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Franziskus: 'Das ist Heuchelei'

8. Februar 2024 in Chronik, 63 Lesermeinungen
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Der Papst verteidigt in einem weiteren Interview das umstrittene Schreiben "Fiducia supplicans"


Rom (kath.net)

Papst Franziskus hat in einem neuen Interview mit dem italienischen Magazin "Credere" seinen umstrittenen Beschluss, homosexuelle Paare zu "segnen", verteidigt und Kritiker attackiert. "Niemand ist empört, wenn ich einem Unternehmer, der vielleicht Menschen ausbeutet, einen Segen erteile, und das ist eine sehr schwere Sünde. Aber man ist empört, wenn ich einem Homosexuellen die Segnung erteile.... Das ist Heuchelei!", meinte Franziskus. Sein Dokument "Fiducia supplicans" sorgt seit Wochen für heftige Kritik. Wenige Wochen nach Erscheinen musste die Glaubenskongregation sogar eine 'Erklärung' zur "Erklärung" veröffentlichen. Franziskus meinte in dem Interview auch, dass die Präsenz von Frauen in der römischen Kurie wichtig sei und diese in "bestimmten Positionen" besser als Männer seien.


Das SCHREIBEN im WORTLAUT

 


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Lesermeinungen

 Wilolf 10. Februar 2024 
 

@samweis

Sie treffen ganz genau den Punkt der krassen Unbarmherzigkeit. Darf ich ergänzen: Was sagt dieser Herr einer alleinerziehenden Mutter, deren Ehemann sie betrogen und verlassen hat und sich jetzt als neues Paar mit seiner neuen Flamme segnen lässt?


1
 
 JP2B16 10. Februar 2024 
 

@lesa, herzlichen Dank für Ihre Antwort. Ich stimme Ihnen in allen Punkten zu!!

In diesen Zeiten größter Verwirrung (und Zwänge) ist das "Euer Ja sei ein Ja, Euer Nein ein Nein" besonders schwer zu beherzigen, aber eben auch gottgewollte Prüfung. Manchmal ist gänzliches Schweigen die klügere Antwort. Denn wenn FS nach der schnellen Ablehung vieler Bischofskonferenzen zwischenzeitlich tatsächlich zurückgezogen worden wäre, hätte sich der "neuer Anfang" durch seine voreilige Positionierung (bereits einen Tag nach Erscheinen von FS), ohne dass dazu keinerlei Not bestand, sehr blamiert und ihrer Glaubwürdigkeit einen Bärendienst erwiesen. Für die Eile gäbe es dann nur eine vernünftige Erklärung, nämlich dass der "neuer Anfang" FS ausdrücklich befürworter. Dann aber hätte ich mich sehr getäutscht, was ich natürlich nicht ausschließen möchte. Das Attribut "neuer" in ihrer Namensgebung würde dann allerdings einen gewissen, bisher nicht für möglich gehaltenen Antagonismus dieser Initiative zutage treten lassen.


1
 
 lesa 10. Februar 2024 

Den neuen Anfang bewirkt Gott. "Taktiken " können in die Irre führen

@JP2B12: Gewiss bangen die um die Einheit, und ihr Bemühen schätze ich auch. Aber "Es gibt keine Einheit ohne Wahrheit", und die Folgen dieser Verirrung (aus der Tuchfühlung mit der Praxis gesprochen), sind dermaßen furchtbar, dass die Sorge um "klare Ampelregelung" die allererste sein muss. Dazu ist das Wort Gottes da, ohne Wenn und Aber. Im Raum der Öffentlichkeit muss eindeutig klar sein, was die Kirche im Auftrag Gottes lehrt in dieser so ver(w)irrten Zeit. Demgegenüber hat "Taktik" NULL Berechtigung. Solche "Anfänge" bot
Vatikanum 2 mit allen Folgen. Wenn das Evangelium nur noch verkündet werden darf in verwässerter und verwischter Form, wozu ist dann die Offenbarung Jesu Christi und seine Kirche noch da?
@chris 2: Da ist ja auch die wunderbare Hoffnung des stellvertretenden Gebetes (Fatima!), sonst müsste man ja jeden Tag vor Kummer sterben. Aber dass die Verkündigung gelegen oder ungelegen vor sich gehen muss, damit nicht doch viele in die Hölle kommen, ist und bleibt Auftrag.


1
 
 JP2B16 10. Februar 2024 
 

@lesa, auch ich schätze Herrn Meuser und Frau Schmidt und ihre Verdienste sehr!

Ich kann mir gut vorstellen, dass  der "neuer Anfang" mit seiner Positionierung zu FS unbedingt vermeiden will, die Einheit zu gefähren, ja als "Spaltpilz" wahrgenommen zu werden. Deshalb hat man sich entschieden, diesen "Fluchtweg" zu nehmen und den "Sünder" in den Fokus der Betrachtung zu nehmen und nicht sein sündiges Tun. Obwohl es mit dieser(!) Lesart der Erklärung FS nicht bedurft hätte, könnte man die Erklärung als ausdrückliches "Ehrenwort" an die in irregulären Beziehung lebenden Menschen, dass sie sich der besonderen Nähe Gottes versichert sein können, werten, wenn, ja wenn nicht auch die Begriffe wie Erweitern, Weiterentwicklung oder Bereicherung (siehe Erklärung zur Erklärung, Punkt 4) benutzt worden wären, die zweifellos das Neue belegen, das mit dieser Erklärung eingeführt wird. Ich denke tatsächlich, dass es eher ein taktisches Manöver des "neuen Anfangs" ist, um nicht von vornherein als "fundamentalistisch" abgestempelt zu werden und ihr "Apostolat" damit zu belasten.


1
 
 samweis 10. Februar 2024 
 

Heuchelei?

Gilt die Argumentation des Papstes analog auch dann, wenn ein Pädophiler zusammen mit seinem Lustknaben den Segen erbittet? Was sagt dieser Herr einer Mutter, die darüber klagt, dass ihr sechzehnjähriger Sohn in ein Homosexuelles Verhältnis gezogen wurde?


3
 
 Chris2 9. Februar 2024 
 

@lesa

Der Herr muss den Ruin der menschlichen Seelen nicht ertragen. Er wird alle an sich ziehen, die ohne gravierende eigene Schuld irregegangen sind. Aber das Schicksal derer, die sie wissentlich in die Irre geführt haben, wird ebenso unvorstellbar sein, wie der Himmel. Allerdings im negativen Sinn....


1
 
 lesa 9. Februar 2024 

Gott weiß am besten, was den Menschen hilft. Geben wir SEIN Wort weiter.

Lieber@JP2B16: Danke für diese drei Kommentare! Gerne lese ich die Kolumnen und Artikel von Herrn Meuser und Frau Schmidt. Diese präsentierte in der vorletzten Tagespost ähnlich Sophistisches, Verwirrendes, wobei am Ende alle Klarheiten beseitigt waren. Hier irren sie sich. Solche Artikel verwischen und verwirren noch mehr. Im klaren Wort Gottes, wie es die Lehrüberlieferung der Kirche uns vorlegt, ist eine Weisheit enthalten, die den Menschen Menschen nottut und hilft.
Kardinal Sarah: „Wir stellen uns nicht gegen Papst Franziskus, aber wir wenden uns entschieden und radikal gegen eine Häresie, die die Kirche, den Leib Christi, ernsthaft untergräbt, weil sie im Widerspruch zum katholischen Glauben und zur Tradition steht“. Was den Leib Christi zerspaltet, ruiniert den Menschen. Zerredende Beiträge bestärken die Leute nur in der ohnehin starken Neigung zu subjektiver Auslegung und Willkür.
"Nehmt das Wort Gottes als das, was es ist: Gottes Wort" (vgl Thess)


4
 
 girsberg74 9. Februar 2024 
 

„Man sollte nicht den Ochsen schlagen“

Diese alte Zurechtweisungl hilft mir zu verstehen.


2
 
 lesa 9. Februar 2024 

Wölfe mitten in der Stadt und auf Spazierloipen in Österreich: ein Sinnbild

@Vergilius: Die Realität, die unverständlicherweise von den Verantwortlichen blauäugig oder durch dämonische Einwirkung nicht gesehen wird, ist hart. Und wenn der Papst hier davon faselt "sie wissen nicht, was Hs bedeutet, ist das die blanke Zumutung für solche, die sie kennen.
Fiducia Supplicans beflügelt jene, die in diesen Tagen wieder die ach so liebevolle (in Wahrheit teuflische) "Segnung aller Liebenden". Gestern, eine Mail geschickt an einen Pfarrer, nach der Lektüre einer entsprechenden Annonce - mit Artikeln im Anhang, Z. B. die Predigt von Kardinal Müller: "Gott segnet alle, aber nicht alles" zum Fest der Hl. Agnes.
Danke, kath.net! Ihre Arbeit macht es möglich, dass man solche Artikel gleich zur Hand hat.
Sie helfen, vielleicht wenigsten einige Menschen vor der Gier der sich rasch vermehrenden Wolfsrudel zu schützen. Viele Bauern standen schon vor gerissenen Schafen. Und der Herr muss den Ruin der menschlichen Seelen ertragen...


6
 
 lesa 9. Februar 2024 

Nicht in Zeitgeistigem erstarren, sondern sich mit dem Weinstock verbinden.

"Wir alle sind mitverantortlich für die Kirche, ihr Wohl und ihr Wehe, und für den Glauben, für seine Erhaltung und Festigung. Wer für die Messe Pius V. eintritt, tritt für den unverfälschten, katholischen Glauben ein. Wer die Messe Pius V. zelebriert, rettet den Glauben." (G. May)
"Jegliche lehramtliche Äußerung in der Kirche ist gebunden „an den Inhalt der Schrift und der Überlieferung sowie an die bereits von dem kirchlichen Lehramt gegebenen Lehrentscheidungen“ (DH 3116) Gerade dem zuletzt genannten Gesichtspunkt kommt in der derzeitigen Krisenlage der Kirche eminente Bedeutung zu.(L. Barth)
Das gilt auch für die Aussagen von Vatikanum II.


3
 
 Chris2 8. Februar 2024 
 

@heikostir

"reformare" bedeutet "wiederherstellen". Ich weiß nicht, ob eine auf dem Reißbrett entstandene und inhaltlich wie formal stark vereinfachte Fassung, wirklich die von den Konzilsvätern gewünschte Weiterentwicklung war.
Fakt ist, dass der Gottesdienstbesuch*, der 1950 noch bei 50,4% lag, am Stärksten in den 5 Jahren der Wirren nach dem jüngsten Konzil zusammengebrochen war (um 17%) und am zweitstärksten nach der "Liturgiereform" von 1970, nämlich um 13%. Zuvor war er "nur" um 4% (ab 1950) bzw. 5% (ab 1955) zurückgegangen und liegt heute bei jämmerlichen 5 bis 6% - wohlgemerkt der "Gottesdienstbesuch", also nicht nur der Besuch der Hl. Messe, sondern offenbar auch der von "Wortgottesdiensten" und anderen Ersatzangeboten zur Vergegenwärtigsetzung des Kreuzesopfers Jesu Christi.
* alle Zahlen errecchnet anhand von Angaben der DBK


4
 
 JP2B16 8. Februar 2024 
 

Off-Topic (nicht ganz): "Der Papst und die 'Irregulären' "... Teil 3

Als "Joker" zieht er ein Buch eines Hs. mit einem Vorwort von Kardinal Müller. Hier bemüht er anhand zweier Beispiele die rein emotionale Ebene: einmal wie Einsamkeit hin zu Erkenntnisgewinn und eine durch einen Menschen nicht zu erfüllende Sehnsucht nach Erlösung sublimiert werden kann; das andere Mal eine Verklärung einer fast schon als mystisch beschriebenen Liebe zweier Männer, bei der jedes normale "reguläre" Paar an der gottgewollten Ordnung zweifeln müsste. Dieser Absatz schließt mit einer äußert unglücklichen, fast schon überheblichen Revanche: "Soviel zu Christen, die meinen, sie wüssten schon, was Homosexualität ist." Hier unterschätzt Herr Meuser seine Mitchristen gewaltig. Im Kontext von FS, und den muss man zu diesem Zeitpunkt herstellen, kann sein Artikel ein nicht kleines Ärgernis sein, weil sich durch ihn Menschen, bei denen Herr Meuser eine große Wertschätzung genießt, durchaus auf das falsche Gleis setzen lassen könnten.
Tragisch, diese Uneinigkeit im selben Lager!


2
 
 JP2B16 8. Februar 2024 
 

Off-Topic (nicht ganz): "Der Papst und die 'Irregulären' "... Teil 2

Er stellt die Fehlbarkeiten in einer regulären Beziehung, also der sakramentalen Ehe, auf dieselbe Ebene wie eine von vornherein irregulären Beziehung. Denn er schreibt, dass wir selbst  "irregulär" waren oder es immer noch sind oder jederzeit werden können." Er zitiert große Heilige, vermischt dabei aber die Ebenen, so dass das grundsätzliche Problem von FS vor den weniger Informierten oder der um Unterscheidung der Geister Ringenden vernebelt wird. Es sind viele wohlkingende Worte und richtige Impulse, die zunächst überzeugend wirken. Er lobt überschwenglich die Barmherzigkeit von Papst Franziskus, die aber wenig glaubwürdig erscheint, wenn er sie nicht allen in gleicher Weise zukommen lässt. Herr Meuser stellt zu sehr ab auf die Be- und Verurteilung eines Menschen durch den Mitmenschen, was aber nicht Thema von FS ist.


5
 
 JP2B16 8. Februar 2024 
 

Off-Topic (nicht ganz): "Der Papst und die 'Irregulären' "... Teil 1

...könnte der Artikel in Anlehnung an den Artikel "Jesus und die Irregulären" von Bernhard Meuser in der aktuellen Ausgabe des "Vatican" Magazins auch heißen.
Über diesen Artikel ließe sich wiederum ein eigener Artikel schreiben.
Denn ganz offensichtlich möchte Herr Meuser mit seinem Artikel auf FS und den Disput um das Schreiben anspielen und der Angelegenheit die Dramatik und das Spaltpotential nehmen. Wie Papst Franziskus stellt auch er den Menschen in seiner Sündhaftigkeit und Erlösungsbedürftigkeit in den Fokus seiner Betrachtung und nicht sein sündhaftes Handeln bzw. seine gelebte, irreguläre, geschlechtliche Beziehung. Wäre sein Artikel vor zwei Jahren erschienen, wäre ihm unbedingt zuzustimmen. "Den Sünder lieben, die Sünde hassen!" Aber zum jetzigen Zeitpunkt, wenn der Kontext zu FS mehr als nahe liegt, ist dieser Artikel von Herrn Meuser, mit Verlaub, enttäuschend, entspricht aber so ganz der Positionierung "seines" "neuer Anfang" gleich nach Erscheinen von FS.


2
 
 lesa 8. Februar 2024 

Den Schatz der überlieferten Messe bewahren - Bewahren des Glaubensgutes

"Die Feier der Liturgie in ihrer überlieferten Form bildet ein wirksames Gegengewicht gegenüber allen Verflachungen, Verkürzungen und Banalisierungen des Glaubens."
"Den wertvollen Schatz der überlieferten Liturgie zu bewahren, gehört zur Bewahrung des Depositum fidei. Der Apostel Paulus mahnte seinen Schüler: Ò Timotheus, bewahre das dir anvertraute (Glaubens)Gut.` Die überlieferte Messe ist der in Jahrhunderten geformte Ausdruck und bewährte Garant dieses unversehrten Wissens der Gottesverehrung." (M. Fiedrovics)


7
 
 Wilolf 8. Februar 2024 
 

@heikostir: Wenn es so viele katholische Riten gibt,

warum muss dann einer bekämpft/verboten werden? Aus Gründen der Barmherzigkeit oder der Vielfalt?


9
 
 Federico R. 8. Februar 2024 
 

@antony. Und wenn es von Gott vorausbestimmt worden ist, ...

... dass mit PF vielleicht sogar der Antichrist auf dem Stuhl Petri Platz genommen hätte?
Auch dafür gibt es einige ernstzunehmende Hinweise. Man könnte sich ja mal die Zeit nehmen und diesen Hinweisen nachgehen.

Aber vielleicht ist PF auch nur eine Art Antipapst. Seit dem Tod Benedikts XVI., des Katechons, ist nahezu alles möglich.

Apropos „Heuchelei“. Wenn man davon ausgeht, das Tucho Fernández der äußerst aktive päpstliche Ghostwriter ist und beide eng zusammenarbeiten, dann ist Heuchelei kaum noch zu überbieten.


6
 
 Benno Faessler-Good 8. Februar 2024 
 

"Komplet" am Herz Jesu Freitag wird im Kloster Einsiedeln komplett in Latein gehalten

Leider muss ich am Freitagabend oft arbeiten, mit der Betonung muss, sonst bin ich dabei, in diesem Fall verständlicherweise nur per Live-Stream:

https://www.youtube.com/user/KlosterEinsiedeln/live

Herz Jesu Freitag in dieser feierlichen Form betrachte ich als Geschenk der Mönche von Einsiedeln!


1
 
 heikostir 8. Februar 2024 
 

@Chris2

Es geht nicht um Sonderriten vor Orden. Der Ambrosianische Ritus im Erzbistum Mailand, die Riten der gesamten Ostkirche, die Riten der Syromalabaren (alle katholisch!) usw. usw. sind keine Sonderriten, sondern eigenständige Riten, so wie der römische Ritus ein eigentständiger Ritus ist. Die katholische Kirche ist eine Gemeinschaft unterschiedlicher Riten. Und keiner dieser Riten ist als vollendetes Stück vom Himmel gefallen, sondern alle sind Ergebnis einer Entwicklung. Diese Entwicklung aber lässt sich nicht an einem bestimmten zeitlichen Punkt einfrieren.

DAS Argument für die Liturgiereform ist die Feststellung eines Konzils, also der höchsten Lehrautorität der Kirche, dass die Liturgie erneuerungsbedürftig ist. Anhand der klaren Unterscheidung gibt zwischen unveränderlichen Teilen und Teilen, die veränderbar sind, hat das Konzil Regeln für die Reform benannt. Und der hl. Paul VI. hat das umgesetzt.


3
 
 Benno Faessler-Good 8. Februar 2024 
 

"Lateinisches Pontifikal-Amt" im Kloster Einsiedeln am 21. Januar 2024?

@Zeitzeuge

Zugegeben, ein Pontifikal-Amt in Latein, wenn auch nur teilweise, kann man in der Schweiz nur selten mitfeiern, respektive nur an besonderen Anlässen!

Die Mönche im Kloster Einsiedeln pflegen den Choral in Latein fast täglich, eine Tradition, die hoffentlich auch für mindestens 144 Jahre weitergepflegt wird!

https://www.youtube.com/watch?v=7HF5KEUOYhQ


2
 
 Chris2 8. Februar 2024 
 

@Zeitzeuge

In München gibt es das in der Theatinerkirche und im Hochamt der Peterskirche (sehr feierlich, versus Deum, Orchestermesse). Letzteres ist für den Laien kaum vom überlieferten Ritus zu unterscheiden*, der "Insider" erkennt es aber schon bei den ersten Worten, weil das der Messe vorangehende Stufengebet ("Introibo ad altare Dei. Ad Deum qui laetificat iuventutem meam...") mit eigenem Schuldbekenntnis des Priesters fehlt, das es offenbar seit 1970 nicht mehr braucht (ebenso wie meistens das des Volkes). Ein Vorteil der lateinischen Originals: Man umgeht all die tendenziösen Falschübersetzungen ins Deutsche...
* Auffallendster Unterschied: Beten alle das Paternoster/Vaterunser mit, ist es der Novus Ordo


6
 
 Chris2 8. Februar 2024 
 

@heikostir @Finn Zehender

Jetzt habe ich das immer und immer wieder dazugesagt und einmal weggelassen - und schon kommt natürlich der Einwand. Wie viele Promille der Katholiken hatten und haben denn diese Sonderriten von Orden besucht, etwa der Dominikaner? Wir gingen jahrelang in die Theatinerkirche zu den Dominikanern und wussten nicht einmal, dass es so etwas gibt - abgesehen von der Pointe, dass der dominikanische Ritus weitgehend dem überlieferten Ritus der Kirche entspricht. Und ja, die Unierten haben einen eigenen Ritus. Aber auch dieser Ritus wird weit näher am früheren Ritus als am nüchternen und "abgespeckten" Novus Ordo sein - wenn nicht gar noch feierlicher und gottzentrierter, wie man es von den Orthodoxen ja kennt. Genau diese Sonderriten sind daher eben kein Argument für den Novus Ordo...


5
 
 Zeitzeuge 8. Februar 2024 
 

Wo zelebrieren denn Priester des lateinischen Römischen Ritus die

hl. Messe denn vollständig auf Latein, außer im klassischen Römischen Ritus?


Ich kenne in unserem Bistum keinen "Lateiner",
der nach dem Missale Romanum der neuen Fassung
die hl. Messe zelebriert.


Die Verbannung des Lateins ist gegen die Weisungen des II. Vatikanums,
vgl. Link, selbst bei den Kirchenchören ist ein
lateinisches Ordinarium ganz seltene Rarität,
auch Papst Benedikt XVI. dachte darüber ganz
anders, siehe Link!

www.kathnews.de/vatikanum-ii-der-gebrauch-der-lateinischen-sprache-soll-erhalten-bleiben


2
 
 heikostir 8. Februar 2024 
 

@Finn Zehender

Das haben Sie schön auf den Punkt gebracht. Der lateinische Ritus ist nur einer unter vielen Riten, die innerhalb der kath. Kirche beheimatet sind.

Ein Konzil, die oberste Autorität der Kirche, hat in "Sacrosanctum concilium" festgestellt, dass es einer Liturgiereform bedarf: "Denn die Liturgie enthält einen kraft göttlicher Einsetzung unveränderlichen Teil und Teile, die dem Wandel unterworfen sind. Diese Teile können sich im Laufe der Zeit ändern, oder sie müssen es sogar, wenn sich etwas in sie eingeschlichen haben sollte, was der inneren Wesensart der Liturgie weniger entspricht oder wenn sie sich als weniger geeignet herausgestellt haben" (SC, 21). Für diese Reform hat es in Nr. 22ff. Regeln aufgestellt. Nach dem Konzil hat der hl. Papst Paul VI. diese Reform durchgeführt.

www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/documents/vat-ii_const_19631204_sacrosanctum-concilium_ge.html


5
 
 Finn Zehender 8. Februar 2024 
 

@Chris2

"... und gleichzeitig jene Form der Hl. Messe zu verfolgen, die 400 Jahe weltweit die der praktisch ganzen Kirche war"
Ich möchte voher sagen, dass ich mich bzgl. der Riten kaum auskenne, das wurde vor meiner Zeit geändert. Aber, m.W. ist der hier als "alter Ritus" genannter Ritus nur der der Römisch-katholischen Kirche und die ist nur eine von 24 Teilkirchen der katholischen Kirche. Also von wegen "weltweit" und "der Kirche", sind die unierten Ostkirchen denn nicht katholisch? Und unsere Bründer und Schwestern von anderen Kirchen, Orthodoxie, Anglikaner, ... haben nochmals andere Formen, mit der sie ihre Gottestdienste gestalten.


5
 
 Rafael33 8. Februar 2024 
 

Karikatur

Es gibt die Karikatur im Netz, wo Herodias auf dem Schoß von Herodes sitzt, davor die Schale mit dem Kopf von Johannes dem Täufer und Papst Franziskus spricht "Ich segne das Paar, aber nicht ihre Verbindung". Dies trifft die Lage sehr gut.


4
 
 Chris2 8. Februar 2024 
 

Es ist Heuchelei...

Dinge mit Sophistereien durchzudrücken, die die Kirche immer abgelehnt hat (auch, weil sie dem Zeugnis der Bibel widersprechen) und gleichzeitig jene Form der Hl. Messe zu verfolgen, die 400 Jahe weltweit die der praktisch ganzen Kirche war, die unzählige Generationen von Sündern geheiligt hat, die großartige Kunstwerke (Baukunst, Gemälde, Kirchenmusik) hervorgebracht hat und die 1950 noch über 50% der Gläubigen jeden Sonntag mitgefeiert haben. Denn was einer Gemeinschaft gestern das Heiligste und Höchste war, das kann man nicht heute für verboten und das Verlangen danach geradezu für unanständig erklären (Benedikt XVI. als Kardinal Ratzinger im großartigen "Salz der Erde" genau zu diesem Thema, aus dem Geddächtnis)
Dies zur Ergänzung zu @Patroklos


5
 
 respublica 8. Februar 2024 
 

Diese Kirche wird nicht untergehen - TROTZ mancher ihrer Päpste!


3
 
 Patroklos 8. Februar 2024 
 

Heuchelei

Es ist Heuchelei, dauernd von Barmherzigkeit zu sprechen, aber verdiente und kompetente Würdenträger ohne mit ihnen auch nur zu sprechen aufgrund von Palastintrigen kaltzustellen.
Es ist Heuchelei, von Toleranz zu sprechen und damit nur die Toleranz für die eigene Ansicht zu meinen.
Es ist Heuchelei, von Synodalität und Dialog zu sprechen und dann die Mehrheiten für die eigenen Sachen im Vornherein selbst zu schaffen.
Es ist Heuchelei von der Kirche als Feldlazarett zu sprechen und dann durch Sünden verletzte Seelen sich selbst zu überlassen.


10
 
 Adolf Hümmer 8. Februar 2024 
 

Paarsegen

Ein Priester kann ein Auto oder ein Rad segnen, er kann auch ein Paar Wanderschuhe segnen und er kann ein Ehepaar segnen. Bei den Wanderschuhen gibt es einen rechten Wanderschuh und einen linken. Aber wenn ein Priester ein paar Schuhe segnen würde, das aus einem rechten Wanderschuh und einer rechten Sandale bestehen würde, würde der Segen keinen Sinn ergeben. Er kann auch keinen rechten Wanderschuh und eine linke Sandale gemeinsam segnen, er kann nur das segnen, was auch zusammengehört. So ist das auch in der Ehe.

sites.google.com/view/ewige-liebe-nur-in-gott/startseite


2
 
 Johannes14,6 8. Februar 2024 
 

Die ganze Diskussion ist ermüdend,

entnervende Sophistik.

Ich kann dem nichts mehr abgewinnen.

Vielleicht ist gerade das beabsichtigt.

Diejenigen, die die Segnung Homosexueller Patnerschaften begrüßen, werden FC nach ihrem Gusto umsetzen (Fr. James Martin), und es wird "neue Normalität".

Die Gläubigen, die sich verunsichert und verletzt fühlen, werden - mürbe gemacht - resignieren, vielleicht mit dem Gedanken der Hoffnung auf einen Papst - Nachfolger, der im Stande ist, das HEIL-LOSE, diabolische Durcheinander zu entwirren, wieder in geordnete Bahnen zu lenken und die Kirche auf den Weg der FRUCHTBARKEIT zurückzuführen.


9
 
 PXX 8. Februar 2024 
 

Unterschied?

Kennt P.F. den Unterschied nicht zwischen der Segnung einzelner Sünder, die die Kirche immer befürwortet hat und der Segnung der Sünde an sich die die Kirche immer ablehnen musste? Seine Kritiker dann einfach Heuchler zu nennen ist für einen Papst mehr als nur einfach und schon eher bösartig!


6
 
 ThomasR 8. Februar 2024 
 

es ist Heuchelei

den Gläubigen das Besuch der Kirche am Sonntag abgewöhnen, die Pfarrkirchen abzureissen um an die Baugrundstücke ran zu kommen und beinahe gleichzeitig z.B. Sanierung vom Diözesanmuseum mit 70 MIo EUR zu finanzieren und die Rücklagen jährlich um über 100 MIO erhöhen (wobei die Rücklagen werden gebildet um die Sanierung von Gebäuden zu finanzieren).
Es ist bereits tatsächlich in einem Bistum in Süddeutchland vorgekommen und es kann nur in einem Untergang münden. In diesen Untergang möchte Institution Kirche die Gläubigen u.A. durch die Forderung der Zustimmung zum moralischen Verfall mitziehen


6
 
 antony 8. Februar 2024 

@ heikostir: "jenem Vorschuss an Sympathie, ohne den es kein Verstehen gibt"

Danke für diesen Hinweis! Da hat Papst Benedikt was Wichtiges gesagt.

Ich muss gestehen, es fällt mir bei unserem derzeitigen Heiligen Vater nicht immer leicht. Aber er ist doch immer noch derjenige, den Gottes Vorsehung an diesen Platz gestellt hat.


3
 
 remigius66 8. Februar 2024 
 

schwach

Ein Führer der kathol.Christenheit, dem zur Verteidigung seiner kritikwürdigen Ansichten nichts Besseres einfällt, als Katholiken und solche, die anders denken, als er selber, zu beschimpfen, erweist sich als ein schwacher Mann.Mit solchen Methoden kann er seine Autorität auf Dauer nicht retten.


7
 
 Wolf75 8. Februar 2024 
 

Unternehmer = Sünder???

Ein Unternehmer, der Mitarbeiter ausbeutet, wird sich sicher dem Priester gegenüber nicht offenbaren und dafür um einen Segen bitten. Das ist bei Homosexuellen ganz anders.

Im ersten Fall segnet der Priester einen Menschen der um einen Segen bittet, im anderen Fall offensichtlich Sünder und die Sünde! Papst Franziskus sollte (MUSS) das wissen.


8
 
 ottokar 8. Februar 2024 
 

Es geht nicht darum einem Homosexuellen einen Segen zu erteilen, sondern einem Paar

Einer Einzelperson, ob betrügerischer Unternehmer, missbrauchender Priester oder ein Homosexueller kann immer mit entsprechenden Segenswünschen der Segen erteilt werden. Das geht aber nicht, wenn der Unternehmer mit seinem betrügerischen Partner zusammen den Segen erbitten oder der Homosexuelle Mensch mit seinem Partner . Da bringt der Papst etwas durcheinander.


11
 
 Wilolf 8. Februar 2024 
 

Ein Gutes könnte das „drunter und drüber“ aber doch haben:

Bisher kam im Durchschnitt rund alle 13 Tage aus Rom irgendein Statement zu FS. Und die Taktung wird schneller. Das sieht schon eher nach Rückzugsgefecht aus, als nach Vorwärtsverteidigung.


4
 
 Michmas 8. Februar 2024 
 

Missbrauch

Der Missbrauch in der Argumentation von PF ist nicht zu überbieten. Kennt er einen Unternehmer der seine Angestellten betrügt.? Es gäbe noch vieles über dieses Malheur zu sagen......


7
 
 lesa 8. Februar 2024 

Eine Häresie, die die Kirche, den Leib Christi, ernsthaft untergräbt

„Wir stellen uns nicht gegen Papst Franziskus, aber wir wenden uns entschieden und radikal gegen eine Häresie, die die Kirche, den Leib Christi, ernsthaft untergräbt, weil sie im Widerspruch zum katholischen Glauben und zur Tradition steht“, schrieb Sarah in der Reflexion, die er mit dem italienischen Blog Settimo Cielo teilte. „Mit ihrem Mangel an Klarheit hat sie die Verwirrung, die in den Herzen herrscht, nur noch vergrößert, und einige haben sie sogar für ihre Manipulationsversuche genutzt.“ (Kard. Sarah)
"Jegliche lehramtliche Äußerung in der Kirche ist gebunden „an den Inhalt der Schrift und der Überlieferung sowie an die bereits von dem kirchlichen Lehramt gegebenen Lehrentscheidungen“ (DH 3116) Gerade dem zuletzt genannten Gesichtspunkt kommt in der derzeitigen Krisenlage der Kirche eminente Bedeutung zu." (H.L. Barth)


11
 
 JP2B16 8. Februar 2024 
 

"Wenn ein Paar spontan um einen Segen bitte, werde nicht die Beziehung gesegnet ...

...Es gehe vielmehr um die einzelnen Personen. Dabei seien Kontext und Empfindlichkeiten der jeweiligen Gesellschaft zu berücksichtigen.", sagte Franziskus jüngst den Mitgliedern der Vollversammlung der vatikanischen Glaubensbehörde, die er in Audienz empfing (siehe link).

Maßgabe sind nicht etwa die Worte des Herrn, sondern das Wollen der Welt. Nicht der "Kontext" Gottes und seine "Empfindlichkeit" seien zu berücksichtigen, sondern selbige der Gesellschaft! Das ist de facto "Irrlehre".

Die Begriffe Paar, Beziehung, einzelne Person werden hier in einer Weise "durcheinandergeworfen" (Diabolos), dass die Täuschungsabsicht allzu offensichtlich ist. In Gestalt des Hl. Vaters (der auch Vieles richtig und lehramttreu verkündet und ein große Nähe zur Gottesmutter zeigt) (und nicht in der Gestalt des Jorge Mario Bergoglio), ist die Tarnung des "Diabolos" perfekt.

Die Schule der Gottesmutter ist die der "Unterscheidung der Geister", und durch diese Schule muss man tapfer gehen.

www.kath.net/news/83658


6
 
 Herbstlicht 8. Februar 2024 
 

wessen Diener?

Mehr und mehr bestätigt sich der Eindruck, dass es in der Kirche "drunter und drüber" geht.
Dies führt nicht nur zu Verunsicherung, sondern auch zu großem Schmerz, besonders bei intensiv gläubigen Menschen.
Merkt Franziskus denn nicht, dass dies alles in einem Desaster enden könnte?
Eine gewisse Spaltung ist ja bereits jetzt schon sichtbar.

Papst Franziskus, bitte denke daran:
Du bist ein Diener Gottes, kein Diener der Welt!


13
 
 Stephaninus 8. Februar 2024 
 

Zuhören

Papst Franziskus hat schon mehrmals angemahnt, man solle besser zuhören (als Kirche). Mit Verlaub: Papst Franziskus scheint den meisten Kritikern von FS nicht richtig zugehört zu haben. Natürlich mag es auch die Stimmen der Heuchelei gegeben haben, aber der Grundtenor der Kritik war klarer Weise ein ganz anderer.


8
 
 Chris2 8. Februar 2024 
 

Mit Verlaub, aber das ist eine glatte Wahrheitsbeugung

Die Kirche hat nie verboten, homosexuelle Einzelpersonen oder gar Menschen mit homosexuellen Neigungen zu segnen, auch vor FS nicht (soll uns, die wir alle Sümder sind, der Segen doch helfen, auf dem Weg zu Gott und zum Himmwel voranzukommen). FS wurde nur verfasst, um (auch offen) homosexuell lebende Paare als Paar zu segnen, obwohl FS selbst zugibt, dass dies eine neue Lehre sei und eigentlich nicht im Namen Gottes möglich sei. Die Anrufung des Herrn bei diesem "privaten Segen" wäre damit ausgeschlossen. Doch in wessen Namen soll man dann segnen?
Mein Gott, all das wäre unter den großen Päpsten Johannes Paul II. und Benedikt XVI. undenkbar gewesen...


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 Felix87 8. Februar 2024 
 

Heuchelei?

Ich finde es eher eine Heuchelei zu sagen: Wir ändern die Lehre doch nicht, wir führen nur eine neue Praxis ein. Wer eine neue Moral will, sollte das auch sagen. Die jetzige Taktik ist ein unfairer Versuch, sich gegen Kritik zu immunisieren.


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 lesa 8. Februar 2024 

Der Kampf geht nicht gegen Fleisch und Blut (Eph 6)

@antony: Sie legen richtig. Betroffene, die auf Gottes Hilfe und Beistand hoffen, werden Begleitung und Gebetsunterstützung suchen, aber nicht auf einer derartigen "Inszenierung" (wie @salvatoreMio sagt)pochen.
Die einzige Lösung ist und bleibt: "Das Schreiben zurückziehen." Man sieht ja vornezu, dass jede weiter "Erklärung" die Verwirrung vergrößert.
Unser@Zeitzeuge hat eine Petition die am Lichtmessfest veröffentlicht wurde, verlinkt mit der Überschrift "Priester und Wissenschaftler fordern die Kirchenleitung auf, den Papst zu bitten, die Fiducia Supplicans zurückzuziehen.
Das einzig Gute: "Niemals in der Geschichte der katholischen Kirche hat ein Dokument des römischen Lehramtes eine so starke Ablehnung erfahren" wie die Fiducia Supplicans."
Der Heilige Vater kann dennoch nur durch viel Gebet zur Einsicht kommen.


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 Vergilius 8. Februar 2024 
 

Unser Pfarrer

hat in diesem Zusammenhang von "Segnung der Beziehung" gesprochen. So schaut's aus ...


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 heikostir 8. Februar 2024 
 

@antony

Ich teile Ihren Eindruck.

Die ganze Sache ist wirklich verwirrend. Erst wird FS veröffentlicht. Dann wird wenige Wochen späten eine Erklärung dazu veröffentlicht, weil offensichtlich der Inhalt von FS unklar bzw. erklärungsbedürftig war. Jetzt kommen verschiedenste Vertreter bis hin zum Papst, die in Interviews (die einen so, die anderen so) die ganze Sache wieder kommentieren. Am Ende wird die Konfusion noch größer, was von manchen Medien und auch innerkirchlichen Gruppen (sowohl von denen, denen FS nicht weit genug geht, als auch von denen, die Papst Franziskus kritisieren, egal was er tut und sagt) noch verstärkt wird.

Vielleicht ist es das Gebot der Stunde, die Gemüter zur Ruhe kommen zu lassen, ehe man dann in Ruhe und mit - in den Worten von BXVI. - "jenem Vorschuss an Sympathie, ohne den es kein Verstehen gibt" (Vorwort zum 1. Band seiner Jesusbücher), das Thema vertieft anschaut.


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 novara 8. Februar 2024 
 

Wann.....

...endlich schweigt PF zu diesem Thema? Es wird unerträglich.


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 Cejazar 8. Februar 2024 
 

Fiducia supplicans spricht von Segnungen von Paaren

Wenn Papst Franziskus hier von Segnungen von Einzelpersonen spricht, hat er entweder vergessen, was er mit fiducia supplicans promulgiert hat, oder er versucht mit dem Rückzug auf Einzelsegnungen zu retten was zu retten ist.

Im Ergebnis waren ja Einzelsegnungen - wie hier schon geschrieben - immer erlaubt.

Jetzt haben wir das Problem, dass der Papst von Einzelsegnungen spricht, fiducia supplicans aber von Paarsegnungen. Wäre es dann nicht an der Zeit, fiducia supplicans entsprechend der Papstworte zu überarbeiten?


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 SalvatoreMio 8. Februar 2024 
 

Das Segnen Homosexueller und andere Neu-Inszenierungen

Ich kann darin nur noch die sture Absicht erkennen, in die Kirche so manches hineinzulancieren, was nicht mit dem uns überlieferten Glauben zusammenpasst und was uns noch mehr vom heiligen Gott entfernt. Das aber kann nicht die Aufgabe eines Petrus-Nachfolgers sein.


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 Tante Ottilie 8. Februar 2024 
 

Sorry, Fehler: "VERSÜNDIGT" statt "VERKÜNDIGT"


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 Honsel 8. Februar 2024 
 

Farbe bekennen

Die Bischöfe, Kardinäle müssen organisiert und konzentriert entgegensteuern und offen Farbe bekennen, damit an der nächsten Konklave jeder weiss, wo der Regenbogen auf und niedergeht - sonst wars das und es gilt Juncker: "Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum..."

Hofft nicht auf die aufklärerische Wirkung von Widersprüchen oder auf die Realität, denn die wird heute über die Medien ("Geist des Konzils") hergestellt (vgl. auch David Wemhoff "John Courtney Murray").


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 Tante Ottilie 8. Februar 2024 
 

NIEMALS darf der Eindruck entstehen,

die Kirche heiße etwas gut, was in sich SÜNDE und SÜNDIG ist und durch die Bibel, GOTTES offenbartes Wort, abgelehnt wird!

Wer dagegen verstößt - und sei er selbst der Papst -, verdunkelt das Wort Gottes und verfälscht die Lehre der Kirche und verkündigt sich selbst schwer gegen GOTT!


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 Cosmas 8. Februar 2024 
 

Will er nicht verstehen oder kann er nicht verstehen....

Starrsinnige Progressiste kann man nicht ändern. Es gibt dem Papst nicht einmal zu denken, daß die jungen Kirchen gegen seine Schwulophilie sind, wo es viele Kinder statt vieler Haustiere gibt.


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 heikostir 8. Februar 2024 
 

Kritische Einwände pauschal mit Heuchelei gleichzusetzen, ist ebenso wenig zielführend wie Kritiken, die sich im Ton vergreifen und den Bogen überspannen.

Verbale Abrüstung ist allen Seiten zu wünschen.


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 Evagrius 8. Februar 2024 
 

Die Geister, die ich rief...

War die Segnung von homosexuellen Menschen ohne Fiducia supplicans nicht auch schon möglich? Den Sünder lieben, die Sünde hassen ist nämlich eine uralte katholische Regel. Und im Katechismus steht - fußend auf genannter Regel - alles geschrieben, was zu dieser Thematik wichtig ist. Alles, was darüber hinausgeht, ist sophistische Trickserei. Oder anders ausgedrückt: Anbiederung an den Zeitgeist.


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 siebenbuerger 8. Februar 2024 
 

Heuchelei??

Also, wenn ich an Heuchelei in der Kirche denke...naja dann fällt mir einiges ein, was in den letzten Jahren angefangen wurde. Was sonst ist denn diese ständige Anbiederung an die Eliten des Westens, die meinen, der ganzen Welt ihre nihilistische Ideologie aufdrücken zu müssen? Wie blind kann man eigentlich sein?
Außerdem erinnert dieser Sprachgebrauch zu tiefst an die kommunistische Propaganda der Zeit vor der Wende...ja, ja, die bööööse Kirche segnet die Ausbeutung der Arbeiterklasse... Solche alten Phrasen sind wirklich ein bisschen aus der Zeit gefallen, oder nicht??


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 antony 8. Februar 2024 

Ich verstehe mit jedem Interview weniger.

In der Erklärung zu FS und in den Interviews ist immer nur von Einzelsegnungen die Rede. Ich habe mich daraufhin gefragt, ob ich FS falsch verstanden habe.
Dann denke ich mir aber, dass es für Einzelsegnungen kein FS gebraucht hätte. Das war schon immer möglich. Dass FS überhaupt veröffentlicht wurde, heißt doch, dass es irgendwas neues gibt, eine "Erweiterung" des Segensbegriffs, wie dort steht. Die Interviews sagen aber genau das Gegenteil.

Mein Eindruck: Die Kommunikation ist ein Desaster. Mit jedem Interview wird die Sache unklarer.


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 Wilolf 8. Februar 2024 
 

„man ist empört, wenn ich einem Homosexuellen die Segnung erteile“

Lieber Hl. Vater, da hast Du etwas völlig falsch verstanden: Das ist einfach nicht wahr. Kein Mensch hat sich gegen die Segnung von Sündern ausgesprochen. Das wäre ja auch ziemlich dumm, da jeder Mensch selbst ein Sünder ist. Die afrikanischen Bischöfe, die niederländischen Bischöfe und und und… haben die Segnung von irregulären PAAREN abgelehnt. Also die Segnung der Sünde als solcher – nicht die Segnung der Sünder.


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 matthieu 8. Februar 2024 
 

Logik der Kritik

@Jothekieker, genau, er umgeht die Logik, oder versucht es , das ändert aber an der Logik nichts. Und der letzte Satz ist sexistisch. Das dürfte man umgekehrt nicht ungestraft sagen. Tja wer Ohren hat ...


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 golden 8. Februar 2024 
 

Heuchelei-Vorwurf fällt von Klarsehenden auf Heuchler zurück

(in Anknüpfung an Vorstehenden:)
... und eine Anbiederung an eine Ideologie mittels eines christlichen Segens, dass DAS eine Heuchelei ist, kann auch nicht aus der Realität weggelächelt werden.


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 Jothekieker 8. Februar 2024 
 

Die Nerven liegen offenbar blank

Noch so schöne Worte können leider nicht die Realität verdecken, daß es etwas anderes ist, wenn zwei einzelne sündige Männer einen Segen erbitten als wenn ein händchenhaltendes Männerpaar um einen Segen bittet.

Die Kollision der Ideologie mit der Realität kann auch ein zorniger Papst nicht aus der Welt schaffen.


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