten auf all deinen Wegen“ (Psalm 91)
  8. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  9. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  10. Thérèse von Lisieux und die ‚Süßigkeit‘ eines Buches über die Apokalypse
  11. Gesetzesvorschlag zum Verbot von Konversionstherapien in Nordirland ist ‚gefährlich‘
  12. 'Jesus macht alles und ich nichts'
  13. UN-Bevölkerungsfonds berichtet über das Leid der Frauen in Gaza
  14. Rosenkranzmonat Oktober steht im Zeichen des Friedens
  15. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz