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Frankreich öffnet Weg für sogenannte „garantierte Freiheit der Frau auf Abtreibung“29. Februar 2024 in Prolife, 8 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Senat öffnet Weg für Verfassungsänderung – Zustimmung des Kongresses steht noch aus – 2023 gab es in Frankreich bereits 250.000 Abtreibungen
Paris (kath.net/pl) Die sogenannte „garantierte Freiheit der Frauen, einen Schwangerschaftsabbruch vorzunehmen“ soll nach Wunsch des französischen Senates in die Verfassung aufgenommen werden, entschied der Senat am gestrigen Mittwoch. Die Zustimmung des Kongresses durch eine Drei-Fünftel-Mehrheit steht noch aus, gilt aber als sicher. Staatspräsident Emmanuel Macron, der als starker Befürworter der Abtreibung gilt, hat angekündigt, die entsprechende Senatssitzung bereits auf den kommenden Montag anzuberaumen. In Frankreich ist die Tötung des eigenen Kindes erlaubt bis zu 14. Schwangerschaftswoche. Der Begriff „RECHT auf Abtreibung“ wurde vermieden. 
Lebensschützer wie die „Alliance Vita“ befürchten, dass durch diese Entscheidung „andere Freiheiten“ in der Verfassung ernsthaft bedroht werden. Sie warnen, dass dies „letztendlich“ den Weg für eine „Abschaffung der Gewissensklausel vom medizinischen Personal bei Abtreibungen durch den Gesetzgeber oder sogar [für eine Abschaffung] von Fristen, die Abtreibungen begrenzen, ebnen wird“.
Wie üblich werden in Frankreich und im deutschsprachigen Raum in Pressedarstellungen diese Entwicklung mehrheitlich bejubelt, Einwände von Kritikern werden abwertende eingefärbt oder sogar überhaupt nicht berichtet.
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Lesermeinungen| | modernchrist 29. Februar 2024 | | | | Wenn sich die katholische Kirche hierzulande nicht endlich zu einer großen Kampagne für das Leben und einer Unterstützung der Märsche für das Leben entschließt, dann werden wir in einigen Jahren das Gleiche wie in Frankreich haben:
Recht auf Kindstötung ohne Beratung und Nachdenkfrist, bei Jugendlichen ohne Zustimmung der Eltern. Und auf Kosten des Staates bis zur 16. Woche. Schweigen und Untätigkeit können schwere Verfehlungen sein!
Wenigstens bewerben sollten die Ortsbischöfe die Märsche offiziell, wenn sie schon selbst nicht teilnehmen wollen oder können! |  2
| | | | | lesa 29. Februar 2024 | |  | Ahnungslos vom Recht; Blind für die Zeichen der Zeit „Recht kann nur dann wirksame Kraft des Friedens sein, wenn sein Maß nicht in unseren Händen steht. Das Recht wird von uns geformt, aber nicht geschaffen. Anders ausgedrückt: Rechtsbegründung ohne Transzendenz [d.h. ohne Beziehung zu Gott] gibt es nicht. Wo Gott und die von ihm gesetzte Grundform menschlicher Existenz aus dem öffentlichen Bewusstsein verdrängt und ins Private, bloß Subjektive abgeschoben werden, löst sich der Rechtsbegriff auf“ (Benedikt XVI. zit in: Markus Graulich, Gastbeitrag Christliches Licht für Recht und Gerechtigkeit, kath.net 28.9.2023)
"Wenn der Begriff der Menschenrechte vom Gottesbegriff abgelöst wird, … führt dies letzten Endes zur Zerstörung des Rechtsbegriffs und endet in einem nihilistischen „Recht“ des Menschen, sich selbst zu verneinen – Abtreibung, Suizid, Produktion des Menschen als Sache werden zu Rechten des Menschen, die ihn zugleich verneinen." |  2
| | | | | Wirt1929 29. Februar 2024 | | | | Starkes Stück Die sich breit machende Fassungslosigkeit sollte nicht darüber hinweg täuschen, dass deutsche Bischöfe im Ablehnen der Teilnehme an Demonstrationen für das Leben wegen Beteiligung von Rechts, sie in nicht all zu ferner Zukunft ähnlichen Bestrebungen in Deutschland in die Hände spielen könnten. Der Einsatz für das Leben sollte bedingungslos sein, um solches Ansinnen im Keim zu ersticken. |  2
| | | | | sr elisabeth 29. Februar 2024 | | | | flehentliche Bitte Hl. Pfarrer von Ars, Hl. Bernadette, Hl. Catherine Laboure, Hl. Therese vom Kinde Jesu und alle anderen französischen Heiligen, bittet und fleht um Erbarmen und Umkehr eures Landes!!!!!! |  2
| | | | | Smaragdos 29. Februar 2024 | | | | Kindsmörder Das ist ein grosser Sieg für alle Satanisten und Freimaurer. Mein Jesus, Barmherzigkeit! Macron wird es am Tag des Gerichts bereuen... |  2
| | | | | modernchrist 29. Februar 2024 | | | | Ich würde das klarer bezeichnen als "garantierte Freiheit der Frau auf Kindsmord".
Das ungeborene Kind ist ein Mensch von Anfang an, eingefrorene Embryonen werden von ihren Eltern ja auch als ihre "Kinder" bezeichnet, in Alabama ist das jetzt sogar Richterspruch: Embryonen sind menschliche Kinder. Das entspricht der naturwissenschaftlich unbestreitbaren Tatsache. Es wir immer bestialischer auf der Welt - nicht nur durch Krieg und Terror. Allerdings Lichtblick in Alabama. |  3
| | | | | Katholikheute 29. Februar 2024 | | | | Je mehr Menschenopfer umso stärker das Heidentum.
Willkommen bei den Azteken. |  3
| | | | | heikostir 29. Februar 2024 | | | |
Und wo bleibt das Recht des ungeborenen Menschen auf Leben?
Vergisst man in Frankreich dieses Menschenrecht? |  3
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