Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  2. IRRE! – „LifeSiteNews“ postet Papst-Bild mit Henkerstrick auf X
  3. 'Wenn du deinen Apparat kulturell gegen dich hast, bist du der ärmste Hund als Bischof.'
  4. BREAKING NEWS - Der Papst hat Lungen-Krebs!
  5. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens
  6. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  7. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  8. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
  9. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  10. Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah
  11. Was auch immer Synodalität sein soll
  12. Wir können NICHT schweigen!
  13. Halbierung der Pfarren und Schließung Dutzender Kirchen
  14. Kardinal Marx meint: "Die Kirche ist kein sinkendes Schiff, sie wird nur umgebaut"
  15. Der „Hirt des Hermas“: Als ein frühchristliches Erbauungsbuch hoch im Kurs stand

Diözese Linz teilt mit: Umstrittene Marienfigur bleibt bis 16. Juli im Linzer Dom

4. Juli 2024 in Österreich, 17 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


"Künstlerin" Esther Strauß, die Schafferin der Skulptur, verbreitet wirre Thesen im Zusammenhang mit der "Köpfung" und bekommt dafür sogar im linken "Standard" deutlichen Widerspruch


Linz (kath.net)
Die umstrittene Marienfigur wird bis zum 16. Juli weiterhin im Linzer Mariendom bleiben. Dies hat eine Sprecherin der Diözese Linz am Mittwoch gegenüber kath.net bestätigt. "Die Skulptur bleibt bis zum geplanten Ende der Ausstellungsdauer (16. Juli 2024) im Kunstraum des Mariendoms, kann aber nicht besichtigt werden. Die Türen sind geschlossen, das Licht ist abgedreht." Auf die kath.net-Frage, warum die Figur nicht aus dem Dom trotz des vielen Widerspruchs entfernt werde, teilte die Sprecherin mit: "Widerspruch bedeutet nicht, dass die angesprochenen Themen unwichtig sind. Die Diskussionen darüber werden weitergeführt."


Inzwischen hat die "Künstlerin" Esther Strauß, die die Figur erschaffen hat, in einem "Standard"-Interview mit wirren Thesen die "Köpfung" der Statue - der Kopf wurde offenbar abgesägt - im Zusammenhang mit einer "hohen patriarchalen Gewaltbereitschaft" gebracht. Dafür spreche laut Strauß auch die hohe Femizidrate in Österreich. Selbst die linke "Standard"-Leserschaft hält diese These für abenteuerlich. "Was hat das mit Patriarchat zu tun?  Seit wann handeln Frauen im Religiösen weniger energisch? Könnte mir da locker ein paar verkleidete Nonnen vorstellen, die voll Wut das Kunstwerk beschädigen", schreibt ein Leser. Ein anderer meint: "Wieso wird prinzipiell davon ausgegangen, dass ein Mann der Täter ist?" Antwort eines anderen Lesers: "...weil das ganz offensichtlich viel besser in das Weltbild der Künstlerin passt..." Und noch ein Leser im "Standard" stellt fest: "Der Zirkelschluß zu den Frauenmorden der letzten Zeit ist schon sehr herbeigezwungen."

Kardinal Gerhard Müller, emeritierter Präfekt der Glaubenskongregation, hatte auf kath.net-Presseanfrage zu der gebärenden Marienstatue mit einer ausführlichen Stellungnahme reagiert und u.a. festgestellt: "Eine Kritik an der Umkehrung christlicher Kunst als Mittel der Frömmigkeit zu einer Werbung für feministische Ideologie unter Verletzung des natürlichen Schamgefühl kann nicht pseudoaufgeklärt mit dem Vorwurf der Prüderie oder pseudotheologisch als Ausfluss einer ultrakonservativen Gesinnung gekontert werden." Siehe Link.

Kontakt Bischof Scheuer


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Erzbischof Randazzo: Synodalität kein Grund, Elemente der kirchlichen Tradition zu verwerfen
  3. Der „Hirt des Hermas“: Als ein frühchristliches Erbauungsbuch hoch im Kurs stand
  4. 'Tatsächlich Gott'
  5. Wir können NICHT schweigen!
  6. Marco Rubio in Athen: Ein Aufruf zur Rückbesinnung auf die christlich-abendländischen Wurzeln
  7. „Ceresanis reale Eschatologie zum Jubiläum 2033 spricht in dieser Form des Romans…“
  8. Studium zwischen Verstand, Erinnerung und Glauben. Das Herz der Wahrheit
  9. Das 'Schwert des Heiligen Michael': Eine mysteriöse Linie, die sieben Heiligtümer verbindet
  10. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  11. Papst Leo XIV. entgeht knapp einer Geldstrafe in Peru
  12. Kardinal Müller ruft zum Marsch fürs Leben 2026 in Wien auf: Über 3.000 Teilnehmer erwartet
  13. Australien: 400 Prozent Anstieg von Euthanasiefällen in fünf Jahren
  14. Frankreich: Über 23 Millionen Zuschauer verfolgten die Reise von Papst am Bildschirm
  15. Wenn dir beim Rosenkranzgebet der Zahnarzttermin einfällt

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz