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Bischof an Jugend: "Licht des neuen Afrikas liegt in euch"

20. September 2026 in Jugend, keine Lesermeinung
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Großer Abschlussgottesdienst beendet erste "Westafrikanische Jugendtage" in Ghanas Hauptstadt Accra


Accra/Rom (kath.net/KAP) Die Jugend Westafrikas soll ihren Glauben und ihre Fähigkeiten einsetzen, um ein starkes, vereintes und verantwortungsvolles Afrika mitzugestalten. Dazu hat der Präsident der Regionalen katholischen Bischofskonferenz von Westafrika, Bischof Alexis Youlo Touabli, beim Abschlussgottesdienst der ersten "Westafrikanischen Jugendtage" in Ghanas Hauptstadt Accra aufgerufen. "Das Licht des neuen Afrikas liegt in euch", wandte sich Touabli laut Berichten der Online-Portale "Vatican News" und "Aciafrica" am Wochenende an die mehr als 3.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 16 Staaten.


Der Diözesanbischof von San Pedro in der Elfenbeinküste bezeichnete die fünftägige Zusammenkunft als ein Zeichen der Verbundenheit über nationale, kulturelle und sprachliche Grenzen hinweg. Er ermutigte zu gesellschaftlicher Gestaltung und zeigte sich zuversichtlich, dass Afrika auch international mehr Anerkennung erfahren werde.

Die Jugendtage fanden von 7. bis 12. September unter dem Motto "Fasst Mut: Junge Katholiken, Akteure und Förderer von Frieden und Hoffnung in Westafrika" statt. In einer Videobotschaft wandte sich auch Papst Leo XIV. an die jungen Katholiken in Westafrika und rief sie auf, angesichts von Kriegen, Konflikten und gesellschaftlichen Unsicherheiten Hoffnung, Liebe und Frieden zu bezeugen. Die Jugendlichen dürften sich trotz der Schwierigkeiten nicht als "verlorene Generation" verstehen, so der Papst. Vielmehr seien sie "das Heute Gottes, das Heute der Kirche".

Der Präsident der Ghanaischen Bischofskonferenz, Bischof Matthew Kwasi Gyamfi, wies darauf hin, dass die Aufgabe der Jugendlichen mit dem Ende der Tage in Accra erst beginne. Während der Woche hatten sich die Teilnehmer neben Glaubensfragen auch mit Evangelisierung, dem Umgang mit sozialen Netzwerken sowie der Prävention von Gewalt und der Förderung des Friedens beschäftigt.

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