Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst an Piusbrüder: 'Kehren Sie um!
  2. Bevorstehende „illegale Bischofsweihen für die Piusbruderschaft“ „ein schwerer schismatischer Akt“
  3. Papst: „Ich brauche Ihre Unterstützung – eine starke, ausdrückliche und öffentliche Unterstützung“
  4. Konsistorium: Kardinäle benennen aktuelle Probleme, z.b. Meinung, das Leben habe keinen Sinn
  5. GRÜN-Politikerin möchte das Töten von zwölf ungeborenen Kindern finanzieren
  6. "Der priesterliche Weg ist kein Weg irdischer Herrlichkeit, sondern ein Weg des Kreuzes"
  7. „Man kann die priesterlichen Vollmachten nicht beliebig aufteilen und funktionalistisch outsourcen“
  8. Papst ernennt Sr. Alessandra Smerilli zur Präfektin des Entwicklungsdikasteriums
  9. Mehr Klarheit mit jeder Absage aus Rom
  10. Petrus und Paulus: Die Einheit der Kirche wächst aus der Verschiedenheit
  11. Leo XIV: „Die Autorität des Primats liegt bei demjenigen, der zuhört und nur deshalb führt“
  12. WM-Public-Viewing in katholischer KIRCHE - (K)eine gute Idee?
  13. US-Bischof Barron: „Erzbischof Paglia bestätigte die schlimmsten Befürchtungen vieler von uns“
  14. Vorläufige Dialogpause zwischen der „Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa“ und dem Vatikan
  15. Nach Feier mit Erzbischof Lackner werden Karabiner von Schützenkompanien beschlagnahmt

Hopeless?

10. Oktober 2024 in Spirituelles, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Father Mike Schmitz: Wie Verzweiflung sich in Hoffnung verwandelt. „Ich sehe keinen Ausweg, aber ich weiß, dass ich dem Herrn vertraue.“ Von Petra Knapp.


Duluth (kath.net / pk) „Ich sehe keinen Weg mehr...“ Diese Worte kommen uns manchmal über die Lippen, wenn wir uns verzweifelt fühlen. Der amerikanische Priester Father Mike Schmitz stellt sich in einem neuen Video dem herausfordernden Thema „Hopeless?“ – „Hoffnungslos?“ Natürlich gebe es eine Verzweiflung, die aus einer schwerwiegenden Depression herkomme und wo medizinische und psychologische Begleitung nötig sei, stellt er zunächst klar.

Es gibt aber auch eine Verzweiflung, die nicht krankheitsbedingt ist, und die sich zutiefst gründet in einer zu engen Perspektive unseres Lebens. „Verzweiflung kann bedeuten, dass ich mich hilflos fühle“, erklärt Schmitz. „Ich schaue auf mein Leben – und ich denke, dass ich nichts tun kann. Ich bin ohnmächtig, alles ist egal…“ Kurz ausgedrückt: „Ich habe alles ausprobiert, und nichts hat geholfen“ oder „Egal was ich tue, es macht ohnehin keinen Unterschied.“  


Schmitz zitierte den heiligen Paulus mit einem ungewöhnlichen Wort. „Seid fröhlich in der Hoffnung!“ (Röm 12) und lädt ein, dieses Wort ernst zu nehmen. „Hoffnung ist das Mittel gegen die Verzweiflung“, erklärt er. Hoffnung sei jedoch „nicht nur eine Art vager Wunschtraum“, dass Dinge einfach irgendwann wieder besser werden.

„Hoffnung ist ein Vertrauen in eine Person, das in die Zukunft hineinreicht“, formuliert Schmitz. „Hoffnung ist Glauben, der in die Zukunft hineinreicht.“ Wer hoffe, der vertraue Gott und könne sagen: „Ich sehe keinen Ausweg, aber was ich weiß, ist, dass ich dem Herrn vertraue, dass Gott real ist, dass Gott hier ist, dass er gut ist. Und er wird da sein, wo ich gerade bin.“  

Schmitz erklärt auch den Unterschied zwischen Optimismus und Hoffnung. „Optimismus heißt: Ich bin mir ziemlich sicher, dass es besser wird. Hoffnung bedeutet: Auch wenn es nicht besser wird, vertraue ich darauf, dass Er bei mir sein wird.“

Beim Gefühl der Hilflosigkeit rät Schmitz dazu, aktiv zu werden und gegen die Stimme in seinem Kopf aufzustehen. „Die Stimme in dir sagt: Nichts was du tust, bringt etwas, nichts zählt…“ Die Hoffnung zu wählen bedeute, „sich zum Handeln zu entscheiden“, es bedeute manchmal einfach nur, „dass ich mich entscheide, das Bett zu verlassen“. Dies sei kein unbedeutender Schritt, sondern ein „Sieg“.

Wichtig sei, dass den Charakter Gottes zu kennen „dass ist weiß, wer Er ist, dass er Gott ist, Gott in der Vergangenheit und auch jetzt und dass er Gott in der Zukunft ist“. Es gebe im Letzten keinen besseren Weg, die Verzweiflung zu bekämpfen, „als seine Zerbrochenheit zu Jesus zu bringen“, appelliert Schmitz. „Die Beichte ist ein Ort der Barmherzigkeit, ein Ort des Sieges, ein Ort der Hoffnung.“


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - REISE AUSGEBUCHT
  2. „Man kann die priesterlichen Vollmachten nicht beliebig aufteilen und funktionalistisch outsourcen“
  3. Papst an Piusbrüder: 'Kehren Sie um!
  4. Bevorstehende „illegale Bischofsweihen für die Piusbruderschaft“ „ein schwerer schismatischer Akt“
  5. US-Bischof Barron: „Erzbischof Paglia bestätigte die schlimmsten Befürchtungen vieler von uns“
  6. Ehemalige Hamas-Geisel deckt die Lügen der UN-Sonderberichterstatterin auf!
  7. "Der priesterliche Weg ist kein Weg irdischer Herrlichkeit, sondern ein Weg des Kreuzes"
  8. Mehr Klarheit mit jeder Absage aus Rom
  9. Papst: „Ich brauche Ihre Unterstützung – eine starke, ausdrückliche und öffentliche Unterstützung“
  10. Vorläufige Dialogpause zwischen der „Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa“ und dem Vatikan
  11. GRÜN-Politikerin möchte das Töten von zwölf ungeborenen Kindern finanzieren
  12. Konsistorium: Kardinäle benennen aktuelle Probleme, z.b. Meinung, das Leben habe keinen Sinn
  13. Nach Feier mit Erzbischof Lackner werden Karabiner von Schützenkompanien beschlagnahmt
  14. Ehemalige Äbtissin wehrt sich gerichtlich gegen Rauswurf
  15. Dokumentation zeigt die Islamisierung Birminghams

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz