Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
  2. „Drohende Worte von Kardinal Roche: Besucht nicht die überlieferte lateinische Messe!“
  3. Bischof Wilmer: "Wir wollen keinen deutschen Sonderweg"
  4. Am Grab des Petrus – Die diesjährige Romwallfahrt Ad Petri Sedem
  5. Wie wird das „pro multis“ im neuen Messbuch übersetzt werden?
  6. „Brot für die Vögel?“ – Können Protestanten zur Hl. Kommunion zugelassen werden?
  7. Steigende Zahl erwachsener Taufbewerber in ostdeutschen Städten, aber...
  8. Bätzing gegen Papst Leo
  9. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  10. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  11. Kardinal Fernández räumt geringes Interesse an seinem Dokument über Mission ein
  12. Priester spendete bei Zugunglück in Spanien die Generalabsolution, tröstete Opfer und Angehörige
  13. Revision des Messbuchs geht in nächste Phase - Erprobung 2027 geplant
  14. „Wir werden erwartet“
  15. Nach Christus-Verhöhnung: CDU-Politikerin Bosbach legt Beschwerde gegen Jan Böhmermann ein

Olympisches Komitee verbietet Top-Surfer Christus-Figur auf Surfbrett

31. Juli 2024 in Chronik, 12 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Olympia misst mit zweierlei Maß: Der christliche Glaube wird offiziell in den Schmutz gezogen, während man „religiöse Neutralität“ von den Teilnehmern einfordert.


Rio de Janeiro (kath.net / pk) Eine Verspottung des Letzten Abendmahls als Drag-Queen-Party wird als religiös neutral eingestuft, eine Jesus-Figur auf dem Surfbrett jedoch nicht: Das Olympische Komitee misst mit zweierlei Maß, zeigte sich schon Wochen vor der skandalösen Eröffnung.

Rund zwei Wochen vor Beginn der Olympischen Spiele in Paris wurde der  brasilianische Surfer Joao Chianca ermahnt, er möge das Bild der weltberühmten Christus-Figur in Rio de Janeiro von seinem Surfbrett  entfernen – ansonsten drohte ihm ein Ausschluss von den Olympischen Spielen.


Der 23-jährige Weltklasse-Surfer postete die Story zunächst auf Instagram, wo er erzählte, er dürfe die Jesus-Figur nicht auf seinem Surfbrett haben, weil sie eine „religiöse Figur“ sei, während die Olympischen Spiele strikte Regeln hätten und beanspruchten, völlig neutral zu sein. Chianca löschte den Post später und entfernte das Jesus-Bild.

Als zwei Wochen später bei der Eröffnung der Spiele ein explizit christliches Thema aufgegriffen und blasphemisch verzerrt wurde, schien das Olympische Komitee plötzlich die eigenen Regeln außer Kraft gesetzt zu haben.

„Sie verletzten die eigenen Vorschriften“, posteten User in den sozialen Medien. „Bei den Olympischen Spielen in Paris ist es nur in Ordnung, Christus zu beschimpfen, aber nicht, ihn bekannt zu machen“, schrieb ein anderer. Spannend: Beide Stories, in denen der christliche Glaube ganz offen diskriminiert wurde, blieben in den großen Medien bestenfalls eine Fußnote.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Vatikan warnt vor ‚Extremismus‘ und ‚Spaltung‘ durch Knien beim Kommunionempfang
  3. Priester spendete bei Zugunglück in Spanien die Generalabsolution, tröstete Opfer und Angehörige
  4. „Die ‚Irish Times‘ hat den 3293. Artikel von jemandem veröffentlicht, der nicht mehr zur Messe geht“
  5. Ulf Poschardt warnt vor Islamismus: Erst sind die Synagogen dran, dann die Christen
  6. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  7. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  8. Papst Leo beantragte Briefwahl-Unterlagen für die Midterms - Papst hat tatsächlich gewählt!
  9. „Mit der Unterstützung meiner Schwiegereltern verließ ich eine nicht-sakramentale Beziehung“
  10. Erzbischof von Vilnius als CCEE-Präsident wiedergewählt
  11. Steigende Zahl erwachsener Taufbewerber in ostdeutschen Städten, aber...
  12. „Drohende Worte von Kardinal Roche: Besucht nicht die überlieferte lateinische Messe!“
  13. Am Grab des Petrus – Die diesjährige Romwallfahrt Ad Petri Sedem
  14. 'Junge Menschen sehnen sich danach, mit etwas Zeitlosem verbunden zu sein'
  15. Junge finnische Katholiken präsentieren ihr Bistum – YouTube-Video geht viral

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz