Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst Leo XIV. geht auf Distanz zu Kardinal Marx und seinen geplanten Homo-Segnungen
  2. Marx erlaubt Segnung homosexueller Paare
  3. Marx ärgert sich über die "Reaktionären" und "Stimmungsmache"
  4. Kardinal Marx und das öffentlich gewordene Geheimdekret
  5. US-Moderator Sean Hannity hat die katholische Kirche verlassen.
  6. Diplomatischer Coup: US-Präsident Trump verhindert Hinrichtung von acht Frauen im Iran
  7. „Gott und sein Gesetz sind wichtiger als menschliche Vereinbarungen und Macht“
  8. Bischof der Herzen – Walter Mixa wurde 85
  9. Leo XIV. über Papst Franziskus: Ein großes Geschenk für die Welt
  10. ‚Augustiner für den Frieden‘ – Der spätere Leo XIV. bei einer Friedensdemonstration in Rom 1983
  11. Erst Gerichtssaal, dann Preisverleihung: Weronika Krawczyk erhält Opoka-Preis „Auf Fels gebaut“
  12. Pater Karl Wallner warnt vor Naivität: 'Politischer Islam hat bei uns keinen Platz'
  13. Israel: Haftstrafe für zwei Soldaten nach schwerem Vandalismus an Kruzifix
  14. Trotz Konflikt mit dem Papst - Trump genießt jetzt Rekordzustimmung bei US-Katholiken
  15. Die Messe in der außerordentlichen Form kehrt nach Santa Maria Maggiore/Rom zurück

Wie eine Pfarrreform wirklich klappt - Eucharistie, Anbetung und Jesus!

4. August 2024 in Spirituelles, 7 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Und wie man das 10-Jahresprogramm des Hl. Pfarrers von Ars auch heute umsetzen kann - Gedanken von Roland Noé


Ars (kath.net/rn)
Es ist der 9. Februar 1818, irgendwo im Saônetal. Ein gewisser Johannes Maria Vianny ist auf dem Weg nach Ars, ein unscheinbares Dorf in der Nähe von Lyon. „Hier scheint wirklich die Welt zu Ende zu sein!’, seufzt Mutter Bibost, eine Begleiterin, die ihm beim Übersiedeln hilft. Kurz vor Ars haben sie sich verirrt und wissen nicht mehr weiter. Da treffen sie einen kleinen Junge, Antoine Givre, der ihnen den Weg nach Ars zeigt. „Du hast mir den Weg nach Ars gezeigt, ich werde Dir den Weg in den Himmel zeigen“, dankt ihm Vianny. Viele Jahre später stirbt Antoine Givre - nur wenige Tage nach dem Tod des Hl. Johannes Maria Vianney als erster Bewohner der Pfarre.


Die Kirche in Ars ist lange ohne Beter gewesen, der Altar ist ohne Schmuck. Das ewige Licht ist erloschen, doch das Allerheiligste ist noch da. Johannes-Maria wirft sich auf die Stufen nieder und verweilt lange im Gebet. Er hat sofort erkannt, was seine erste Pflicht als Pfarrer ist, um das Pfarrleben wieder zum Erblühen zu bringen. Es dauerte zehn Jahre, bis sich das Dorf wirklich bekehrt hat und Johannes Maria Vianney selbst sagen konnte: „Ars ist nicht mehr Ars“. In der Zeit betete und fastete der Heilige, verbrachte unzählige Stunden der Anbetung in der Kirche. Dazu kamen Angriffe auf seine Person und vieles mehr.

Johannes Maria Vianney hatte von Anfang an auf die richtige Karte gesetzt: Die Hl. Eucharistie und die Anbetung. Dadurch kam die Verwandlung der Pfarre, dadurch wurden auch unzählige Menschen angelockt. Das Heilige lockt die Menschen. Mit synodalen Stuhlkreisen, unendliche Diskussionsrunden, Regenbogenfahnen und sonstigen Klamauk lockt man keinen Hund mehr in die Kirche. Vielmehr gilt: Die Anbetung und Jesus Christus machen eine Pfarre attraktiv.

Ist das auch heute noch möglich? Natürlich, man braucht aber einen langen Atem. Freunde von uns haben jetzt in einer österreichischen Pfarre dem Pfarrer vorgeschlagen, jede Woche mit einer eucharistischen Anbetung zu starten. Jeden Freitag wollen sie sich für mehrere Stunden in der Kirche versammeln. Der Pfarrer freute sich über das Vorhaben. In Deutschland gibt es jetzt Eucharistische Kongresse. Auch in anderen Pfarren wurden in den letzten Jahren Eucharistiche Anbetungen gestartet, in manchen Pfarren gibt es 24-Stunden-Anbetung für sämtliche 7 Tage in der Woche. Nur Mut! Keine dieser Stunden ist verloren. Ermutigen wir unsere Pfarrer, falls es noch keine Anbetung geben sollte. Starten wir eine wirklich Reform der Kirche, die den Namen verdient und die auf das einzige setzt, was zählt: Jesus Christus!


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Papst Leo XIV. geht auf Distanz zu Kardinal Marx und seinen geplanten Homo-Segnungen
  3. Christus, das Licht der Jugend und der Familien
  4. Marx erlaubt Segnung homosexueller Paare
  5. Kardinal Marx und das öffentlich gewordene Geheimdekret
  6. Marx ärgert sich über die "Reaktionären" und "Stimmungsmache"
  7. Keine Bistums-Erlaubnis für Afrika-Madonna in der Gebetsstätte Marienfried
  8. Diplomatischer Coup: US-Präsident Trump verhindert Hinrichtung von acht Frauen im Iran
  9. "Einfach viel unverschämter vom persönlichen Glauben erzählen"
  10. US-Moderator Sean Hannity hat die katholische Kirche verlassen.
  11. Pater Karl Wallner warnt vor Naivität: 'Politischer Islam hat bei uns keinen Platz'
  12. Israel: Haftstrafe für zwei Soldaten nach schwerem Vandalismus an Kruzifix
  13. Bischof der Herzen – Walter Mixa wurde 85
  14. Das Vermächtnis eines Sterbenden
  15. Trotz Konflikt mit dem Papst - Trump genießt jetzt Rekordzustimmung bei US-Katholiken

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz