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Evangelischer Pfarrer: „Der christliche Glaube ist auch mit Brandanschlägen nicht kleinzukriegen“

1. März 2024 in Deutschland, 4 Lesermeinungen
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Barocke Kirche Großröhrsdorf 2023 komplett abgebrannt – Gericht Bautzen verhängt neun Jahre Haft für Brandstiftung – Sachschaden 35 Millionen Euro – Vorher-Nachher-VIDEO


Bautzen (kath.net/pl) Die Richter des Landgerichtes Bautzen sahen es als erwiesen an, dass der 41-jährige Angeklagte am 4. August vergangenen Jahres die Fenster der evangelischen Barockkirche in Großröhrsdorf eingeschlagen, dann Benzin verschüttet und dieses angezündet habe. Der Angeklagte wurde wegen schwerer Brandstiftung schuldig gesprochen und zu neun Jahren Haftstrafe verurteilt. Der Anwalt des Angeklagten hat Berufung angekündigt. Der Schaden wird auf etwa 35 Millionen Euro geschätzt. Das berichtete der MDR. Staatsanwalt Peter Terres hatte erklärt: „Der Gemeinde wurde mit dem Brand der religiöse Mittelpunkt genommen. Ein bedeutendes Kulturdenkmal ist verloren.“ Die Bildzeitung gab den Namen des Täters mit „Maik H.“ an. Er hatte die Tat zunächst zugegeben, dann widerrufen. Das psychologische Gutachten ergab zwar Schwierigkeiten, aber reichte nicht für eine Schuldunfähigkeit.


Stefan Schwarzenberg, Pfarrer der Evangelischen Landeskirche in Sachsen, erklärte im Nachgang, dass ihn der Brand traumatisiert habe. Doch hoffe er, dass Pfarrgemeinde und Stadt nun wieder zu Ruhe kommen können, denn „der christliche Glaube ist auch mit Brandanschlägen nicht kleinzukriegen“, sagte er gegenüber dem Internetportals „Sächsische“.

Die Pfarrgemeinde hat die Brandruine inzwischen mit einem Notdach gesichert und plant den Wiederaufbau der Kirche mithilfe der Versicherungssumme und eingehender Spenden.

Foto der ausgebrannten Kirche © Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Großröhrsdorf-Kleinröhrsdorf

VIDEO - Die Kirche vor und nach der Brandkatastrophe  


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Lesermeinungen

 pikkuveli 3. März 2024 
 

Corpus Christi

@ antony. Nichts gegen die Heilige Schrift auf dem Altar - aber die lutherische Spendeformel lautet: "Dies ist der (wahre) Leib Christi, für dich in den Tod gegeben". Also doch Leib und Blut Christi!- In vielen luth. Kirchen wird nach wie vor versus Deum gefeiert! Bei uns auch.

www.ccm.haus


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 lakota 3. März 2024 
 

Eine schöne Kirche war es

und Heimat für viele Gläubige. Es tut weh, diese Zerstörung zu sehen.
Möge unser Herr die Gemeinde schützen und ihr Kraft geben.


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 antony 1. März 2024 

Schönes Video! Hoffnungsvolle Bortschaft am Ende. Interessant die Zelebrationsrichtung.

Offenbar feiern die Großröhrsdorfer Lutheraner ihre Gottesdienste "versus Deum", wobei sie als Lutheraner logischerweise statt dem Leib Christi die Heilige Schrift auf dem Altar haben.
Im Video sieht man: Es gab in der Kirche nur einen Hochaltar, keinen Volksaltar, an dem der Geistliche stand. Und am Ende des Videos fällt auf, dass auch im Gemeindehaus alle in die gleiche Richtung schauen, auf ein Kreuz und die Heilige Schrift hin.


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 Jothekieker 1. März 2024 
 

Die eigentliche Bedrohung kommt nicht von außen


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