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Kardinal Sarah ‚sehr stolz’ auf afrikanische Bischöfe nach Ablehnung von Fiducia supplicans

1. März 2024 in Weltkirche, 12 Lesermeinungen
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Die Erklärung habe keine Grundlage in der Heiligen Schrift und keine theologische Basis, sagte der Kardinal bei einem theologischen Symposium in Nairobi.


Nairobi (kath.net/LifeSiteNews/jg)
Robert Kardinal Sarah (78), der emeritierte Präfekt der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung, ist „sehr stolz“ darauf, dass die Bischöfe Afrikas die Erklärung Fiducia supplicans des Dikasteriums für die Glaubenslehre zurückgewiesen haben.

Fiducia supplicans habe keine Grundlage in der Heiligen Schrift, sagte Sarah. Nicht nur afrikanischen Bischöfe, sondern auch viele in Europa, in Kasachstan, in Polen, aber auch in Brasilien hätten die Erklärung abgelehnt, weil sie keine Grundlage in der Schrift und keine theologische Basis habe, sagte Kardinal Sarah.


Seine Stellungnahmen sind einer Fragestunde entnommen, die am 23. Februar an der Katholischen Universität von Ostafrika in Nairobi im Rahmen eines theologischen Symposiums über die Mission im religiösen, kulturellen und sozialen Kontext Afrikas stattgefunden hat. Kardinal Sarah war der Hauptredner des zweitägigen Symposiums, an dem mehr als 700 Personen teilgenommen haben.

Bereits im Januar hat Kardinal Sarah Fiducia supplicans abgelehnt und sich bei den Bischöfen und Bischofskonferenzen bedankt, die Widerstand gegen die Erklärung leisten. (Siehe Link)

 

Foto: Archivbild Kardinal Sarah

 


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Lesermeinungen

 lakota 3. März 2024 
 

@Salvator Mio

Liebe SalvatoreMio, da haben Sie völlig recht!

Wollte eigentlich nur betonen, daß, wenn Afrika - wie jedes Land auch Mängel hat (niemand hat von Vorbildhaftigkeit gesprochen) Kardinal Sarah mit Recht stolz sein kann, daß Afrika einmütig Fiducia supplicans abgelehnt hat.

Ich habe Bücher von Kardinal Sarah gelesen...so glaubensfest...das könnte ein Papst werden :-)

Einen gesegneten Sonntag!


1
 
 SalvatoreMio 2. März 2024 
 

Noch einmal zu den "Macho-Männern"

Liebe@lakota: solche "Typen" gibt es weltweit, das ist klar, und es gibt genügend Frauen, die mitmachen! - Ich holte katholische, westafrikanische Asylanten im Auto zur Kirche aber, gab Taufunterricht, lud auch mal jemanden zu mir zum Gespräch nach Hause ein: nie machte einer so etwas wie einen Annäherungsversuch. Die Mehrheit hat eher ein normales, würdiges Leben im Sinn, doch es ist unendlich schwierig, das zu schaffen. Man kann in Afrika eben nicht zum Sozialamt gehen. So versuchen viele ihr Glück in der Ferne - mit vielen Enttäuschungen.


2
 
 lakota 2. März 2024 
 

@SalvatoreMio

"Die "Macho-Männer": vielleicht haben Sie Recht! Ob diese die Familien wirklich im Stich lassen, um sich sonstwo sexuell auszuleben? "

Liebe SalvatoreMio, das ist eine gute Frage - und gibt es so etwas in Deutschland nicht auch?
Ich denke doch, aber im Gegensatz zu Afrika wurde hier Fiducia supplicans NICHT abgelehnt, da hat Kardinal Sarah durchaus Grund stolz zu sein.


2
 
 SalvatoreMio 2. März 2024 
 

Unser Nachbarkontinent Afrika

Danke@Schillerlocke! Jedes gute Werk auf Erden ist kostbar, daher ein winziger Einblick ins bitterarme Burundi. Sei es privat oder kirchlich: die Leute tun ihr Bestes, um auch wirtschaftlich zu überleben und sich zu entwickeln. Dabei sind sie
oft wahre Künstler. Kirchlich:
Priester wirken in Europa, und unterhalten hier Hilfsprojekte für ihre Heimatdiözesen (was eschwert ist durch die neuen Probleme in Europa). Auch Bischöfe kommen regelmäßig nach Europa, um nach ihren Priestern zu schauen. Eine junge Italienerin spendete vor 3 Jahren 15.000 €. Davon konnte eine kleine Schule gebaut werden. In einer ländlichen Region wurde vor 3 Jahren eine riesige Kirche erbaut. Drumherum entwickelt sich neues Leben, auch auf gesundheitlichem Sektor. Das alles unter enormen Anstrengungen, die wir uns nicht vorstellen können. Die Priester dort haben aber fast nichts, außer ihr Bett und das Nötigste. - Mit dem, was wir gedankenlos verschwenden, kann man dort Wunder wirken.


2
 
 Schillerlocke 1. März 2024 
 

@SalvatoreMio

Ihr Beitrag bringt die Diskussion weiter. Herzlichen Dank dafür. Mir ist klar, dass auch in Afrika die Verhältnisse von Land zu Land verschieden sind. Gut, das Sie darauf hinweisen. Mir ist bewusst, dass Arbeitslosigkeit weltweit zu Wanderbewegungen führt. Und die daraus folgenden Umstände, können, unabhängig von einer moralischen Bewertung, dann so sein, wie von Ihnen beschrieben. Dennoch: Auch dazu muss die Kirche - wie aus dem Zentrum heraus, so in ihren Peripherien - Hilfestellungen bereitstellen. Das ist mein Anliegen. Das ist nicht zuletzt auf unserem Nachbarkontinent eine riesige Aufgabe und ein gewaltiges Projekt.


1
 
 SalvatoreMio 1. März 2024 
 

"Ein katholisches Afrika?"

@Schillerlocke: Es gibt in Afrika Staaten mit sehr stark katholischer Bevölkerung, aber von einem "katholischen Afrika" kann man nicht sprechen. - Auf dem Kontinent gibt es natürlich vieles zu beklagen, wobei die Hintergründe als auch die Geschichte völlig anders liegen als in Europa. - Die "Macho-Männer": vielleicht haben Sie Recht! Ob diese die Familien wirklich im Stich lassen, um sich sonstwo sexuell auszuleben? Das "Im Stich lassen" hat - soweit ich aus erster Hand weiß - oft den Grund, dass sie einfach keine Arbeit finden, die Familie nicht ernähren können, sich darob schämen und versuchen, irgendwo ihr Glück zu machen und dabei durch die Weltgeschichte ziehen, wobei es (das soll bei uns Europäern ja sogar bei kurzen Kuraufenthalten vorkommen) leider Gottes meist nicht ausbleibt, dass man sich auf irgendwelche Liebschaften einlässt.


2
 
 Bernhard Joseph 1. März 2024 
 

Die afrikanischen Bischöfe sind unsere letzte Hoffnung

Wer unsere Kirche noch vor der Gender-Dekadenz retten kann, sind die afrikanischen Bischöfe. Sie sind, wie Kardinal Sarah, standfest, treu der krichlichen Lehre und vor allem immun gegen den woken Zeitgeist. In Europa ist der Glaube, wie so vieles, am Versinken. Traurig, wie ein ehemals kulturell hochstehender Kontinent so verkommen konnte.


3
 
 lesa 1. März 2024 

Glaube und Herzensbildung ist in Afrika besser instand

Diese klaren Stellungnahmen aus Afrika, speziell von Kardinal Sarah, sind ein kostbares Geschenk für die ganze Kirche. In Afrika weiß man noch, was not tut, damit nicht noch mehr Leid und Schwierigkeiten Fuß fassen. In unserem wohlstandsverdummten Westen hat man den Bezug zur Wirklichkeit verloren und die Pastoral ist "einäugig", ideologieverseucht, verblendet, arrogant - und dem Wort Gottes gegenüber ehrfurchtslos. Natürlich soll nicht alles in einen Topf geworfen werden, es gibt auch hier ehrliches Bemühen. Aber wir sind im Grunde genommen doch leider so geprägt ...


6
 
 Schillerlocke 1. März 2024 
 

Ich habe kein Problem damit,

wenn die Eminenz gegen diese Erklärung Stellung nimmt. Es ist aber Vieles im katholischen Afrika überhaupt nicht in Ordnung. Eine Vorbildhaftigkeit für die Weltkirche kann ich nur in Einzelaspekten wie etwa der Frömmigkeit vieler afrikanischer Christen erkennen. Es sind aber schwerste soziale Missstände dahingehend zu beklagen, dass zu viele Macho-Männer in Afrika ihre Frauen und Kinder einfach sitzen lassen und sich aus dem Staub machen, um sich andernorts sexuell auszuleben. Was sagen die afrikanischen Kleriker dazu? Wie helfen sie den durch untreue Ehemännern und Vätern ruinierten Familien? Wie gehen sie gegen die vielfachen Verstöße gegen den Zölibat in ihren eigenen Reihen vor?


3
 
 Smaragdos 1. März 2024 
 

Auch ich bin auf die afrikanischen Bischöfe stolz - sowie auf alle anderen, die dieses Dokument abgelehnt haben. Entsprechend enttäuscht bin ich von den Bischöfen, die dieses unsägliche Dokument nicht entschieden abgelehnt haben.


4
 
 SalvatoreMio 1. März 2024 
 

Ein guter Stolz!

Ein klares und kompromissloses "Nein" zu allem, was unserem Glauben widerspricht ist nur möglich, wenn die Treue zu Christus an erster Stelle steht. Der sehr große Kontinent Afrika mit sehr vielen Kulturen, Religionen und Machthabern: da ist es wahrhaft Grund, stolz zu sein. - Hier bei uns möchten sehr viele noch getauft werden und dazugehören, aber am liebsten zum Null-Tarif.


6
 
 JP2B16 1. März 2024 
 

Warum nur S.E. Robert Kardinal Sarah und S.E. Gerhard-Ludwig Kardinal Müller kein Dikasterium mehr l

...ein Schelm, der Böses dabei denkt?


7
 

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