Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  2. IRRE! – „LifeSiteNews“ postet Papst-Bild mit Henkerstrick auf X
  3. BREAKING NEWS - Der Papst hat Lungen-Krebs!
  4. 'Wenn du deinen Apparat kulturell gegen dich hast, bist du der ärmste Hund als Bischof.'
  5. Kardinal Marx meint: "Die Kirche ist kein sinkendes Schiff, sie wird nur umgebaut"
  6. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  7. Was auch immer Synodalität sein soll
  8. Halbierung der Pfarren und Schließung Dutzender Kirchen
  9. Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah
  10. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  11. Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
  12. „Warum bin ich Christ“
  13. Was eine Messe wiegt
  14. Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender
  15. Papst ernennt Petersdom Nachfolger von Kardinal Gambetti

China erkennt 95-jährigen Untergrundbischof an

1. September 2024 in Weltkirche, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Vatikan sieht Schritt Pekings als ein positives Ergebnis des umstrittenen Dialogs zwischen dem Heiligen Stuhl und der chinesischen Regierung


Vatikanstadt/Peking (kath.net/KAP) Chinas Regierung hat am Dienstag den katholischen Bischof Melchior Shi Hongzhen (95) offiziell als Leiter der katholischen Diözese Tianjin anerkannt. Der Heilige Stuhl nehme diesen Vorgang mit Befriedigung zur Kenntnis, heißt es in einer Mitteilung des Vatikans. Die Maßnahme sei ein positives Ergebnis des seit Jahren bestehenden Dialogs zwischen dem Heiligen Stuhl und der chinesischen Regierung.

Seit 2018 regelt ein vorläufiges Geheimabkommen zwischen Vatikan und Peking die Ernennung von katholischen Bischöfen in China. Diese muss grundsätzlich im Einvernehmen zwischen Volksrepublik und Heiligem Stuhl geschehen. Die chinesische Seite hat sich allerdings nicht immer daran gehalten. Das Abkommen wurde bereits zweimal verlängert, im Herbst soll dies erneut geschehen.


Die katholische Kirche in China besteht in Form der "Patriotischen Vereinigung", die unter starkem Einfluss der Kommunistischen Partei steht, und einer sogenannten Untergrundkirche, die Verfolgung ausgesetzt ist. Kritiker des Abkommens bemängeln, dass es die Lage der Untergrundkatholiken nicht verbessere - im Gegenteil. Papst Franziskus selbst schickt immer wieder Signale der Wertschätzung nach China, deutet auch seine Reisebereitschaft an.

Bischof unter Hausarrest

Möglicherweise war die am Dienstag erfolgte Anerkennung des 95-jährigen Bischofs, der jahrelang unter Hausarrest lebte, ein Ergebnis der vielen Annäherungsversuche des Vatikans. Shi Hongzhen ist eigentlich seit 2019 Bischof der Diözese Tianjin mit etwa 56.000 Katholiken, unterstützte schon zuvor knapp 40 Jahre lang als sogenannter Koadjutor-Bischof seinen Vorgänger in der Diözesanleitung.

Nach dessen Tod 2019 forderte Peking laut Medienberichten Shi Hongzhens Übertritt zur Patriotischen Vereinigung, um von seinem Nachfolgerecht als Bischof Gebrauch machen zu können. Der 1982 heimlich von einem Untergrundbischof geweihte Geistliche verweigerte dies. 2022 besuchte eine Vatikan-Delegation die Diözese Tianjin für Gespräche mit Regierungsvertretern. Dabei traf sie auch den nun anerkannten Untergrundbischof.

Copyright 2024 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
 (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Papst ernennt Petersdom Nachfolger von Kardinal Gambetti
  3. Präsident der Rabbinerkonferenz: Druck auf Juden in Europa steigt
  4. Wien: Über 3.000 Teilnehmende beim "Marsch fürs Leben"
  5. Frankreich: Jugendliche schänden Kirche und feiern islamistischen Rap-Song
  6. 'Wenn du deinen Apparat kulturell gegen dich hast, bist du der ärmste Hund als Bischof.'
  7. Über 3000 Teilnehmer beim Marsch fürs Leben in Wien 2026
  8. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  9. Wie die Geschichte von Baby Miran ungeborene Kinder rettete
  10. Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah
  11. Aktionäre fordern FedEx auf, den Versand von Abtreibungspillen einzustellen
  12. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  13. Israel: Vikariat ruft drei Jahre nach 7. Oktober zu Versöhnung auf
  14. Georgien: Kirchen- und Staatsoberhaupt bekräftigen christliche Wurzeln
  15. Der Beginn eines neuen Kapitels im Vatikan?

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz