Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Emeritierter Kurienkardinal Sarah: „Riten können nicht willkürlich abgeschafft werden“
  2. „Sehr geehrter Herr Erzbischof Koch, mit großer Verwunderung haben wir Ihr Statement zum CSD…“
  3. ‚Dialogpredigt‘ und ‚meditativer Tanz’ während der Messe zum Magdalenenfest in München
  4. Die Liturgie: das Gebet der Kirche und Atem des Geistes
  5. Erschütterndes Beispiel für die Kultur des Todes: Seniorin wurde gegen ihren Willen euthanasiert
  6. Leihmutter soll gezwungen werden, das Leben des herzkranken Babys zu beenden!
  7. BILD-Kommentatorin Ruhs fordert „Festung Europa“: „Es geht nicht mehr anders“
  8. Fulda: Werbung für Christopher Street Day mit dem heiligen Bonifatius
  9. Kardinal Burke ruft zu Einsatz für Ehe und Familie auf – bis zum Martyrium
  10. 'Du hast mir den Weg nach Ars gezeigt; ich werde Dir den Weg zum Himmel zeigen'
  11. IRRE! - Moskauer Patriarch Kyrill legitimiert nun auch Atombombe
  12. Influencerin bezeichnet Trans-Politiker als Mann: zu zwei Jahren Hausarrest verurteilt
  13. Frust beim Klima-Kleber-Jesuiten
  14. „Größer als [australischer] Football: Die unstoppbare Wiederbelebung des Glaubens“
  15. Mladifest in Medjugorje endet mit Sendung in alle Welt

„Ich habe nichts von der Messe...“

22. Oktober 2024 in Spirituelles, 12 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Father Mike Schmitz spricht über einen Gedanken, mit dem viele Messbesucher kämpfen – und über eine komplett neue Perspektive. Von Petra Knapp.


Saint Paul (kath.net) „Ich verstehe, dass die Messe wichtig ist, aber sie bringt mir einfach nichts.“ Diesen Satz hat der bekannte amerikanische Priester Mike Schmitz schon unzählige Male gehört – so oft, dass er jetzt ein eigenes Video dazu gemacht hat.

„Wenn ich mit einer Gruppe von Leuten zusammen bin, sage ich oft: ,Hey, hebt eure Hand, wenn ihr das schon einmal gesagt oder jemanden sagen gehört habt: ,Ich habe nichts von der Messe…‘, und es sind so 100 Prozent, also jeder hat das schon mal gesagt oder jemanden sagen gehört…“

Häufig werde Menschen dann der Tipp gegeben „Du kriegst das heraus, was du hineingesteckt hast“, und ihnen werde geraten: „Bereite dich auf die Messe vor, lies die Lesungen etcetera…“ „Das ist nicht falsch“, erklärt Schmitz, der selbst Menschen unter anderem ermutigt, in die Messfeier ein Notizbuch mitzunehmen, weil der Herr oft zu uns durch sein Wort spricht.


Aber dennoch gehe der hilfreiche Tipp „am Kern dessen vorbei, was die Messe ist“, ist Schmitz überzeugt. Denn: „Das Herzstück der Messe ist die Anbetung. Wir denken, es geht um uns. Hier ist die Neuigkeit: Du bist nicht hingegangen, um etwas zu bekommen!“, erklärt der Priester. Natürlich bekomme man das Wort Gottes und die Eucharistie. „Aber das Herz der Messe ist Anbetung.“

In einem anderen Vortrag, den er auf der SEEK24 gehalten hat, betont Schmitz, dass die Feier der Eucharistie genau das sei, was Gott sich von uns am Sonntag wünsche – was nicht bedeute, dass es sich für uns als ein Highlight anfühle. Er verglich dies mit einem Geschenk, das wir jemandem machen. Der Priester beschrieb eine Episode in seiner Familie, wo er und seine Geschwister ihre Mutter gefragt hätten, was sie sich zum Geburtstag wünsche.

Nach kurzem Nachdenken meinte sie lächelnd, es wäre ein tolles Geschenk, wenn alle Kinder das ganze Haus putzen könnten. Ihnen sei das nicht als cooles Geschenk erschienen und so hätte ihre Mutter einen weiteren Wunsch geäußert – sie sollten einen ganzen Nachmittag nicht streiten! Auch das wirkte für sie nicht einladend, und schließlich ließen Father Mike und seine Geschwister sich andere Geschenke einfallen, die ihnen selbst toll vorkamen.

Ihre Mutter habe sich gefreut, erinnert er sich heute noch daran. „Aber es war nicht das, was sie sich gewünscht hat!“ Ebenso sei es mit der Messfeier. Unsere Teilnahme sei genau das, was sich Gott von uns wünsche – selbst wenn es sich für uns nicht immer wunderbar anfühle.

Es sei jenes Geschenk, das wir Gott machen können. „Die Messe ist Anbetung, und bei der Anbetung geht es nicht darum, was ich bekommen kann, bei der Anbetung geht es darum, was ich geben kann. Wir können unseren Herrn in der Eucharistie und in der Gemeinschaft und im Wort empfangen, aber wir sind da, um zu geben, wir sind da, um unsere Gebete, unsere Herzen und alles mit dem dienenden Priester zu vereinen, der das große Opfer des Sohnes für den Vater in der Kraft des Heiligen Geistes darbringt – das ist das Herz der Messe, dieses Opfer.“

 

 

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. Edith Stein – Ave, Crux, spes unica
  3. „Sehr geehrter Herr Erzbischof Koch, mit großer Verwunderung haben wir Ihr Statement zum CSD…“
  4. Leihmutter soll gezwungen werden, das Leben des herzkranken Babys zu beenden!
  5. ‚Dialogpredigt‘ und ‚meditativer Tanz’ während der Messe zum Magdalenenfest in München
  6. Emeritierter Kurienkardinal Sarah: „Riten können nicht willkürlich abgeschafft werden“
  7. Fulda: Werbung für Christopher Street Day mit dem heiligen Bonifatius
  8. Heute, nicht morgen! Der heilige Expeditus – Patron gegen das Aufschieben
  9. „Größer als [australischer] Football: Die unstoppbare Wiederbelebung des Glaubens“
  10. Erschütterndes Beispiel für die Kultur des Todes: Seniorin wurde gegen ihren Willen euthanasiert
  11. 'Du hast mir den Weg nach Ars gezeigt; ich werde Dir den Weg zum Himmel zeigen'
  12. IRRE! - Moskauer Patriarch Kyrill legitimiert nun auch Atombombe
  13. Karoline Preisler: Islamismus ist die größte Gefahr für Deutschland
  14. Die neue Weltjugendtag-Hymne wurde in Seoul vorgestellt
  15. Kardinal Burke ruft zu Einsatz für Ehe und Familie auf – bis zum Martyrium

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz