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US-Evangelikale rufen nach Attentat auf Trump zu Gebeten auf

15. Juli 2024 in Aktuelles, 4 Lesermeinungen
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Der evangelikale Prediger Franklin Graham dankte auf der Plattform X Gott dafür, dass Donald Trump noch am Leben sei und teilte ein Foto des verletzten Ex-Präsidenten kurz nach dem Attentat.


Washington (kath.net/KAP) Nach dem Attentatsversuch auf den ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump haben religiöse Führer in den USA zum Gebet aufgerufen. Der evangelikale Prediger Franklin Graham dankte auf der Plattform X Gott dafür, dass Donald Trump noch am Leben sei und teilte ein Foto des verletzten Ex-Präsidenten kurz nach dem Attentat. "Wir beten auch für die anderen Verletzten der heutigen Kundgebung und die Familie des Menschen, der getötet wurde."

Dem Nachrichtensender Fox News sagte der Präsident der einflussreichen Billy Graham Evangelistic Association außerdem, es sei "offensichtlich, dass Gottes schützende Hand über ihm lag". Graham gehörte lange Zeit zu den lautstarken öffentlichen Unterstützern Trumps aus dem evangelikalen Lager. Nach den für die Republikaner wenig erfolgreichen Halbzeitwahlen 2022 hatte er jedoch zunächst angekündigt, sich aus dem Nominierungsverfahren für den republikanischen Präsidentschaftskandidaten 2024 heraushalten und damit Trump die Unterstützung versagt.


Fast schon ein Märtyrer

Bei Fox News rückte Graham Trump in die Nähe eines Märtyrers. Er kämpfe mit allem, was er habe, für Amerika - "und nun hat er dafür auch geblutet". Das habe den ehemaligen Präsidenten jedoch nicht davon abgehalten, auch seine Anhänger weiterhin zum Kampf für Amerika aufzurufen, so Graham.

Ähnlich äußerte sich der Pastor der First Baptist Megachurch in Dallas, Robert Jeffress. "Der Mordversuch auf Präsident Donald Trump ist Beweis für die Wirklichkeit des Bösen in der Welt", so der texanische Prediger auf X. "Wir danken Gott, dass er das Leben dieses mutigen Anführers, der ein Krieger für die Wahrheit und Freund der Christen überall ist, geschützt hat."

Bei einem Wahlkampfauftritt in Butler (Pennsylvania) gab es am Samstagabend Schüsse auf Trump. Er selbst wurde am Ohr getroffen und von Personenschützern in Sicherheit gebracht. Inzwischen teilte er mit, es gehe ihm gut. Ein Zuschauer wurde getötet, zwei weitere schwer verletzt. Der mutmaßliche Schütze wurde von Sicherheitskräften erschossen. Die US-Behörden identifizierten ihn als Thomas Matthew Crooks. Über die Motive des 20-jährigen weißen US-Bürgers ist bisher nichts bekannt.

Copyright 2024 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
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