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Mehr als zehntausend Jugendliche bei Antoniusmarsch in Zagreb

12. Juni 2024 in Aktuelles, 1 Lesermeinung
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Junge Gläubige aus acht Ländern, darunter auch aus Österreich, beteten und feierten am Wochenende in der kroatischen Hauptstadt


Zagreb (kath.net/KAP) Mehr als zehntausend Jugendliche aus acht Ländern haben am Wochenende in der kroatischen Hauptstadt Zagreb am diesjährigen Antoniusmarsch teilgenommen. Sie marschierten am Samstag unter dem Motto "Wer das Herz gibt, gibt alles" 16 Kilometer weit vom Vorort Sesvetska sela über den zentralen Jelacic-Platz zur Basilika des Heiligen Antonius im Viertel Heilig-Geist (Sveti Duh) im Westen der Stadt. Die jungen Leute feierten dabei mit Gesang, Tanz und stiller Andacht das christliche Verständnis der Liebe, wie die katholische Nachrichtenagentur IKA berichtete. Auf Einladung der kroatischen Minoritenprovinz nahmen junge Gläubige aus Kroatien, Bosnien-Herzegowina, Deutschland, Österreich, der Schweiz, Slowenien, Serbien und Nordmazedonien teil.


Trotz großer Hitze sangen und tanzten die jungen Katholiken auch auf dem sonst von Touristen gesäumten Jelacic-Platz etwa eineinhalb Stunden lang. Sie schwenkten Fahnen mit Glaubensbotschaften und beteten. Der Marsch fand heuer zum sechsten Mal rund um das Fest zu Ehren des heiligen Antonius von Padua (um 1195-1231) statt, das die Kirche am 13. Juni feiert. Der bekannte Heilige ist auch in Kroatien sehr beliebt.

"Wir haben gesehen, dass sich Jugendliche weder von der Sonne noch von der Müdigkeit noch von irgendetwas anderem beeinflussen lassen. Sie erweisen Gott die Ehre mit solchem Herz und Freude, sodass ich überzeugt bin, dass dies ein großes geistliches Erwachen ist", sagte der Initiator des Marsches, P. Stjepan Brcina, am Ende der knapp zehnstündigen Veranstaltung. Die jungen Gläubigen rief der Ordensmann auf, dem Beispiel des Heiligen Antonius zu folgen. "Gebt eurer Herz ganz dem Anderen, da wo ihr euch gerade befindet, in eurer Familie, bei der Arbeit, in eurer Gemeinde, wo immer ihr seid", wandte er sich an die Teilnehmenden.

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