Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  3. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  4. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  5. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  6. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  7. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  8. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  9. „Das Ende von Maria 2.0“
  10. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  11. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  12. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  13. Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz
  14. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  15. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘

Bischöfe: Kritik an Moschee-Umwandlung der Istanbuler Chora-Kirche

20. Mai 2024 in Chronik, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Ständiger Synod der Orthodoxen Kirche Griechenlands tief besorgt über Entscheidung der türkischen Regierung.


Athen/Istanbul (kath.net/ KAP)
Die Orthodoxe Kirche Griechenlands hat die jüngste Umwandlung der Chora-Kirche in Istanbul in eine Moschee kritisiert, wie der "Pro Oriente"-Informationsdienst am Freitag berichtete. In einer Erklärung des Ständigen Synods der Kirche, der dieser Tage unter dem Vorsitz von Erzbischof Hieronymos in Athen tagte, zeigten sich die Bischöfe zutiefst besorgt. Sie wiesen darauf hin, dass die Entscheidung der türkischen Regierung in Zusammenhang mit mehreren gleichartigen Vorgängen der vergangenen Jahre zu sehen sei: die Hagia Sophia in Istanbul (2020), die Hagia Sophia von Trapezunt (2013) und die Hagi Sophia von Nizäa/Iznik (2011) wurden ebenfalls bereits in Moscheen umgewandelt.


Die historischen christlichen Monumente würden damit von einer Stätte des Weltkulturerbes in ein "Symbol der Machtausübung" umgewandelt, das für Trennung und Spaltung stehe, hielten die orthodoxen Bischöfe Griechenlands fest.
Die für ihre Fresken weltberühmte Kirche Sankt Salvator in Chora wurde Anfang Mai in eine Moschee umgewandelt. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan erklärte die Kirche zur "Moschee von Kariye", in der Muslime fortan beten können. Zuvor war sie 79 Jahre lang als Museum genutzt worden. Die Kirche im Nordosten des antiken Stadtzentrums von Konstantinopel, heute Istanbul, gilt als eine der wichtigsten Beispiele byzantinischer Sakralarchitektur weltweit.

Sankt Salvator in Chora (wörtlich: auf dem Lande) geht auf ein Kloster aus dem 6. Jahrhundert zurück, das im 12. Jahrhundert um die Kirche erweitert wurde. Nach der osmanischen Eroberung Konstantinopels 1453 wurde die Kirche ab 1511 in eine Moschee umgewandelt. Die Fresken, die unter anderem die Menschwerdung Christi als Erlöser der Welt zeigen, wurden mit Kalk abgedeckt, aber nicht zerstört.
Nach Ende des Zweiten Weltkriegs wurde die Kirche umfangreich durch US-amerikanische Experten restauriert und ab 1945 als Museum genutzt. Dieser Status ist seit vier Jahren aufgehoben.

Copyright 2024 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  3. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  4. Papst Leo: „Diese vier Tage waren buchstäblich erfüllt mit vielen Segnungen, fast schon Wundern“
  5. Initiative Pro Fide Ecclesiae richtet dringenden Appell an deutsche Bischöfe
  6. Politisch aber auch innerkirchlich „gibt es derzeit wieder viel Konfliktpotenzial“
  7. „Das Ende von Maria 2.0“
  8. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  9. „Die katholische Kirche ruht auf zwei Säulen ihrer sichtbaren Einheit: Petrusamt und Eucharistie“
  10. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  11. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  12. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  13. Papst: Sexueller Missbrauch in erster Linie ein menschliches Problem
  14. Europas Zukunft im Licht des Evangeliums
  15. Thilo Sarrazin warnt vor Folgen der demografischen Entwicklung in Berlin

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz