Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Piusbrüder lehnen Dialog mit Rom ab und beharren auf Bischofsweihe
  2. THESE: Korrekturen vom 2. Vatikanum sind unerlässlich
  3. Der Tod der Theologie in Deutschland
  4. Erzbistum Paderborn: Hunderte Protest-E-Mails gegen ‚Harry Potter Gottesdienst‘
  5. Die Piusbruderschaft und ihre Einheit mit der Kirche
  6. Kirche im Verfall
  7. Kritik an Kanzler Merz nach Ramadan-Grüßen
  8. Warum Hausfrauen leicht heilig werden können
  9. 'Selig sind, die Schwangerschaften beenden' - US-Pastorin sorgt für Eklat
  10. Offener Brief an Kardinal Marc Ouellet
  11. Donald Trump und Keir Starmer grüßen Christen am Aschermittwoch, Merz und Van der Bellen die Muslime
  12. Mein Held des Monats: Marco Rubio – Ein Weckruf für das Abendland
  13. Früherer Bundestagsvizepräsident Kubicki: „Der ZDF-Skandal muss politische Konsequenzen haben“
  14. Zwei (renommierte und namentlich bekannte) Missbrauchsopfer „blitzen mit ihren Protesten ab“
  15. 'Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen'

Selten gezeigter uralter Papst-Thron wird derzeit im Petersdom ausgestellt

29. Oktober 2024 in Chronik, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die "Cathedra Petri" ist normalerweise im gleichnamigen Barock-Kunstwerk in der Apsis des Petersdoms verborgen - Doch eine Restaurierung gewährt seltene Einblicke


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Die sogenannte "Cathedra Petri", der Legende nach der Sitz des Apostels Petrus persönlich, wird vorübergehend im Petersdom gezeigt. Während der Abschlussmesse der Weltsynode am Sonntag mit Papst Franziskus wird der hölzerne Stuhl vor dem Baldachin über dem Hauptaltar platziert. Dort kann er bis 8. Dezember besichtigt werden, wie der Vatikan mitteilte. Schon seit Freitag ist auch der barocke Bronze-Baldachin von Gian Lorenzo Bernini (1598-1680) nach seiner achtmonatigen Restaurierung wieder ohne Baugerüst zu sehen.

Die "Cathedra Sancti Petri Apostoli" wird seit Jahrhunderten als Thron des Apostels Petrus, des ersten Stellvertreters Christi, verehrt: Der mindestens 1.150 Jahre alte hölzerne Thron ist in die "Cathedra Petri", das monumentale "Reliquiar" aus vergoldeter Bronze von Bernini in der Hauptapsis des Petersdoms integriert, so dass er normalerweise nicht zu sehen ist. Im Zuge der Restaurierung der Bernini-Kunstwerke im Petersdom zur Vorbereitung auf das Heilige Jahr 2025 wurde er erneut aus seiner barocken Umhüllung entnommen. Der schlichte Holzstuhl ist mit zwölf Elfenbeintafeln verziert, die die Arbeiten des Herkules und sechs Sternbilder darstellen.


Erste Restaurierung seit 50 Jahren

Während die Arbeiten am Baldachin bereits vollendet sind, soll die Restaurierung der "Cathedra Petri" Anfang Dezember abgeschlossen sein. Deren letzte Restaurierung fand zwischen 1969 und 1974 statt. Der Baldachin wurde erstmals seit 1758 gereinigt und aufgefrischt.

Nach wissenschaftlichen Untersuchungen war der Stuhl wahrscheinlich ein Geschenk des Frankenkönigs Karl des Kahlen an Papst Johannes VIII. im neunten Jahrhundert. Bei der Untersuchung in den 1970er Jahren wurden jedoch auch Holz-Teile aus dem 6. Jahrhundert in dem Thron entdeckt. Die Elfenbein-Tafeln datieren Forscher sogar auf das dritte bis vierte Jahrhundert.

Copyright 2024 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
(www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten

Auch Papst Franziskus hat vor kurzem diese Kathedra bereits betrachtet:


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Piusbrüder lehnen Dialog mit Rom ab und beharren auf Bischofsweihe
  4. Der Tod der Theologie in Deutschland
  5. THESE: Korrekturen vom 2. Vatikanum sind unerlässlich
  6. Offener Brief an Kardinal Marc Ouellet
  7. Kirche im Verfall
  8. Zwei (renommierte und namentlich bekannte) Missbrauchsopfer „blitzen mit ihren Protesten ab“
  9. 'Selig sind, die Schwangerschaften beenden' - US-Pastorin sorgt für Eklat
  10. Mein Held des Monats: Marco Rubio – Ein Weckruf für das Abendland
  11. Erzbistum Paderborn: Hunderte Protest-E-Mails gegen ‚Harry Potter Gottesdienst‘
  12. „In unendlicher Liebe durch das Leben geführt“
  13. Warum Hausfrauen leicht heilig werden können
  14. Donald Trump und Keir Starmer grüßen Christen am Aschermittwoch, Merz und Van der Bellen die Muslime
  15. 'Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen'

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz