Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Fernández: „Miterlöserin“ in offiziellen Vatikandokumenten tabu, in der privaten Andacht erlaubt
  2. Vatikan macht sich für Monogamie in der Ehe stark
  3. Karmeliten-Pater Joshy Pottackal wird neuer Weihbischof im Bistum Mainz
  4. „Als katholischer Christ und als Hochschullehrer macht mich dieser Vorgang tief traurig“
  5. Papst Leo XIV. empfängt deutsche Theologin und Bätzing-Marx-Kritikerin Katharina Westerhorstmann
  6. Latein nicht mehr erste Amtssprache im Vatikan
  7. 'Für mich gilt: Mein Leben liegt in der Hand Gottes'
  8. Mutig: Fürst Albert II. verweigert für Monaco die Ausweitung der legalisierten Abtreibung
  9. Papst will für 2033 Treffen aller Kirchen in Jerusalem
  10. R.I.P. Martin Lohmann
  11. "Hassprediger und Hofnarr"
  12. Salzburg: Die drei Goldensteiner Ordensfrauen dürfen im Kloster bleiben, ABER...
  13. „Wir bestreiten das Recht einiger Bischöfe, für alle Bischöfe zu sprechen und handeln“
  14. Die (w)irren Begründungen der Diözese Linz bei dutzenden Pfarrauflösungen
  15. Polnische Bischofskonferenz: „Wir appellieren um Respekt vor dem hl. Johannes Paul II.“

'Wir brauchen Orte, an denen junge Menschen Gott erleben können'

30. Mai 2024 in Weltkirche, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Wir dürfen uns als Kirche nicht vor Menschen verschließen, die nicht gläubig sind, sondern müssen lebendige Zeugen sein, sagte der kroatische Priester P. Stjepan Brčina beim Treffen "Jugend versus Kirche"


Zagreb (kath.net / pk) „Wir brauchen Orte, an denen junge Menschen Gott erleben können.“ Das sagte der kroatische Priester und Ordensmann P. Stjepan Brčina bei einem landesweiten Treffen in Zagreb im Seminar der Erzdiözese zum Thema "Jugend versus Kirche", wie das Portal „Bitno.net“ berichtet.

„Wir als Kirche haben versagt, weil wir nicht gelernt haben, den Menschen eine Gotteserfahrung zu ermöglichen. Es ist sehr wichtig, dass junge Menschen den lebendigen Gott persönlich erfahren können“, erklärte der 43-jährige Franziskanerpater, der ein erfahrener Missionar ist und unter anderem Straßenevangelisierungen initiierte.


Viele Menschen hätten Vorurteile gegenüber Gläubigen, sagte Pater Stjepan. „Sie halten sie für Nerds.“ Es sei ein Fehler, wenn gläubige Menschen keine echten Zeugen und Jünger sind, sondern „Frömmigkeit vortäuschen“, denn das mache die Kirche „für junge Menschen unattraktiv“.

Die Welt brauche „wahre und authentische Zeugen“ des Evangeliums; viele Gläubige stünden jedoch am Rande der Kirche und handelten nicht. „Wenn man Gott erlebt, dient man Christus und folgt ihm nach“, betonte der Ordensmann. „Gebt, was ihr habt, vervielfacht Talente und Gaben, damit die Kirche lebendig wird!“, rief er die Anwesenden auf. „Wenn wir uns ständig um uns selbst drehen, werden wir nicht heil.“

Es gäbe heute viele „dysfunktionale und verwundete Familien, die Gott vergessen haben“, merkte P. Stjepan an. „Wir dürfen uns als Kirche nicht vor anderen verschließen, die nicht gläubig sind. Wenn wir verschlossen bleiben, ist es, als wären keiner da. Wir sind ein Wegweiser zu Gott. Vielleicht sind wir das einzige Evangelium, das Menschen jemals lesen werden.“

Wer keine Ahnung vom Glauben habe, werden am besten durch das Zeugnis angesprochen. Am Ende seines Besuchs richtete Pater Stjepan Brčina folgende Botschaft an die Jugendlichen: „Haltet euch an Jesus fest. Habt keine Angst, Jesus euer Herz zu öffnen und eure Beziehung zu Gott zu gestalten. Wenn ihr Veränderung, Freude, Frieden, Glück und Segen wollt, öffnet euch Gott.“ 

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. R.I.P. Martin Lohmann
  2. ISLAND-REISE - SOMMER 2026 - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  3. Papst Leo XIV. empfängt deutsche Theologin und Bätzing-Marx-Kritikerin Katharina Westerhorstmann
  4. Fairer Streiter für die Wahrheit – Ein Nachruf auf Dr. h.c. Martin Lohmann (14.3.1957-24.11.2025)
  5. „Als katholischer Christ und als Hochschullehrer macht mich dieser Vorgang tief traurig“
  6. Karmeliten-Pater Joshy Pottackal wird neuer Weihbischof im Bistum Mainz
  7. Vatikan macht sich für Monogamie in der Ehe stark
  8. Die (w)irren Begründungen der Diözese Linz bei dutzenden Pfarrauflösungen
  9. „Ich wünsche mir gebildete Laien!“ – Newman hätte Martin Lohmann als Beispiel genommen
  10. Fernández: „Miterlöserin“ in offiziellen Vatikandokumenten tabu, in der privaten Andacht erlaubt
  11. "Hassprediger und Hofnarr"
  12. Mutig: Fürst Albert II. verweigert für Monaco die Ausweitung der legalisierten Abtreibung
  13. „Wir bestreiten das Recht einiger Bischöfe, für alle Bischöfe zu sprechen und handeln“
  14. "Was kümmert es den Mond, wenn ihn der Hund anbellt"
  15. Papst ordnet Diözese Rom neu und hebt Reform des Vorgängers Papst Franziskus auf

© 2025 kath.net | Impressum | Datenschutz