Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
  2. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  3. Vatikan: Bischöfe fordern langfristige Begleitung von Ehepaaren
  4. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  5. „Warum bin ich Christ“
  6. Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
  7. USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
  8. Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender
  9. Was wir mit unserem Körper tun, ist theologisch“
  10. Britischer Erzbischof Longley erlaubt zwei Messfeiern im vortridentinischen Sarum-Usus
  11. „Wenn du ihn verstehst, ist es nicht Gott“
  12. Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe
  13. Hartl: Wenn das in Frankreich „Schülerproteste sind, warum weht so oft die Palästinenserfahne?“
  14. Norwegischer Bischof Erik Varden über „Laetitiae amor“ und „Amoris laetitia“
  15. Ohne Furcht und Heuchelei. Die Freiheit für das Gute ohne Kompromisse

Papst rudert bei Klerikalismus-Warnungen zurück

8. Juni 2024 in Aktuelles, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus bei Treffen mit Mitgliedern der vatikanischen Klerusbehörde: Überwiegende Mehrheit der Priester arbeitet mit enormer Großzügigkeit und einem ebensolchen Glaubensgeist für Wohl der Gläubigen - Nachdenken über Identität des Ständigen


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Papst Franziskus hat allen katholischen Priestern und Diakonen für ihren Dienst gedankt. Bei einem Treffen mit Mitgliedern der vatikanischen Klerusbehörde am Donnerstag gab sich das Kirchenoberhaupt zudem kleinlaut ob seiner steten Klerikalismus-Warnungen. "Oft habe ich vor den Gefahren des Klerikalismus und der geistlichen Weltlichkeit gewarnt", so Franziskus. Doch sei er sich sehr wohl bewusst, dass die überwiegende Mehrheit der Priester mit enormer Großzügigkeit und einem ebensolchen Glaubensgeist für das Wohl der Gläubigen arbeite. Weiter betonte er die vielen Mühen und Herausforderungen, "die manchmal nicht einfach sind", und denen sich die Seelsorger bei ihrer täglichen Arbeit stellten.


Vor den Teilnehmern der Vollversammlung des Klerus-Dikasteriums sprach er zudem über die Priesterausbildung. In Anbetracht einer sich laufend verändernden Welt, in der immer neue Fragen und komplexe Herausforderungen auftauchten, sei eine stete Weiterbildung unerlässlich. In diesem Zusammenhang gelte es, ein starkes Netzwerk zu schaffen - mit Bischöfen, anderen Geistlichen, Gemeindemitgliedern, Ordensleuten und Vereinigungen. Es sei wichtig, dass Priester ein Gefühl von "zu Hause" hätten.

Nachdenken über Ständigen Diakonat

Neben Fragen zum Priestertum und dem allgemeinen Rückgang von Berufungen regte er zum Nachdenken über die spezifische Identität des Ständigen Diakonats an. Diakone und ihre Aufgaben sollten entschiedener in den Mittelpunkt gestellt werden. Diese Überlegungen und Entwicklungen zu begleiten, sei eine äußerst gewichtige Aufgabe der Klerusbehörde.

Seit 1968 gibt es in der katholischen Kirche das Amt des Ständigen Diakons, das durch eine Weihe verliehen wird. Diakone arbeiten in der Seelsorge. In ihr Aufgabengebiet fallen Taufen, Hochzeiten, Beerdigungen und Wortgottesdienste. Oftmals sind sie in der Jugend- und karitativen Arbeit engagiert, bereiten auf den Empfang der Sakramente vor, erteilen Religionsunterricht in Schulen. Das Amt, das nur Männern offen steht, kann als Haupt- und als Nebenberuf ausgeübt werden.

Copyright 2024 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
 (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 modernchrist 9. Juni 2024 
 

Zu Amt und Weihe eines ständigen Diakons:

Ist er unverheiratet, so gelobt er zölibatäres Leben, ist er verheiratet, so muss die Ehefrau zustimmen und das Amt mittragen. Der Diakon verspricht bei seiner Weihe dem Bischof und dessen Nachfolgern Gehorsam. Er muss die Liturgie treu den Vorschriften feiern und ist den Weisungen des Bischofs verpflichtet. Ich habe meine Zweifel, ob Frauen, würden sie zu Diakoninnen geweiht, dies leisten wollten und könnten. Auch denke ich, dass es nicht zur Theologie des Leibes passt, wenn eine Frau einem Mann Gehorsam gelobt. Ich meine sofort würden auch in liturgischen Texten von den Diakoninnen Änderungen einfließen, weil ihnen der liturgische Text nicht zusagt. Überall würden sie mitreden wollen, sogar bei der Kleidung der Kleriker nach dem Motto: Wozu braucht der Bischof überhaupt eine Mitra? Meine Vorhersage daher: Mit der Weihe von Diakoninnen würde man die katholische Kirche in ganz wenigen Jahren nicht mehr wiedererkennen! Daher Hände weg davon - auch aus einer Vielzahl von anderen Gründen


0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Der Beginn eines neuen Kapitels im Vatikan?
  3. 'The Chosen': Sechste Staffel ab Dezember auf Netflix
  4. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  5. Kanadas führende Tageszeitung verlangt Euthanasie in katholischen Krankenhäusern
  6. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  7. Ermittlungsverfahren gegen christliche YouTuber eingestellt
  8. Grünwidl bei Medjugorje-Friedensgebet: Beten und Frieden stiften
  9. Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
  10. „Warum bin ich Christ“
  11. Erneut ruhige Spitalnacht für Papst nach Krebs-Operation
  12. Mit dem Rosenkranz im Gym
  13. Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender
  14. 'Wenn ich zurückkönnte, würde ich sie wieder wählen – genau wie sie sind'
  15. "Non abbiate paura - Habt keine Angst!"

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz